Unverschämte Nebenkostenabrechnung, was kann ich machen?

18 Antworten

Geh zum Vermieter, prüfe die Gesamtausgaben für Heizkosten des Abrechnungszeitraumes, indem du dir die Rechnung und deren Bezahlung zeigen lässt. Dann prüfe, ob die Kostenverteilung entsprechend des Umlagschlüssels in deinem Mietvertrag vorgenommen wurde. Die Differenz des Anfangswertes und des abgelesenen Endwertes müssen in der Abrechnung zu finden sein. Vergleiche diese Angaben mit der Vorjahresabrechnung. Sollten alle Angaben stimmen, dann kann es Defekte an den Ablesegeräten geben, deren Überprüfung du zunächst bezahlen musst. Werden Defekte festgestellt, dann haftet der Vermieter und erstattet deine Mehrkosten der Prüfung. Der Abrechnung der Kosten für Heizung wäre in diesen Fall ebenfalls zu widersprechen.

Wenn die Heizung auch in Ihrer Abweesnheit munter durchgeheizt hat und die Verbrauchswerte richtig abgelesen wurden, bzw. die Kosten nach m² Wohnfläche abgerechnet werden, werden Sie wohl oder übel zahlen müssen!

hallo, das leidige thema heizkosten ist ja leider ein dauerbrenner und man kann schon bei gleichbleibendem verbrauch einen schock bekommen, wenn man die vorrauszahlungen nicht gut angepasst hat und die steigenden preise dann in der summe sieht. ich setze jetzt mal vorraus, daß ihr schon einen für die wohnungsgröße angemessenen betrag als pauschale bezahlt habt und evtl. den jahresverbrauch dieser abrechnung mit dem des vorjahres verglichen habt (falls ihr da schon was vorliegen hattet). Wenn das nicht passt, könntet ihr beim vermieter die belege die der abrechnung zugrunde liegen einsehen. dazu sind mieter grundsätzlich berechtigt und manchmal ist schon an der reaktion auf die anfrage zu erkennen, ob der vermieter euch ehrlich behandelt. wenn euch die sache zu kompliziert erscheint, könnt ihr auch jetzt noch eine prüfung der nebenkostenabrechnung von einem fachmann vornehmen lassen. es gibt neben dem mieterschutzverein auch noch viele adressen im internet, zum beispiel von kanzleien oder beratern bei manchen stadtverwaltungen, die sich auf das thema spezialisiert haben. warte aber nicht zu lange, damit es keinen zusätzlichen ärger durch mahnungen o.Ä. vom vermieter gibt. bis zu zwölf monate nach erhalt, können die abrechnungen zwar geprüft und beanstandet werden u. ggf. zuviel gezahltes geld zurückgefordert werden, aber ohne widerspruch oder sonstige reaktionen eurerseits wird sehr wahrscheinlich erstmal das begleichen der rechnung fällig. in jedem fall kann es nicht schaden, wenn ihr die 60 - 70 euro zusammenlegt um einem mieterschutzverein beizutreten. dann bekommt ihr in jedem fall auch zukünftig schnelle und kompetente antworten auf mieterfragen, hilfreiche tipps und die aktuellsten gerichtsurteile zum nachlesen. erstmal wünsch ich euch, daß es aktuell noch ohne großen stress zu klären ist und viel erfolg beim studium!

Heizkosten in der Nebenkostenabrechnung zu hoch?

Hallo liebe Community,

Ich habe vor einigen Tagen bereits eine Frage zu meiner Nebenkostenabrechnung gestellt. Nun folgt eine weitere, weil der Wärmemessdienst nicht mit mir reden wollte, der die Abrechnung erstellt hat. Es geht um die Heizkosten.

Erstmal ein paar Fakten: Wir heizen mit Erdgas, sind drei Partien im Haus. Der Verbrauch wird mittels eines Wärmemengenzählers in jeder Wohnung ermittelt, also nicht pro qm. Das gesamte Haus hat im vergangenen Abrechnungszeitraum (01.05.15-30.04.16) 24.657 kWh Gas verbraucht, Kosten: 1466,39 €. Es kommen noch verschiedene andere Kosten (wie Wartung, Betriebsstrom und Miete) hinzu, sodass man am Ende bei einem Gesamtpreis von 1843,81 € für die Heizung ist. Wir wohnen erst seit dem 01.01.2016 in dem Haus, dementsprechend bekommen wir auch nur anteilig die Kosten angerechnet. Allerdings wurden uns für die Heizung von 4 Monaten insgesamt 589,36 € berechnet. Wenn man das mal grob rechnet, ist das fast ein Drittel der gesamten Heizkosten für ein gesamtes Jahr (wir haben aber nur 4 Monate drin gewohnt).

