Urlaub und andere Frage bei Geringfügie Beschäftigung?

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3 Antworten


Wie sieht es mit dem Urlaubsanspruch aus?

Abhängig von den durchschnittlich geleisteten Arbeitstagen pro Woche.


Wie sieht es mit Krankheit aus?

Wie bei jedem anderen Arbeitnehmer auch. Besteht das Arbeitsverhältnis seit mind. 4 Wochen besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung gem. § 3EntgFZG für maximal 6 Wochen.

Frage 3 bin ich nicht sicher ob ich sie richtig verstehe.

Angestellte haften nur bei nachgewiesner grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. In jedem anderen Fall sind Kassendifferenzen das Betriebsrisiko des Arbeitgebers.


Ist dies Arbeitszeit und muss bezahlt werden?

Jede vom Betrieb angeordnete Ortsanwesenheit ist Arbeitszeit. Manche Ansprüche könnten aber verjährt sein.

1.: So viel ich weiß gibt es keine bestimmte Urlaubsregelung. Natürlich sollte der Urlaub abgesprochen sein, da du aber für deinen Urlaub kein Geld bekommst, gibt es glaube ich auch keine bestimmte Anzahl von Urlaubstagen im Jahr.

2.: Eine Krankmeldung bringt dir da auch nichts, wenn du nicht arbeitest, bekommst du kein Geld, so ist das in einem Minijob.

3.: Kann ich dir leider nicht zu 100% beantworten, ich nehme aber mal an, dass man den Verkaufspreis zahlen muss.

4.: Ich glaube nicht, dass so eine Besprechung zur Arbeitszeit zählt, würde ich aber mal absprechen. Wenn doch, dann kannst du natürlich das Geld für die vergangenen Besprechungen fordern, falls dir dies nicht ausgezahlt wurde.

Zu. 1 Es gibt eine Gesetzliche Anzahl von Urlaubstagen pro Jahr.

2. Normaler weise muss ein AG bei Krankheit weiterzahlen.

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@JanBerlin963

Ja, das gilt für "normale" Arbeitnehmer. Für Minijobler oder Honorarkräfte z.B. zählt dies nicht.

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@Jessii1606

Minijobber sind Arbeitnehmer wie andere Kräfte auch.

Es gibt arbeitsrechtlich KEINEN Unterschied zwischen einem Minijobber oder einer Voll- bzw. Teilzeitkraft.

Die Unterschiede liegen ausschließlich im steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Bereich

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@Jessii1606

Zwischen Minijobber und Honorarkraft wie du es nennst, gibt es aber noch einen Unterschied. Wenn ich rein auf Honorar arbeite gelten wieder andere Regeln. Bin ich fix eingestellt als Minijobber, gilt dies wie jeder andere Arbeitsvertrag.

 

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1.) du hast auch als Minijobber Anspruch auf Urlaub. Wenn du keine fixen Zeiten hast und unterschiedlich viel verdienst muss für die Zeit ein Durchschnitt gezahlt werden.

2.) Im Krankenstand muss dir das bezahlt werden was du bekommen hättest wenn du nicht krank geworden wärst. Hier wird man sich nach dem Schichtplan richten müssen da dieser ja vorher fest steht.

3.) Im Prinzip wird der Kassierer den vollen Preis zahlen müssen, kommt drauf an was vereinbart ist.
Es darf nur das vom Lohn abgezogen werden was vereinbart wurde.

4.) Teambesprechung ist eigentlich Arbeitszeit, würde ich aber je nachdem wie lange es dauert eventuell drauf verzichten (wenn es nur kurz ist, also max. 15 minuten9

im Prinzip kann man sagen dir steht alles das zu was auch einem vollversicherten Mitarbeiter zusteht.

Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag? Schwierig würde es werden wenn dort nichts fix vereinbart wurde und zum Beispiel eine Arbeitszeit nach Bedarf vereinbart wurde. Krankenstand mal ausgenommen, da wird man auf jeden Fall nach dem Dienstplan gehen müssen.

In wie weit du nachfordern kannst, kommt drauf an ob es einen Tarifvertrag gibt und ob dort Regeln zu den Verfallsfristen drin stehen. Normalerweise kann man aber innerhalb von 3 Jahren Forderungen stellen.
Wird dann aber wahrscheinlich nur über ein Arbeits- und Sozialgericht möglich sein.

Zu 3. Ist nie schriftlich Vereinbart worden, Arbeitsvertrag habe ich nur bekommen weil ich ihn für ein Antrag gebraucht hatte. Da steht von Urlaub, Kündigung, Abreitszeit, Waren bzw. Kassendifferenz nichts drinne.   

Zu 4.  Dauert meist so 30-45 min.

Tarifvertrag gibt es auch nicht. Hatte nur zu beginn ein Personalfragebogen ausgefüllt, nach 2 Jahren hatte ich ein Vertrag gebraucht wegen einem Antrag.

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