Urlaubsanspruch Abrufarbeitsvertrag/400€-Job

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3 Antworten

Ich glaube nicht, das du hier eine vernünftige Antwort bekommen kannst. Mit Minijob oder Vollzeit hat das nix zu tun. Der Anspruch bleibt der gleiche. Es müssen jährlich gesehen 4 Wochen frei/Urlaub herauskommen.

Im beidersitigen ? Einverständnis hast Du ja kaum gearbeitet, Lt Bundesurlaubsgesetz stünd Dir aber trotzdem Urlaub zu. Das würde ich aber nicht erstreiten wollen. Du kannst bloß mit dem Betrieb eine Absprache treffen.

Ich bin kein Jurist, aber die Frage ist vergleichsweise einfach zu beantworten;-)

In der Rechtsprechung zum Bundesurlaubsgesetz (Kommentar/BAG) wird von 312 Arbeitstagen einer Vollzeitkraft mit einer 6-Tage-Woche jährlich ausgegangen. Deren gesetzlicher oder vertraglicher Urlaubsanspruch wäre als Berechnungsgrundlage maßgebend.

Deine jährlichen Arbeitstage im Verhältnis zu denen der Vollzeitbeschäftigten = dein Urlaubsanspruch im Verhältnis zum Vollzeitbeschäftigten.

Dafür muss nicht zwingend ein ganzes Jahr zu Grunde gelegt werden. Es reichen auch 6 Monate für die Durchschnittsberechnung.

Hättest du nun beispielsweise innerhalb von 6 Monaten 50 Arbeitstage gehabt, die Vollzeitkraft im Vergleich 156 bei 24 UT pro Jahr, würden dir 50/156x24= 7,69 Tage Urlaub zustehen. Dies würde bedeuten, dass du im Schnitt an 8,33 Tagen pro Monat garbeitet hast. Gerundet werden muss hier nicht. Dies trifft nur in Fällen des § 5 BUrlG zu (Teilurlaub bei unterjährigem Ein- oder Austritt). Vernünftigerweise sollte man aber auf 8 Tage aufrunden.

der urlaubsanspruch ist gesetzlich geregelt

Krawallbruder 14.01.2012, 14:37

Ach, echt? -.- Is mir schon klar, aber bei so einem speziellen Fall, ist es als nicht-jurist, doch eher schwierig, ne klare Aussage zu treffen.

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Maximilian112 14.01.2012, 15:05
@Krawallbruder

aber Juristen wirst Du hier nicht finden, höchsten solche die sich als solche ausgeben ;-)

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