Meine Überlegung: Wenn ich die kWh-Zahl des gesamten Hauses nehme und diese durch den Einkaufswert dividiere, komme ich auf etwa 5,9 ct/kWh. Ein guter Preis. Später bei der Kostenverteilung auf unsere Wohnung wird allerdings ein kWh-Preis von 15,1 ct/kWh angenommen.

Mir ist bewusst: Wir sind in die Wohnung eingezogen und hatten direkt den heizintensivsten Zeitraum des Jahres (in Gradtagen 530/1000 - also ungefähr die Hälfte des Heizvolumens). Wir haben aber laut Abrechnung nur 3130,7 kWh verbraucht. Von meiner alten Wohnung habe ich eine Nebenkostenabrechnung von September-Dezember (auch 4 Monate, in Gradtagen 390/1000). In diesem Zeitraum haben wir sogar mehr verbraucht - um die 3500 kWh -, aber trotzdem nur weit unter der Hälfte der Heizkosten für diese Wohnung bezahlt (bei gleicher Heizart).

Anbei nochmal Ausschnitte der Abrechnung für diese Wohnung. Ich hoffe, das ganze war übersichtlich genug dargestellt, ist immer nicht so einfach. Sonst fragt noch einmal nach.

Vielen Dank!

Liebe Grüße,

SimmeGo

...zur Frage

Nebenkostenabrechnung, Heizkosten bitte um Hilfe?

hallo zusammen,

wir habeb vor kurzem unsere nebenkostenabrechnung bekommen. wir beziehen die wohnung erst seit ca 5 monaten, müssen allerdings ca 100€ nachzahlen. soweit scheint auch alles in ordnung, nur was etwas stutzig macht sind speziell die heizkosten. die fallten deutlich höher aus als der rest. nur zur info öl-heizung.

die wohnung ist definitv altbau 30er jahre. ist alles vor ca 5 jahren auf den aktuellen stand gebracht worden. das einzige was ausgelassen wurde sind die fenster. sie schließen zum teil einfach nicht richtig und bei starkem wind zieht und pfeift es. wenn man ein feuerzeug in der nähe anmacht sieht man auch wie die flamme flackert und wackelt. der vermieter hatte auch schon mal eine fachfirma vorbeigeschickt. nur konnten die nichts mehr machen. ist einfach alles zu alt.

folge ist natürlich, dass wir mehr, öfter und länger heizen müssen. deshalb auch der hohe kostenanteil der NK-abrechnung. wäre es realistisch, als begründung die fenster mit ins spiel zu nehmen. keine ahnung mietmangel oder sowas??? schließlich kann das mit den stark veralteten fenstern doch nicht unser problem sein, oder etwa doch??? ich mein wir sind im grunde dazu gezwungen recht viel zu heizen, schließlich will doch niemand zu hause sitzen und permanent frieren...

oder ist das schlichtweg einfach unser problem und wir müssen halt mit den heizkosten leben?

vielen dank an alle ratschlaggeber

...zur Frage

Extrem hohe Nachzahlung für Heizung - Läßt sich da was machen in Bezug auf Mietminderung/Schadenersatz?

Hallo,

ich bewohne eine kleine 30m² Wohnung. Seit einem Jahr. Beim Abschluß des Mietverhältnisses zeigte mir der Vermieter die Heiz/Nebenkostenabrechnungen der letzten 3 jahre, warauf hin die Heiz/Nebenkosten festgelegt wurden.

Ich stellte diesen Winter fest, daß ich die Wiohnung nur schwer heizen kann, in Küche und Flur nie über 16Grad kam, trotz Heizung auf "5". Sprich die Heizkörper waren total heiß. Trotzdem wurde es nicht warm. Fenster hatte ich selbst noch mit einem zusäzlichen Dichtband abgedichtet, damit möglichst keine Zugluft auftritt.

Nun kam die Nebenkostenabrechnung für die ersten Monate, sprich nicht den ganzen Winter. Ich solle pro Monat fast 100Euro mehr an Heizkosten zahlen, sprich statt 40Euro Heizkosten, 140Euro --> pro Monat! Derzeit habe ich trotz der angenehmen/hohen Außentemoperaturen gerade mal 17-18Grad in der Wohnung, die Heizung stellt sich wegen des Außenfühlers natürlich ab.

Was natürlich klar ist, die Wohung ist schon älter und schlecht isoliert, aber so ein extremer Verbrauch für 30m²? Ich vermute daß die Wohnung die Jahre davor anscheinend leer stand, den die aufgeschreibene und abgelesenen Zählerwerte sowie die Abrechnung an sich stimmen.

