Urlaubsanspruch, bezahlter Urlaub bei Minijob

5 Antworten

urlaub kann nicht abgegolten werden, das ist gegen das gesetz. stell dir das auch mal für deinen sohn vor: das ganze jahr über arbeiten, nie eine längere erholungszeit als das wochenende?

dann die betriebliche einteilung: das hat zur folge, dass dein sohn teils wochenlang am stück arbeitet, dann wieder wochenlang nichts zu tun hat. das ist mit dem gesetz so auch nicht vereinbar, da hier arbeitgeberpflichten (dass genug arbeit da ist) auf den arbeitnehmer abgewältzt wird. dein sohn wird dann teils keine zeit haben, sich zu bewerben. das muss man sich auch überlegen.

ich würde bei denen nicht unterschreiben. das sind ausbeuter. da macht er lieber ein kostenloses praktikum, das seine erfahrungen brauchbar erweitert.

Es gibt ein "Bundesurlaubsgesetz", da steht genau drinnen, vieviel Urlaub auch ein Minijobber zu bekommen hat. Er sollte sich schon gut beraten lassen, ob dieser Vertrag koscher ist.

ja, das Problem ist nur, er muss den Vertrag jetzt unterschreiben. Ohne Unterschrift wieder keine Arbeit ....

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Bei allem "Recht Haben", wie es bereits in den antworten deutlich geworden ist: Dieser Arbeitsgeber "stinkt zum Himmel" und es wird schwer, dieses Recht auch durchzusetzen. Da werden mit Sicherheit noch viel mehr Betrugsmaschen auftauchen (z.B. Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall etc.)

Daher wäre mein Ratschlag: "Finger weg von diesem Sch...hund und einen anständige(re)n AG suchen!"

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