Ich bin mit der Arbeitswelt unzufrieden. Wer kann helfen?

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4 Antworten

Ich bin Buchhändler und sehr zufrieden, trotz der momentanen Situation. Es ist meistens ein gutes Arbeitsklima das aber je nach Buchhandlung variiert und bei den goßen Ketten" á la Thalia, Hugendubel, Osiander etc. einfach nur miserabel ist, auch wenn man einen mehr oder weniger gesicherten Job hat und etwas mehr verdient. Deshalb bin ich momentan auf Arbeitssuche in unabhängigen kleineren Buchhandlungen- und darf morgen in einer Probearbeiten ^^

Während meiner Ausbildung sagte unser Lehrer : "Buchhändler sind das netteste Völkchen, das man sich vorstellen kann" Und da hat er recht- Arbeitsdruck ist zwar vorhanden, aber wir arbeiten mit Herz und unterstützen uns gegenseitig. Ich liebe es, mich mit anderen (Kollegen und Kunden) über spannende Bücher auszutauschen! Ich bereue es nicht, diese Ausbildung abgeschlossen zu haben, auch wenn ich vielleicht nicht besonders viel verdiene- zumindest macht es mir Spaß (unter anderem auch Amazon und Co. eins auszuwischen ^^)

Also, falls du deiner Arbeit je überdrüssig wirst und noch eine zweite Ausbildung dranhängen willst- gerne! Wir brauchen Nachwuchs!

Liebe Grüße

RoterKiwi

P.s. Und was mir immer wieder bestätigt, dass ich die Arbeit gut gemacht habe, sind die Kunden: Ein Kunde hat mir, als unsere kleine inhabergeführte Buchhandlung (in der ich meine Ausbildung gemacht habe) von einer Kette übernommen wurde, einen selbstgemachten Gedichtband geschenkt. Da war ich wirklich baff. Und wenn man als Dank von den Kunden Pralinen oder 2€ Restgeld geschenkt bekommt, ist man gleich motivierter und freut sich den ganzen Tag über :-)

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Ich glaube das ist normal. Ich musste bzw. muss mich auch selbst einarbeiten (IT-Systemhaus und s.g. "Top-Arbeitsgeber" lt. Kununu). Nach dem erfolgreichen Vorstellungsgesprächen kam sehr schnell die Ernüchterung.

  • Dokumentationen: Fehlanzeige.
  • Patentkonzept zur Einarbeitung neuer Kollegen: Nur im Intranet vorhanden.
  •  Weiterbildung: Je gerne, am Wochenende als "Eigeninvestition".
  • "Wir-Gefühl": In der Konzernzentrale, jedoch nicht in den Tochtergesellschaften.

Im konkreten Fall sollte man in der Lage sein, sich selbst wie Baron Münchhausen am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen.

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Es gibt fast nichts mehr, wo man nicht irgendwie schikaniert und gemobbt wird. Man kann nur noch selber etwas aufziehen ... und dafür hast Du )von mir aus gesehen) einen Fehler: du bist nicht bereit Dich selbst in irgend etwas einzuarbeiten ... Du suchst "Führung" ... und das biete ich auch meinen Mitarbeitern nicht an: die müssen selbst handeln und etwas auf die Beine stellen.

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Buchhalterin im öffentlichen Dienst.

Ich liebe meine Arbeit ❤

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