Läßt sich da was machen in Bezug auf Mietminderung wegen der extremen Kosten - vermuteter Täuschung in bezug auf die "echten" Heizkosten?

...zur Frage

Nebenkostenabrechung Heizkosten 250€ für 2 Monate!?

Hallo,

ich bin zum 1.10.12 eingezogen und habe gerade die nebenkostenabrechung für 2012 bekommen. Also für mich vom 1.10.12 - 31.12.12.

Dazu muss ich sagen das ich die Heizung fast nicht genutzt habe - ich bin erst zum 20.10.12 in die Wohnung und war ca 3 Wochen gar nicht zuhause.

Nun soll ich für diese 2 Monate 250€ Heizkosten nachzahlen - wie kann das sein? Ist das realistisch? Was kann ich machen?

Vorallem wenn es für diese Monate bereits so viel ist wie soll das dann über das ganze Jahr 2013 gehen...

Liebe Grüße und Vielen Dank

...zur Frage

Nebenkosten doppelt so hoch, was tun?

Hallo,
Folgendes Problem:
Als ich 2012 in meine Wohnung eingezogen bin, betrug mein NK Anteil (ohne Heizkosten) 65 Euro, berechnet wird nach qm (2 Wohneinheiten, meine Wohnung 54 qm, untere Wohnung 62 qm), was zu dem Zeitpunkt auch völlig in Ordnung war, da in der unteren Wohnung eine ebenfalls alleinstehende Frau gewohnt hat.
Im den Jahren belief sich meine NK Abrechnung auf ~ 750 Euro, 2016 wurde die untere Wohnung dann frei und eine dreiköpfige Familie zog ein, eine Person davon pflegebedürftig.
Dieses Jahr habe ich meine NK Abrechnung für 11 Monate bekommen (warum auch immer) für das Jahr 2017, diese hat sich nun mehr fast verdoppelt auf 1480 Euro. Der Wasserverbrauch ist hier ausschlaggebend, der logischerweise bei der Nachbarsfamilie wesentlich höher liegt als bei mir. Ich trage von Wasser und Müllabfuhr fast die Hälfte der Kosten, obwohl ich alleine lebe.
Gibt es irgend eine Möglichkeit mich dagegen zu wehren oder muss ich das so hinnehmen/umziehen?
Edit: Ich habe die Abrechnung des Nachbarn auch gesehen - dieser zahlt in etwa 150 Euro mehr als ich auf die Gesamtsumme.

...zur Frage

Heizkosten im Vergleich zu anderen Wohnungen im Haus extrem höher.

Hallo zusammen,

wir haben vor kurzem unsere Nebenkostenabrechnung bekommen und uns wurde eine deftige Nachzahlung veranschlagt. Grund dafür sind die Heizkosten. Es handelt sich dabei um eine teilweise sanierte Altbauwohnung (Fenster sind z.B. erst 3 Jahre alt).

Unsere Heizkosten betragen laut Abrechnung im Zeitraum von einem Jahr 1670 € bei einer Wohnfläche von etwa 100qm. Unsere Heizung war allerdings fast immer ausgeschaltet! Natürlich weiß ich, dass Heizungen Temperaturfühler haben und auch ausgeschaltet im Winter heizen, wenn die Außentemperatur zu kühl ist. Skeptisch wurde ich erst, als wir bei den Nachbarn nachfragten. Unsere direkten Nachbarn im gleicehn Stock: 530 € Heizkosten auf 50qm. Ein Stockwerk weiter oben: 930 € auf 84qm. Eine weitere Wohnung: 540 € auf 36qm, 312 € auf 25 qm, 594@ auf 66qm. Das sind alles Werte um die 10 € / qm. Wir haben 16,7 € / qm obwohl unsere Heizung ausgeschalten ist. Wie kann das sein??

Einziger vergleichbarer Wert: Im Erdgeschoss unter unserer Wohnung befindet sich eine Versicherung, die etwa 2400 € auf etwa 150qm zahlt. Wir hatten schon immer den Verdacht, dass diese sehr viel heizt, da es bei uns gerade im Frühjahr extrem warm in der Wohnung ist und diese Wärme irgendwie aus dem Boden heraufzieht.

Meine Frage ist nun deshalb: Ich habe keinen Plan, wie so ein Heizungssystem im ganzen Haus funktioniert. Kann es sein, dass wir aufgrund des Heizkreislaufes einen höheren Verbrauch haben, weil die Räume unter uns ihre Heizung extrem hoch stellen? Wenn ja: Kann man etwas dagegen unternehmen?

Ich fühle mich wirklich ein wenig verarscht und kann nicht verstehen, warum wir 50% höhere Heizkosten haben, als jede andere Privatwohnung in diesem Haus!

Viele Grüße!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?