Urlaubsanspruch bei 450€ job, wie ist die Lage?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Der Urlaub der Dir zusteht richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz und das sind Jährlich 24 Werktage. Der AG muss Deinem jetzigen Urlaubswunsch zustimmen, oder er muss den zum Ende des AV auszahlen.

Dein Urlaubsanspruch vom letzten Jahr und alle vorherigen ist verfallen, da Du den nicht geltend gemacht hast !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier findest Du alle Infos:


Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf
bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt
jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG).
Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele
Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden
er an den Werktagen leistet.




https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/01\_mj\_im\_gewerblichen\_bereich/20\_arbeitsrecht/node.html

https://www.gesetze-im-internet.de/burlg/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Urlaub, den Du vermutlich nie schriftlich beantragt hast, aus 2015 und älter ist verfallen!

Diese Jahr steht Dir, da die Kündigung in der zweiten Jahreshälfte liegt, der komplette Jahresurlaub zu!!!

Beantrage diesen SCHRIFTLICH! Eine Ablehnung lasse Dir schriftlich geben! Aus betrieblichen Gründen DARF der Arbeitgeber ablehnen! Dann muss er Dir aber den nicht gewährten Urlaub finanziell abgelten!

Alles nachzulesem im Bundesurlaubsgesetz:

http://www.rechtsrat.ws/gesetze/burlg/01.htm

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung



Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden er an den Werktagen leistet.
https://www.minijob-zentrale.de/DE/0\_Home/01\_mj\_im\_gewerblichen\_bereich/20\_arbeitsrecht/node.html

Auf der verlinkten Seite findest du auch die Hilfe zur Berechnung des individuellen Urlaubsanspruchs.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In deim Vertrag sollte drin stehen wieviel Tage Urlaub dir zu stehen .. ich finde es Unmenschlich jemanden ewig Schuften zu lassen ohne eine Auszeit... manche sagen ja, aushilfen haben genug Freizeit weil sie nicht 8 Tage am stück arbeiten, aber dem kann ich nicht ganz zustimmen weil Aushilfen auch in ihrer Freizeit Abrufbereit sein müssen und demnach ihre Freizeit nicht wirklich geniesen können :/

Wenn der Urlaubsansprüch nicht in deinem Vertrag steht, würde ich an deiner Stelle (wenn der chef nach redestellung nicht auf dich eingeht) einen Betriebsrat oder eine Gewerkschafft aufsuchen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sukru
10.09.2016, 03:31

Danke für die Antwort.

Es ist ein kleines Unternehmen - 2 Chefs Mann&Frau - 3 Angestellte, darunter ihr Sohn & zukünftiger Schwiegersohn ubd dann komme ich :D

Also kein Betriebsrat 

0

Dein Arbeitergeber wird dich nie auf Urlaub ansprechen das musst schon DU machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sukru
10.09.2016, 01:30

Danke, aber das beantortet ja nicht die Frage

0
Kommentar von Familiengerd
10.09.2016, 11:53

Das ist so nicht richtig!

Der Arbeitgeber ist - aus seiner Fürsorgepflicht dem Arbeitnehmer gegenüber - verpflichtet, den Arbeitnehmer darauf hinzuweisen, dass er seinen Urlaub nehmen muss!

0

Was möchtest Du wissen?