urlaubsanspruch bei krankheit im befristeten arbeitsvertrag

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3 Antworten

Wenn der urlaub nicht gewährt werden kann, steht er ir trotzdem zu. Das heißt er muss in Geld abgegolten werden. Wenn der Arbeitgeber sich weiget, bleibt dir nur die Klage vor dem Arbeitsgericht. Das ist kostenlos un du brauchst auch keinen Anwalt. Allerdings, wenn du dir doch einen Anwalt nimmst, musst du den auf jeden Fall selbst zahlen.

Lt. Gesetz mind. 24 Arbeitstage pro Kalenderjahr, hier max anteilig für 6 Monate = 12 Tage. Ich ich nehme an, dass du sofort in den Krankengeldbezug gekommen bist und nach deinem Unfall nicht mehr gearbeitet hast. Demnach würde ich meinen, wozu Urlaub bzw. auszahlen lassen...

ralosaviv 26.10.2012, 22:21
mind. 24 Arbeitstage pro Kalenderjahr

Es sind Werktage.

wozu Urlaub bzw. auszahlen lassen... 

Gegenfrage: wozu sollte ein ArbN auf gesetzlich geregelte Ansprüche verzichten?

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DrWurzel 26.10.2012, 22:37
@ralosaviv

@ralosaviv:

Zum Verständnis für mich bitte:

Werktage = Mo bis Sa, Arbeitstage oftmals Mo - Fr.

Wenn ich also 30 Tage Urlaubsanspruch habe und Mo bis Fr. arbeite, bleibe ich doch in der Summe 6 Wochen zu hause.... (und nicht 5 Wochen)...

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ralosaviv 27.10.2012, 10:09
@DrWurzel

richtig.

Das BUrlG regelt einen Mindesturlaub von 24 Werktagen und geht dabei also von einer 6-Tage-Woche aus. Hat der ArbN aber eine 5-Tage-Woche, stehen ihm mindestens 20 Arbeitstage Urlaub zu.

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habe ich für die 6 monate urlaubsanspruch trotzdem ich die ganze zeit krankgeschrieben war?

Ja, gem. § 5 BUrlG hast du Anspruch auf Teilurlaub.

und wenn ja muss der arbeitgeber mir den urlaub auszahlen?

Richtig. Das ist in § 7 BUrlG geregelt.

DerCAM 27.10.2012, 02:49

Wieso nur ein Teilsanspruch? Er schreibt was von 6 Monaten, scheint also bereits seit 6 Monaten dort beschaeftigt zu sein. Genau 6 Monate oder knapp darunter? Dann Teilanspruch auf 6 Zwoelftel bzw. 5 Zwoelftel. 6 Monate plus mindestens ein Tag? Dann voller Jahresanspruch.

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ralosaviv 27.10.2012, 10:12
@DerCAM

Da hast du recht. Das geht aus der Frage so nicht hervor, wie lange der FS genau dort beschäftigt gewesen ist.

Sollte die Beschäftigungszeit auch nur einen Tag mehr als 6 Monate betragen haben, besteht Anspruch auf den vollen Jahresurlaub.

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