Untschied digitale Spiegelreflexkamera - Bridgekamera von einem Laien zu erkennen?

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7 Antworten

Also da dürften grundsätzlich selbst Profis ihre lieben Schwierigkeiten haben.

Denn, was ist der Unterschied? Eigentlich aufnahmetechnisch nicht viel, bis auf kleinere Chips und vielleicht ein paar Einschränkungen hinsichtlich der Bedienung und im Sucher ist bei den neueren Modellen nur noch ein elektronisches Bild zu sehen, was mich wahnsinnig machen würde, zumal die Schärfebeurteilung bei manuellem Scharfstellen, nicht mehr richtig beurteilt werden kann und Schwenks mit einem verwischten Bild einher gehen.

So Deine Frage darauf abziehlt, ob Du Dir eine Bridge- oder doch besser eine Spiegelreflexkamera zulegen magst, ist das meiner Meinung nach eher davon abhängig, ob Du mit den Bedienungseinschränkungen klar kommst, bzw. was Du überwiegend fotografierst.

Ein vielleicht nicht unwesentlicher Punkt könnte aber auch im Bereich der Protraitfotografie das nicht so gut funktionierende "Freistellen" sein und last but not least wird ab einer höher benötigten Empfindlichkeit das Bildrauschen stärker eintreten, als bei den großen "Brüdern".

Ab einer gewissen Größe der zu belichtenden Fotos, sind dann natürlich einer Bridgekamera auch Grenzen gesetzt. Aber gute Apparate dürften bis Din A4 sehr gute Ergebnisse produzieren, was letzten Endes auch vom jeweiligen Typ abhängig ist. Hierzu kann ich nichts mehr sagen, da ich mit einer solchen Kamera nicht mehr arbeite.

Ich hatte längere Zeit mit der Olympus E20 P gearbeitet und die bot verglichen mit damaligen Spiegelreflexkameras hervorragende Ergebnisse. Hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen.

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Es gibt natürlich einen Unterschied zwischen DSLR und Bridge, den sieht man halt meist nur bei hohen ISO-Werten bzw. und/oder bei großformatigen Ausdrucken. Die wesentlich kleineren Sensoren der Bridge-Kameras haben eben physikalisch ihre Grenzen, obwohl sie in der letzten Zeit erheblich an Oualität zugelegt haben.Fujifilm mit dem relativ neuen EXR BSI-CMOS-Sensor liefert z. B. wirklich hochwertige Ergebnisse, andere aber auch. Es kommt wohl immer noch darauf an, ob jemand als Profi seine Brötchen damit verdient und unter allen Umständen und Lichtverhältnissen das Beste herauskitzeln muss, oder ob ich als durchaus anspruchsvoller Amateur aus reiner Freude fotografiere. Ich sag es noch mal deutlicher: Man braucht keinen Ferrari, um entspannt und hoch zufrieden von A nach B zu fahren! Eine gute Bridge ist da durchaus so empfehlenswert wie ein guter Mittelklasse-Pkw! Mir reicht das voll und ganz, deshalb bleibt die dicke DSLR mit dem ganzen Koffer voll Brimborium immer öfter zu Hause!

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Wenn man genug Licht hat (also tagsüber draußen), kann man auf nem Ausdruck auch bei A2 oder größer meiner Meinung nach keinen qualitativen Unterschied sehen, insbesondere weil man bei so großen Ausdrucken nicht direkt davor steht, sondern immer einen gewissen Betrachtungsabstand hat. Je nach Aufnahme kann man an ein paar Indizien auf die Geometrie des verbauten Chip und damit indirekt auf den Kameratyp schliessen. Einen unscharfen Hintergrund (Bokeh) bekommt man fast nur mit einem grossen Chip hin -> DSLR. Wenn das unbearbeitete Foto ein anderes Seitenverhältnis als 3:2 hat, ist es i.d.R. keine DSLR. Einen Unterschied Kompaktkamera - Bridge kann man dann aber nicht mehr finden.

Cheers, Sebastian

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Bridgekameras haben halt stets einen kleineren Sensor, Systemkameras - dazu gehören natürlich auch Spiegelreflex - hingegen einen deutlich größeren. Das wiedrum macht sich neben der Lichtempfindlichket (Stichwert Rauschen bei hohen ISO bzw Aufnahme unter schlechten Lichtbedingungen) auch in der geringeren Schärfentiefe bemerkbar.

Wenn Du also ein Portrait mit scharfen Kopf aber sehr unscharfen Hintegrund siehst, kannst Du davon ausgehen das hier eine Kamera mit rel. großen Sensor am Werk war. Mit einer Bridge ist das Freistellen weniger gut möglich.

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Ich gebe TomBerlin recht, bei guten Fotografiebedingungen und bei Standard-10x15 Vergößrerungen wird man als Laie wohl keinen Unterschied erkennen.


Will man allerdings auch z.B. im höheren ISO-Bereich arbeiten oder die Bilder großformatig ausdrucken, dann wird man einen Unterschied feststellen können.

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Wenn das Foto bei Sonnenschein aufgenommen wurde und nur in Postkartengröße ist, wird man da nur sehr schwer oder überhaupt nicht den Unterschied erkennen.

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Ich möchte schon behaupten, dass ich einen Unterschied erkenne. Aber wenn man nur sporadisch fotografiert, lohnt sich der Kauf einer DSLR nicht, da reicht eine Bridge vollkommen aus.

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Kommentar von CansOTW
28.02.2011, 18:16

das Bezweifele ich doch sehr stark, Du wirst anhand der Bilder keinen unterschied ausmachen können zwischen einer guten Bridge und einer DSLR. Genauso wie keiner anhand eins normalen runter skalierten Bildes den uterschied zwischen eine Canon 1Ds MakrIII und der Hasselblad H4D-50MS ausmachen kann obwohl die Hasselblad das 7 Fache (also den preis eines guten neuen Autos) Kostet.

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