Unzufrieden mit mir selbst...wie änder ich das?

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6 Antworten

Raff dich auf :) Du darfst jetzt nicht in diesem Sumpf versinken. Du musst aus der negativen Spirale herauskommen, und das musst du selbst wollen.

Ersteinmal: Ändere deine Gedanken über dich selbst! Immer, wenn du bemerkst wie du wieder schlecht von dir denkst, unterbreche dich selbst und sehe dich selbst als beste Freundin, auch wenn sich das doof anhört. Denke dir immer "Würde ich so mit einer Freundin umgehen?"- höchstwahrscheinlich nicht. Und warum solltest du dich anders (strenger) beurteilen als andere? Du bist genauso ein mensch. Und denke daran, mit dir musst du das ganze Leben verbringen, mit niemand Anderem. Deshalb: Sei es dir selbst wert, dich besser kennenzulernen. Denke einmal darüber nach, was du vom Leben willst, was deine Wünsche sind, worin du gut bist, wofür du schon Komplimente bekommen hast. Und setze dann bei deinen Stärken an, setze sie um in Hobbies. Beispielsweise bist du musikalisch- dann lern ein Instrument. Sei neugierig auf diech selbst, welche Persönlichkeit sich in dir verbirgt. Jeder Mensch ist auf seine ganz eigene Art und Weise gut, wertvoll und besonders. Das musst du dir auch für dich klarmachen.

Und versuche, positiver zu denken, die Welt zu sehen. Selbstbewusste Leute sind dies nämlich meist, da sie Vertrauen in sich haben und darauf, dass alles gut wird, bzw. sind sie weniger ängstlich. Also nutze das und entdecke, was dir die Welt so bietet; genieße die Sonnenstrahlen, freue dich daran, Menschen lachen zu sehen, entdecke, wie bunt die Welt eigentlich ist.

Denke immer daran, dass Jeder von uns aus gutem Grund auf dieser Welt ist- auch du. Und wenn du deine Talente und Interessen entdeckst, das entdeckst, was dich als mensch ausmacht, hast du die Chance, dein Leben selbst zu gestalten. Wenn du weiterhin dich von deiner negativen Einstellung so "treiben" lässt, gestaltet dein Leben dich, nicht umgekehrt.

Das Leben ist viel zu kurz, um die Zeit damit zu verschwenden. Darum: Bewege deinen Hintern hoch, gehe in den Unterricht, auch wenn es Disziplin bedeutet. Setze dir Ziele, und lass dich von Nichts und Niemandem von deinen Zielen abbringen.

Alles Gute! Du bist gut, so wie du bist. :-)

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Kommentar von JennyTurtle
26.01.2016, 23:53

Vielen dank für deine Antwort :)

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Die beste Gegenstrategie ist immer, erstmal mit jemandem darüber zu reden, der dich versteht. Das können verwandte, Leute denen du vertraust, die Nummer gegen Kummer und notfalls auch ein Psychiater sein.

Ich weiß, das klingt nicht egrade ermutigend, es ist aber eh die einzige Möglichkeit. Versuch es mal, ich bin sicher du wirst vor allem auf Verständnis stoßen.

Liebe Grüße und viel Glück,

Florian

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Mensch Florian hat voll Ahnung. Auch wenn Psychiater immer so klingt, als seist du irgendwie krank im Kopf, letztendlich sind sie für genau so etwas da. Je erfolgreicher du bist, desto weniger wirst du depressiv.
Dann setz dir ein geringes Ziel, das leicht zu überschreiten ist. Der Erfolg wird dir Mut schenken und such dir ein weiteres Ziel, das etwas schwieriger ist, aber immer noch locker schaffbar. Irgendwann wirst du feststellen, dass du nicht nur deine Leistung um ein vielfaches gesteigert hast, sondern auch deine Konzentrationsfähigkeit u.ä. und du außerdem durch die Motivation Vlt sogar dich selbst deutlich übertreffen wirst.

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Kommentar von JennyTurtle
26.01.2016, 23:54

Hat mir nun wenig geholfen

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Kenn ich... und weißt du was hilft? Einfach damit aufhören! Ich weiß, ich weiß, jetz denkst du dir: Was labert der denn fürn Müll? Aber hör mir kurz zu. Ich kenne deine Situation, denn ich war auch schon mal darin. Ich wollte aber nicht so sein und deshalb habe ich mir gedacht, als es mir grade schlecht ging: Ich will nicht so sein... und habe dann kurzum damit aufgehört, im Selbstmitleid zu sein und damit angefangen etwas zu machen, was ich sonst nur selten oder nie machte. Und siehe da? Es hat geholfen, ich fühlte mich nicht mehr schlecht. Und das habe ich seitdem immer gemacht, wenn ich depri wurde... ich habe immer daran gedacht, das mein Glas halb voll ist, nicht halb leer. Dann bin ich aufgestanden und habe etwas gemacht. Und das immer und immer wieder und irgendwann - verfällst du immer seltener solchen Phasen

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Du fühlst Dich manchmal super? Sehr gut. Das Leben ist wie das Pendel einer Uhr. Ach, das war vor Deiner Zeit, vielleicht findest Du eine App, die eine Pendeluhr simuliert.

Was ich meine: Stell Dir vor, ein Pendel - wie Dein Leben - schwingt zwischen Plus und Minus. Minus willst Du aber nicht. Also hältst Du das Pendel in der Mitte an, damit es nicht ins Negative schwingt. Dann hat es aber keinen Schwung mehr fürs Zurück ins Positive.

Lass schwingen! Je weiter minus, desto positiver kommt es zurück.

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Das ist nur eine Phase, du bist momentan in der Pubertät, das haben viele.

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Kommentar von JennyTurtle
26.01.2016, 23:42

Sieht aber nicht so aus. Bei mir ist es ein extremfall und ich kack bald richtig ab wenn sich das nicht ändert...

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