Unterversicherung Gebäudeversicherung?

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1 Antwort

Hallo, etwas macht mich in der Aussage doch sehr stutzig: Auf der einen Seite soll es ein Uraltvertrag sein, andererseits soll dem Vertrag die gleitende Neuwertklausel zugrundeliegen. Für die weitere Beurteilung wäre es daher sehr sinnvol, wenn ich die genauen Vertragsbedingungen erfahren könnte, um darauf zu reagieren.

Andererseits muss ich feststellen, dass es doch gewisse Renovierungen gegeben hat. Bei dieser Gelegenheit hätte man den Versicherungsschutz zumindest einmal überprüfen können bzw. sollen. Dennoch erscheint mir ein Abzug von 25% als etwas hoch, aber insgesamt nicht unmöglich. Außerdem ist zu prüfen, wer damals den Uralt-Antrag aufgenommen hat. War dies ein Vertreter oder Beauftragter des Versicherers, oder der Eigentümer des Hauses? Auch dies ist für die weitere Beurteilung von Bedeutung.

Nicht ganz verstanden habe ich diese Aussage:wurde von Erben jeweils in Abstimmung vom Makler übertragen. Darüber hinaus ist der Wert 1914 die reguläre Basis für die Berechnung der Versicherungssume. Dies ist korrekt und wird von vielen Versicherungen auf diesen Wert umgerechnet. Auch ein heute erstelltes Gebäude wird noch in vielen Fällen auf den Wert1914 umgerechnet.

Bei Rückfragen stehe ich gerne hier wieder zur Verfügung. Alles Gute.

Bei einem Schadensfall kommt es hierbei nicht auf den Wert des Hauses am Schadentag an, sondern auf die Wiederherstellungskosten gleicher Art. Dafür gibt es ja den gleitenden Neuwert. Mit den steigenden Wiederherstellungskosten gem. dem Preisindex, also auch den steigenden Baupreisen, steigt auch die Prämie und die Versicherungssumme entsprechend.

Dieser Link hat es ganz gut erklärt:

http://www.vergleichen-und-sparen.de/wert_1914.php

Und hier gibt es eine kostenlose Broschüre zum runterladen, die es auch erklärt.

klipp-und-klar.de/versicherungen/hausundwohnen/hausratundgebaeudevers/index.jsp

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