Unversicherte Ware kam nicht an?

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8 Antworten

Kopiere den Chatverlauf. Wenn Du versicherten Versand angeboten hast und der Kunde verzichtet auf Versandversicherung, um ein paar Euro zu sparen, bist Du als Privater Verkäufer nicht haftbar. Der Kunde hat dann keine Ansprüche an dich.

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Kommentar von Murmeltier19
14.07.2017, 13:50

Okay, vielen Dank

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Kommentar von Antitroll1234
14.07.2017, 14:40

Privatverkäufer bei über 150 versendeten Waren ?

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@Murmeltier19,

der Verkäufer entscheidet doch, wie er seine Ware verschickt und auch wie hoch die Versand-Kosten sind.

Warum lässt du dich auf solch eine Bitte überhaupt ein?

Versende deine Ware als Paket (versichert) und schlag die Versandkosten auf den Preis auf.

Wenn du es nicht beweisen kannst, dass sie auf ein Päckchen bestanden hat, wirst du die Kosten zahlen müssen.

Gruß Apolon

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Kommentar von Murmeltier19
14.07.2017, 13:57

In der Regel handhabe ich das so, dass ich schaue, als was ich die Ware alles versenden kann (Brief, Warensendung, Päckchen, Paket) und schlage die Möglichkeiten, die es für den Käufer gibt vor. Der Käufer darf dann entscheiden welche Versandart genommen wird (er muss ja auch die Kosten tragen). Bis jetzt hat das super geklappt.

Ich kann durch den Chatverlauf beweisen, dass sie den unversicherten Versand gewünscht hat, diesen hebe ich immer auf, bis das Päckchen beim Käufer angekommen ist.

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Hallo.

Du magst wohl  Recht bekommen.
Aber bei Gericht werden 150 Sendungen nicht mehr als Privat angesehen.
Aber unversicherte Sendungen haben keine Sendungsnummer. 
Ich kann dir nur den Rat geben in Zukunft nur noch vers. Ware zu verschicken.
Nur als Hinweis ich würde auch e-Bay Kleinanzeigen den Rücken kehren.
Da kommen  oft Sendungen nicht an (Hat hiermit nichts zu tun).

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Kommentar von Murmeltier19
18.07.2017, 13:10

Das meiste, was ich verkaufe ist auch über Kleiderkreisel und da tausche ich meistens, also 90% sind Tauschsendungen die ich versende. Und bei Kleiderkreisel sind 150 Sendungen eine Kleinigkeit, die sind auch nicht im letzten Monat, sondern in den letzten Monaten entstanden. Da ich nur Kleider, Schmuck usw. hergebe, welchen ich nicht mehr brauche/ passt usw. und keine Neuwaren, daher glaube ich nicht, dass ich nicht mehr als Privatperson zähle.

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Hast du noch das Mail,wo die Käuferin explizit auf ein Päckchen unversichert bestanden hat?

Wenn ja bist du aus dem Schneider...du hast genau das gemacht,was die Käuferin wollte.Wenn das dann nicht an kommt, ist das nicht dein Bier

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Kommentar von Murmeltier19
14.07.2017, 13:50

Ja, den Chatverlauf habe ich noch. Hebe ich immer auf, bis die Käufer ihre Ware erhalten haben. Danke für die Antwort!

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Ein privater Käufer trägt von einem privaten Verkäufer immer das Versandrisiko. Das ist im BGB so geregelt. Nach § 447 Abs.1 trägt der Käufer   das Risiko des Verlusts und der Beschädigung der Ware auf dem Transportweg.

Wenn der Käufer dann noch einen versicherten Versand ablehnt, dann hat er keine Handhabe.

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Kommentar von Antitroll1234
14.07.2017, 14:39

Über 150 Briefe, Pakete, Päckchen...
...das ist gewerblich und kein Privatverkauf im angemessenen Rahmen.
Von daher haftet der Fragesteller bei Verlust.
Ein Nachweis über die Verkäufe zu erbringen fällt dem Käufer recht leicht bei über 100 positiven Bewertungen.
Von Überweisungen welche gewiss auch auf das Konto des Fragestellers eingegangen sind ganz zu schweigen.

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Dir passiert das garnichts. Die Kundin hat unversicherten Versandt gewählt, dann trägt sie auch das Risiko. alles andere müsste sie erstmal nachweisen.

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Du hast genau richtig gehandelt.

Du hast angeboten, versichert zu versenden, das wollte der Empfänger aber nicht.

Bereits durch Deinen Haftungsausschluss, aber auch zusätzlich durch die Ablehnung des Empfängers, ist die Haftung für "glückliche Ankunft" auf den Empfänger übergegangen.

Einer Anzeige würde ich gelassen entgegensehen.

Es kann sein - was ich aber für unwahrscheinlich halte - daß Du Post von der Staatsanwaltschaft erhältst und Dich äußern sollst. Heb' Dir also den Schriftverkehr noch eine Weile auf.

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Kommentar von Murmeltier19
14.07.2017, 13:49

Super vielen Dank! Dann werde ich die Nachrichten alle auch noch ausdrucken, dass ich sie auf jeden Fall bei mir habe.

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Da Du dies offensichtlich gewerblich betreibst, trägst Du sowieso das Risiko bei Verlust auf dem Versandweg.

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Kommentar von Murmeltier19
18.07.2017, 13:16

Ich betreibe kein Gewerbe. Ich verkaufe keine Neuwaren usw. ich verkaufe bzw. tausche nur meine "alten" Klamotten, Schmuck usw. 10% der 150 Päckchen usw. stammen knapp aus einem Verkauf. Alles andere sind getauschte Waren. Außerdem sind die ca 150 Päckchen usw. in den letzten Monaten zustande gekommen und nicht im letzten Monat. In einem Monat sind es vllt. 20-25 Päckchen und davon wie gesagt fast alles Tauschartikel für die ich kein Geld, sondern andere Teile bekommen habe. Von einem Gewerbe kann also nicht die Rede sein.

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Kommentar von Antitroll1234
18.07.2017, 14:45

Das magst Du durchaus so sehen, Gerichte sehen dies bei der Anzahl durchaus als gewerblich an.

Daran ändert auch ein DH runter nix.

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