Urlaub kurzfristig abgesagt

7 Antworten

Nein, das kann der AG nicht. Wenn er den Urlaub genehmigt hat, ist er an diese Freistellungserklärung gebunden. Ausnahmen gäbe es nur, wenn z.B. der Betrieb ohne den MA pleite geht oder ein für das Unternehmen unbedingt notwendiger Auftrag nicht zustande käme.

Krankheit eines anderen MA gehört bestimmt nicht zu den Gründen. Das Risiko muss der AG tragen. Im Arbeitsrechtkommentar von Peter Wedde steht dazu u.a.:

Die Freistellungserklärung des AG ist die Erfüllungshandlung (BAG 20.1.2009 - 9 AZR 650/07). Urlaub kann nicht unter Vorbehalt gewährt, eine einmal abgegebene Freistellungserklärung nicht rückgängig gemacht werden (BAG 16.3.1999 - AZR 428/98). Der AG ist grundsätzlich an seine Freistellungserklärung gebunden. Ein Widerruf vor Urlaubsantritt oder gar ein Rückruf aus dem Urlaub ist unzulässig.

Wenn der AN einen Urlaub gebucht hat und freiwillig darauf verzichtet oder ihn verschiebt, muss der AG sämtliche Unkosten (z.B. Stornogebühren) übernehmen. Viele AG geben ihrem MA dann noch eine Prämie als Dankeschön. Wie gesagt, der AN kann aber muß den Urlaub nicht verschieben.

nicht so einfach, er muss dir auf jedenfall alle Kosten erstatten die dir anfallen. also wenn du eine Fernreise gebucht hast und diese dadurch absagen musst, dann muss er alles bezahlen. Ich denke nicht, dass eine Firma zuzammenbrincht, wenn 1 Person urlaub hat und eine andere krank wird. Ist es denn wirklich nicht möglich, dass du deinen Urlaub trotzdem antritst?

es sind noch genügend Leute da, nur nicht aus unserem Bereich, der Kundenablauf würde nicht gefährdet

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@flip1257

dann kann er das nicht so einfach. weißt du denn was der wahre Grund ist, warum er das tut?

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Nein. Wenn Dir dadurch auch noch Storno- oder andere Kosten entstehen, muss er selbst diese ersetzen.

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