Untersuchung Medizinischer Dienst?

2 Antworten

Gehe noch heute zu Deinem Hausarzt und lass Dir all die Untersuchungsbefunde der letzten Monate in Kopie mitgeben, damit Du diese morgen bei der Untersuchung vorlegen kannst und so belegst, dass Du wirklich in den letzten Monaten kontinuierlich in ärztlicher Behandlung warst und nicht einfach nur so tust.

Ansonsten kann ich Dir leider nicht sagen, was da auf Dich zukommt. Sie wollen Dich schlicht und einfach mal persönlich kennenlernen, Deine Version erklärt bekommen, um sich ein Bild davon machen zu können, ob Du in der Lage bist zu arbeiten oder eben nicht.

Da leider keine organischen Ursachen für Deine Beschwerden vorliegen (ja, ich schreibe "leider", auch wenn ich Dir natürlich keine Krankheit wünsche ... also bitte nicht falsch verstehen), sind die vom Amt natürlich misstrauisch, wenn Du so lange arbeitsunfähig geschrieben wirst. Psychische Probleme sieht man leider nicht wirklich, auch wenn diese gravierende Auswirkungen haben können. Bei organischen Erkrankungen wäre es etwas anderes, weil man dann einen klaren Grund für die Arbeitsunfähigkeit hätte.

Du kannst nicht mehr machen, als denen morgen genau das zu erzählen, was Du uns jetzt heute geschrieben hast. Dabei würde ich jetzt nicht unbedingt von den Problemen mit dem Arbeitgeber schildern (dann sagen sie Dir nämlich schlicht und einfach, dass Du den Arbeitgeber wechseln sollst, anstatt Dich krankschreiben zu lassen), aber Du solltest auf jeden Fall von Deinen psychischen Problemen berichten und auch all Deine Symptome beschreiben.

Lass es auf Dich zukommen. Mehr kannst Du nicht tun. Sei offen und freundlich und versuche nicht, da jetzt einen auf Mitleid zu machen. Das kommt bei solchen Leuten immer sehr schlecht an.

Ich hatte auch einmal eine solche Untersuchung vom medizinischen Dienst und habe mir vorher riesige Gedanken gemacht und nächtelang nicht geschlafen. Letztendlich war es alles total easy. Ich habe denen erzählt, wo meine Probleme und Beschwerden liegen und die haben auch sofort eingesehen, dass meine Anträge absolut berechtigt waren.

Es sind keine Unmenschen dort beim medizinischen Dienst. Keine Angst!!! Die müssen einfach nur den Dienstweg einhalten und sich irgendwann darüber vergewissern, dass Du wirklich nicht arbeiten kannst.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Glück für morgen.

Vielen dank schon mal für deinen Rat.  Die befunde aller Untersuchungen hat der medizinische Dienste schon letzte Woche bekommen. Hoffe mal das alles gut geht und meine Beschwerden anerkannt werden. Ich arbeite in der Gastronomie, da hat hoffentliCh auch der arzt Verständnis das ständiges übergeben und durchfall nicht gerade gut bei dieser Arbeit sind. Na ja wir werden sehen, ich versuche mal mich nicht verrückt zu machen. Wird denn der Arbeitgeber über die Ergebnisse informiert?  

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@losamil

Über die einzelnen Ergebnisse darf der Arbeitgeber nicht informiert werden, denn da gilt immer noch die ärztliche Schweigepflicht. Er wird lediglich darüber informiert, ob Du arbeitsfähig bist oder eben nicht.

Stimmt ... in der Gastronomie ist es nicht gerade förderlich, wenn man sich häufig übergibt und Durchfall hat. 

Ich weiß, es ist leicht gesagt, aber lass es einfach auf Dich zukommen. Wie gesagt ... ich habe mich damals total verrückt gemacht und dachte schon, dass mir sämtliche Leistungen (es ging um Pflegegeld) gestrichen werden. Da sagten die Herrschaften aber schon nach nur zwei Minuten, dass ich mir da keinen Kopf machen solle und es lediglich eine Formsache wäre, dass sie mich mal kennenlernen wollten.

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Also es ist so gekommen wie ich mir das gedacht hab, die ArbeitsunfähigkeiT wurde nicht anerkannt (es sind ja bei den untersuchungen "leider" keine gravierenden Erkrankungen herausgekommen) Habe mich nochmals mit meinem Hausarzt in Verbindung gesetzt und werde auf jeden fall wiederspruch einlegen. Aber kann mir jemand sagen wo ich bis dahin Unterstützung bekomme? Ich habe langsam aber sicher alle finanziellen rücklagen aufgebraucht und ich weis nicht mehr weiter.. 

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