Urlaubsanspruch bei Kündigung im 2ten Kalenderjahr

4 Antworten

Rein rechtlich gesehen verfällt nicht genommener Urlaub zum 31.12. Es ist also ein Wunder, dass sie dir trotzdem noch 20 Tage geben. Warum hast du denn keinen Urlaub genommen??? Wenn sie dir aus betrieblichen Gründen den Urlaub verweigert hätten, müssten sie dir den gesamten vertraglich vereinbarten Urlaub gewähren, außer der Urlaub staffelt sich nach Betriebszugehörigkeitsdauer. Dazu musst du aber die Betriebsvereinbarung lesen.

Danke für die Antworten. Nein, es geht mir nicht um meinen Resturlaub von letzten Jahr! Meinen Resturlaub von letzten Jahr hatte ich schon im April dieses Jahres abgebaut. Mir geht es alleine um den Urlaubsanspruch bei Kündigung nach den 1.7 für dieses Jahr ohne Resturlaub. Habe ich da Anspruch auf 20 Tage nach Burlg oder auf 30 Tage, wie im Tarifvertrag für den Jahresurlaub verankert?

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@anoym02051
Meinen Resturlaub von letzten Jahr hatte ich schon im April dieses Jahres abgebaut.

Heißt dass, das der zugrunde liegende Tarifvertrag von der gesetzlichen Übertragungsfrist abweicht?

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@ralosaviv

Die Frage kann ich leider nicht beantworten. Mir wurde mein Resturlaub von 2013 aber auch nach den 31.03.2014 noch gewährt. Sei es aus Gutmütigkeit oder Unwissenheit. Dieser Faktor hat aber aber keinen Einfluss auf meinen Resturlaubsanspruch bei Kündigung, oder!?

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@anoym02051

Unter Umständen doch! Wenn der Tarifvertrag z. B. eine Urlaubsübertragung bis zum 30.04. vorsehen würde, hält der Gesetzgeber eine solche Regelung bereits für einen ausreichenden Hinweis darauf, dass der ArbG zwischen gesetzlichem Mindesturlaub und tariflichem Mehrurlaub unterscheiden möchte. Damit wäre die Kürzung auf den gesetzlichen Mindesturlaub auch dann zulässig, wenn eine anteilige Berechnung nicht ausdrücklich formuliert worden wäre.

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Du kannst dagegen Klagen, aber die Realität würde sagen, lohnt es sich, denn dass steht immer in deinen Arbeitsunterlagen, solche Leute will man nicht anstellen, Das ist die Wahrheit, aber entscheiden musst du

Wenn ich mit AG im anwältlichen Clinch war, steht das NICHT in den Unterlagen. Fakt.

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Ja, es gibt diese nette Regelung mit: wenn über Juni da, dann Anspruch auf Gesamturlaub. So weit die Theorie.

In der Praxis kenn ich ehrlich gesagt niemanden, bei dem das funktioniert hätte. Das wird immer anteilig geregelt. Besteht man auf gesamt-Urlaub, dürfte es leider mit Anwalt zu regeln sein.

Ach ja, und wenn für 2013 kein Urlaub genommen.. dann ist der hoffentlich übertragen worden, Du hattest in 2013 Anspruch auf 15 Tage, wenn nicht genom,men und übertragen, gelten die heute noch. Plus die für dieses Jahr. Dann wärst Du tatsächlich bei 30.

Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr. Urlaub verfällt zum 31.12. Er kann in Ausnahmefällen bis zum 31.03. des Folgejahres übertragen werden. Bis dahin muss er zwingend gewährt und genommen werden. Ansonsten ist er ersatzlos verfallen.

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In meinem Fall also 26 geteilt durch 12 mal 7 = 15 Tage

Ich habe beim Recherchieren auf mehreren Seiten gelesen, dass dem/der Arbeitnehmer/in bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 30.6.) der volle Jahresurlaub zusteht, sofern im Vertrag nicht die pro rata temporis Regel erwähnt ist. ( https://gks-rechtsanwaelte.de/aktuelles/kuendigung-urlaubsanspruch-pro-rata-temporis/ )

Ist sie wie in meinem Fall erwähnt, soll man aber bei Kündigung in der zweiten Jahreshälfte zumindest Anspruch auf den gesetzlichen Mindesturlaub haben, also bei einer 5-Tage-Woche = 20 Tage.

Das macht immerhin eine Arbeitswoche mehr als die anteilmäßige Berechnung.

Meine Frage ist, ob diese Regel immer zutrifft? Ist sie an einen Tarifvertrag gebunden oder ähnliches? Ich will mich nicht blamieren oder Ärger machen, aber ich möchte auch nicht übergangen werden, sofern mir mehr zusteht als mein Arbeitgeber mir anrechnet.

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Vielen Dank

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