Urlaub mit Gehalt abgegolten als Aushilfe?

1 Antwort

Nun ist es so, dass mit dem Gehalt für meine geleistete Arbeit der
Urlaub abgegolten wurde, wenn ich also gearbeitet habe, habe ich neben
den normalen Stundensatz auch noch extra für den Urlaub etwas bekommen.

Das ist arbeitsrechtlich nicht erlaubtso weit es den gesetzlichen Urlaubsanspruch von 20 Arbeitstagen bei einer 5-Tage-Woche betrifft.

Der gesetzliche Urlaubsanspruch darf im ungekündigten Arbeitsverhältnis nicht abgegolten werden - das ist nur erlaubt im Fall der Kündigung, wenn noch zustehender Urlaub aus dringenden betrieblichen Gründen nicht mehr genommen werden kann (Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 7 "Zeitpunkt, Übertragbarkeit und Abgeltung des Urlaubs" Abs. 4).

Lediglich der zusätzlich gewährte Urlaub (in Deinem Fall 10 Tage - ohne anteilige Umrechnung) darf mit dem Gehalt abgegolten werden.

Die fragliche Klausel ist bezüglich Deines gesetzlichen Urlaubsanspruchs rechtswidrig und damit nichtig!

Der Dir zustehende anteilige gesetzliche Urlaubsanspruch muss Dir trotz dieser  vertraglichen Vereinbarung gewährt werden!



Guttage & Feiertage im Gehalt inkludiert?

Hallo,

in meinem Arbeitsvertrag habe ich folgende Abschnitt:

Mit der Vergütung ist etwaige Mehr- und Überarbeit, Feiertags- und Sonntagsarbeit abgegolten.

Falls ich also an 6 bzw. 7 Tagen der Woche gearbeitet habe sind diese damit auch abgegolten und ich habe kein Anrecht auf Zeitausgleich bzw. Bezahlung?

Danke

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Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall/Urlaub im Minijob

Hallo liebe Community,

ich bin seit mehr als 5 Jahren in einem der führenden Einzelhandelsunternehmen als Minijobber beschäftigt. Erst jetzt habe ich mich über meine eigene Rechtslage informiert und bin ziemlich verunsichert und enttäuscht, zumal es sich um ein bekanntes, großes Unternehmen handelt, das auch gerne mit Fürsorge für seine Mitarbeiter wirbt.

  1. Eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat es trotz Attest nie gegeben. Stattdessen wurden meine Stunden aus dem Plan gestrichen und diese anderweitig eingetragen, d.h. ich musste die Stunden nacharbeiten um an mein Geld zu kommen. Erst neulich habe ich dann darauf bestanden, dass auch mir Lohnfortzahlung zusteht, wovon meine Chefin angeblich nichts wusste (sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Teamleiter..) so dass ich das wenig glauben kann. Mein Attest war auch zufällig verschwunden, glücklicherweise hatte ich eine Kopie ;) Ein anderer Teamleiter behauptete, da gäbe es Pauschalbeträge, die mir dann zuständen. Jetzt habe ich auf meiner Abrechnung gesehen, dass mir nur irgendwelche Stunden pauschal bezahlt wurden (z.b. 1,37 Stunden jeden Tag), statt der 11 Stunden in der Woche, die ich ursprünglich eingetragen war.

Wenn ich das richtig sehe, steht mir das komplette Geld für die Stunden zu, die ich normalerweise ohne Ausfall in der Woche arbeiten gegangen wäre oder?

  1. Urlaub mussten wir nie offiziell wie die Festangestellten zum Ende des Jahres beantragen. Stattdessen wurde uns gesagt, wenn wir nicht könnten, dann könnten wir eben nicht, müssten die Stunden dann aber natürlich ein andern Mal nacharbeiten. Seit mehr als 5 Jahren habe ich also nie offizielle und v.a. bezahlte Urlaubstage bekommen. Stattdessen musste ich zusehen, dass ich in der Woche nach dem Urlaub also mehr arbeite, um auf mein Monatsgehalt zu kommen. Ich arbeite meistens 2x die Woche. Gehe ich dann richtig in der Annahme, dass mir eigentlich 8 bezahlte Urlaubstage zustehen ?

  2. Vor ca. 2 Jahren mussten wir unterschreiben, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld anteilig in unserem Stundenlohn enthalten sein werden. Ich habe gelesen, dass gerade so eine Regelung nicht rechtens ist, stimmt das?

An wen kann ich mich mit diesen Dingen wenden? Mein Chef ist studierter Jurist und in einer Führungsposition eines großen Unternehmens, so dass ich ihm eigentlich wissentliches Vorenthalten dieser Ansprüche unterstellen würde, um Personalkosten zu sparen.

Sollte ich auf mein Recht pochen, muss ich doch mit Sicherheit mit einer angeblich betriebsbedingten Kündigung in absehbarer Zeit rechnen oder?

Wir haben auch einen Betriebsrat, kann der mir weiterhelfen (auch anonym vielleicht, da es noch andere Aushilfen in dem Laden betrifft). Oder die Revision.. oder ist die nur an Zahlen interessiert? Ich fühle mich total ungerecht behandelt und opfere mich gerne und viel für das Unternehmen auf, aber irgendwie beruht das so gar nicht auf Gegenseitigkeit.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

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Was bedeutet, Überstunden mit Gehalt abgegolten?

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in meinem 25 Stunden Teilzeitvertrag steht unter Vergütung

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Überstunden mit Gehalt abgegolten

Hallo zusammen,

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Hallo ich lieben! Ich arbeite fast schon 2 Jahre auf 450€ in einer postfiliale. Urlaubstage und Krankheit wurde nie berechnet auch Feiertage vielem unterm Tisch. Obwohl ich feste Tage zum arbeiten hatte. Jetzt möchte ich in meiner Kündigung zumindest die Urlaub und Feiertage einforten bzw. den chef darauf hinweisen das ich dass recht darauf habe. Wie gehe ich vor LG

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