Urlaub bei Kündigung Ende der Probezeit?

9 Antworten

Der Urlaubsanspruch während der Probezeit beträgt 1/12 des Jahresurlaubs mal die Monate der Probezeit. Bei dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindesturlaub von
24 Tagen (entspricht 4 Wochen à 6 Tage) und einer Probezeit von 6 Monaten heißt das, dass Du einen Mindestanspruch von 12 Tagen (2 Wochen) hast. Diesen muss Dir der Arbeitgeber auf jeden Fall gewähren, z.B. zum Vertragsende.

Sollten dennoch Urlaubstage nicht genommen werden (z.B. wegen Krankheit), dann muss der Arbeitgeber eine Resturlaubsbescheinigung ausstellen, damit der nächste Arbeitgeber weiß, wieviel Urlaub Dir noch im laufenden Jahr zusteht.

Außerhalb der Probezeit kannst Du ab dem 1. Juli des laufenden Jahres sogar den gesamten Jahresresturlaub nehmen, selbst wenn Du zum 31. Juli kündigst. Nur solltest Du dann sinnigerweise erst den Urlaubsantrag genehmigen lassen, bevor Du die Kündigung einreichst. Ansonsten wird der Arbeitgeber den Urlaub "spitz" ausrechnen und nur diese Tage gewähren, um seinen finanziellen Verlust so gering wie möglich zu halten.

Wenn das Arbeitsverhältnis im ersten Halbjahr beendet wird, steht Dir für jeden vollen Monat 1/12 des vereinbarten Jahresurlaubs zu.

Kündigst Du z.B. zum 10. Mai, bekommst Du 4/12 des Jahresurlaubs. Bei einer Kündigung zum 31. Mai wären es 5/12.

Ich kenne Deinen Urlaubsanspruch nicht aber ausrechnen kannst Du ja selbst, wie viele Urlaubstage Dir bis zum Beschäftigungsende zustehen.

Den Freizeitausgleich für evtl. noch vorhandenen Urlaubsanspruch kannst Du im Kündigungsschreiben gleich beantragen. Urlaub der nicht mehr genommen werden kann, wird nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz ausgezahlt.

Normal sind der Aufbau von zwei bis drei Urlaubstagen pro Monat.

Wie kommst du auf insgesamt 30 Tage in der Probezeit, diese beträgt in der Regel 6 Monate.?

Falls weiterer Anspruch besteht könnte der mit Geld ausgeglichen werden.

Du bekommst anteilig Urlaub, also ein Zwölftel pro Monat. Wenn bei Kündigung noch was übrig ist, wird der ans Ende gelegt, nur in Ausnahmefällen ausgezahlt.

Du kannst den Urlaub, den du bis zum Zeitpunkt des Ausscheidens anteilig erworben hast, nehmen. Die 30 Tage sind dein Jahresanspruch, der dir nicht ab Januar komplett zusteht, sondern eben nur der Anteil, so lange du dort angestellt bist.

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