Urintest verweigern, Folgen?

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12 Antworten

Hallo,

da es sich um freiwillige Tests handelt, kannst du sowohl den Atemalkoholtest, als auch den Drogentest (gibts nicht nur mit Urin, sondern auch mit Speichel) verweigern.

Besteht jedoch ein Anfangsverdacht (unsichere Fahrweise, Alkoholgeruch, drogentypische Ausfallserscheinungen) werden dich die Kollegen zur Abklärung deiner Fahrtauglichkeit mit zur Blutentnahme nehmen.

Diese ist auf der einen Seite unangenehm, gleichzeitig kostet sie ~150€ (Blutentnahme + Auswertung). Aber: Wenn keine Stoffe in deinem Blut gefunden werden (also 0,0 Promille und keine Abbauprodukte von Betäubungsmittel), musst du diese Kosten nicht übernehmen.

Zusätzlich wird evtl. dein Fahrzeugschlüssel für 24 Stunden in Verwahrung genommen, da der Beamte ja nicht sagen kann, ob du aktuell fahrtauglich bist. Ist aber eher nicht die Regel.

Um oben genannte Folgen zu vermeiden, nehmen die meisten Verkehrsteilnehmer an den freiwilligen Tests teil.

Aber wie gesagt, du kannst sie verweigern, das ist dein Recht.

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Ja "darfst" du  mit den Folgen, daß sie dich auf die Wache mitnehmen und (mit richterlichem Beschluss) ein amtlich bestellter Arzt dir Blut abnimmt, einen Abstrich macht und dich zum Urintest bittet. Aufenthalt: 1-2 Stunden...

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Kommentar von vierfarbeimer
23.01.2016, 20:26

Ohne konkreten Verdacht wird die Polizei keine richterliche Anordnung anfordern. Wenn zudem noch eine solche richterlich angeordnete Blutprobe dann negativ wäre, wäre das für die Beamten nicht gerade angenehm.

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Kommentar von Szwab
23.01.2016, 22:18

@vierfarbeimer Ein Bluttest der angeordnet war und negativ ausfällt wird keine Probleme mit sich bringen.

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Und an alle die sagen dass das den Bullen einen Grund liefert ihn mitzunehmen weil er sich dadurch verdächtig macht: Nein das stimmt nicht! Das Gesetz besagt dass man erst bei eindeutigen Hinweisen: komisches Verhalten (als wäre er auf Drogen), (Marihuana-) Geruch etc. Eine Verweigerung gilt nicht als Beweis. Damit die Herren in Blau sich aber Zeit sparen können wird oftmals etwas dazu gedichtet wie eben zB starker Geruch etc.

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Klar. Das ergibt sich aus dem Grundsatz, dass niemand sich selbst belasten muss. Wenn es einen Anfangsverdacht für eine Fahrt unter Alkohol-/ Drogeneinfluss gibt, dann machen die sowieso eine Blutprobe - egal ob vorher ein Wischtest oder eine Urinprobe stattgefunden hat oder nicht.

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Sollte ein Anfangsverdacht gegeben sein, wenn man bspw. etwas getrunken hat, würde ich Tests verweigern. Das kostet eventuell dann etwas mehr Zeit (Fahrt zu Wache, Warten auf richterlichen Beschluss), aber bis dahin sinkt auch der Alkoholgehalt im Blut.

Nichtsdestotrotz: Fahren bitter immer nur nüchtern und nicht unter Drogeneinfluss! Sollte das auch einbehalten werden, einfach kooperativ zeigen. Schließlich machen sie nur ihren Job und das ist auch gut so!

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Du kannst natürlich verweigern, der Test ist freiwillig. Dafür wirst du dann zur Blutentnahme mitgenommen. Und - je nach Uhrzeit - brauchts dafür auch keinen richterlichen Beschluss. Ohne Grund und Anhaltspunkte wirst du auch nicht gefragt ob du den Test machen willst. Von dem her: wenn du nichts zu verbergen hast: pinkel in den Becher und gut is!

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Witzig wie viele hier Müll schreiben. Du hast das Recht das zu verweigern und dann dürfen sie dich nur zu einer Blutabnahme zwingen bei dringendem Verdacht. Habe mal aus Spaß den Urintest verweigert weil ich wusste dass sie mir nichts anhängen können und wissen wollte was passiert. Durfte weiterfahren ohne test. Die haben dann auch keinen Bock dich mit zur Wache zu nehmen, Papierkram, Richter anrufen ect. Das machen die nur wenn es wirklich nach Drogen riecht oder du einen komischen Eindruck machst.

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Dann musst du mit auf die Wache oder in ein Krankenhaus und dort wird dir Blut abgenommen. Jetzt darfst du entscheiden:
Was ist unangenehmer? In einem Polizeiauto auf der Rückbank zu sitzen und dann sich eine Nadel einstechen lassen oder einmal pieseln?

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Ja dürfen tust du das, dann darfst du zu 99% mit auf die Wache und warten, bis sie eine Erlaubnis haben.

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Klar darfst du das verweigern, Ggf., falls du irgendwie auffällig bist, wird dir dann per Beschluß Blut abgenommen.

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nein darfst du nicht. aber ohne irgendein Verdacht, würden Polizisten keinen Urintest machen. wieso solltest du es verweigern, wenn du sowieso nichts "zu verheimlichen " hast? machst dich nur auffälliger dadurch 😊

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Kommentar von Szwab
23.01.2016, 22:19

Das bedeutet ja dann, dass man einen Urintest mit Zwang durchsetzen kann, wenn man ihn nicht verweigern kann. Erklär mir mal bitte wie das funktionieren soll.

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Kommentar von Ellisdi
10.02.2016, 17:44

klar darf ich ihn verweigern, genauso wie das "Pusten"...

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Ja darf man aber damit lieferst du den Beamten einen Grund dich fest zu halten und damit dürfen sie dir auch Blut abnehemen

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Kommentar von Trucker403
23.01.2016, 20:05

Aber einen Arzt müssen sie trotzdem holen zur Blutabnahme

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Kommentar von dfgdfgdfg
23.01.2016, 20:15

Nein, du lieferst ihnen keinen Grund. Siehe meine zweite Antwort.

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