Untersuchen beim Frauenarzt?

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4 Antworten

Hallo, ich bin 22 Jahren das erste Mal zum Frauenarzt gegangen. Bin zu

einem Mann gegangen. Bei diesem Arzt waren viele aus dem Bekanntenkreis
und viele aus der Familie.  Der Arzt hat mich gefragt, was denn mein Anliegen ist bzw. weshalb ich zu ihm gekommen bin. Hab ihm dann gesagt dass es mein erster Besuch beim Frauenarzt ist und ich einfach mal abchecken lassen wollte ob alles in Ordnung ist, zumal ich immer starke Schmerzen bei der Menstruation hatte. Der Arzt hat mir dann alles erklärt (was zu so
einer Untersuchung dazu gehört, wie so eine Untersuchung abläuft…). Der
Frauenarzt hat dann noch einige Fragen gestellt, wie z.B.

• wann ich daserste Mal die Periode hatte

• Zykluslänge • wie lange die Periode dauert

• wie stark die Periode ist

• ob bzw. welche Medikamente ich einnehme

• eigene Vorerkrankungen und auch die in der Familie

• ob man schon Geschlechtsverkehr hatte, wenn ja ob man verhütet, wenn ja mit welchen Methoden

Nachdem die Anamnese ausgefüllt war kam die Untersuchung. Ich musste mich in einer Art kleinen Umkleidekabine untenrum ausziehen und durfte dann auf dem Gynäkologischen-Stuhl Platz nehmen. Der Arzt war sehr einfühlsam und hat jeden Schritt erklärt.  Er hat zuerst von außen alles begutachtet, dann mit dem Spekulum die Scheide und den Muttermund angeschaut, den Abstrich gemacht (war nicht schmerzhaft aber ein komisches Gefühl). Zum Schluss kam das Abtasten von Gebärmutter und Eierstöcken. Dabei schiebt er 2-3 Finger in die Scheide und drückt mit der anderen Hand auf den Bauch (war auch nicht schmerzhaft, nur die volle Blase hat gestört). Dann hat er noch einen vaginalen Ultraschall gemacht (ebenfalls nicht schmerzhaft, nur unangenehmes Gefühl). Durfte mich dann wieder anziehen und sollte meinen Oberkörper frei machen damiter die Brust abtasten kann (tat nicht weh). Dann durfte ich mich wieder anziehen und er hat auf mich im Sprechzimmer gewartet. Er hat die Ergebnisse mit mir besprochen, ich durfte noch Fragen stellen und schon war alles vorbei. Was mich aber tierisch aufgeregt hat, dass die Arzthelferin ständig ins Sprechzimmer rein kam, während ich auf dem
Stuhl lag. Der Stuhl stand so dass man mein Intimbereich gut sehen
konnte. Die Verbindungstür zwischen Sprech- und Behandlungszimmer konnte nicht geschlossen werden. Beim zweiten Besuch in dieser Praxis war der Ablauf ziemlich gleich (das Vorgespräch war nicht ganz so lang). Die
Arzthelferin ist während der Untersuchung wieder ständig reingekommen.
Daraufhin hab ich mit einigen gesprochen die auch zu diesem Arzt gehen,
bei denen ist so etwas noch nie vorgekommen. Hab mich dann entschieden
den Arzt zu wechseln. Bin dann erst nach zwei Jahren zur nächsten
Untersuchung gegangen. Diesmal in eine Praxisgemeinschaft mit mehreren
Ärzten. Der Ablauf war ziemlich gleich. Es gab aber keine Ultraschall
Untersuchung und die Brust wurde auch nicht abgetastet (bin noch zu
jung, Kasse bezahlt es nicht). Musste nach zwei Jahren den Arzt wieder
wechseln, weil der vorherige die Praxis gewechselt hat und mir der Weg
zu weit war. Hab mich dann für eine Ärztin (gleiche Praxis) entschieden.
Diese Ärztin war der reinste Horror. Die Ärztin war dermaßen grob. Die
Untersuchung war sehr schmerzhaft. Hab dann festgestellt das Männer
einfühlsamer sind als Frauen. Zu meiner Freude wurde die Praxis bei uns
im Ort vergrößert und eine Ärztin, die ich von meiner
Krankenpflegeausbildung aus der Klinik kannte, hat die Stelle als zweite
Gynäkologin angenommen. Hab dann gleich einen Termin bei ihr gemacht
und bin jetzt wunschlos glücklich mit dieser Ärztin. Bevor die zweite
Ärztin kam wurden keine neuen Patienten aufgenommen. In dieser Praxis
wird man kurz bevor man ins Sprechzimmer darf, aufgefordert die Blase zu
entleeren (somit ist ein unangenehmer Teil während der Untersuchung
schon mal aus dem Weg geräumt). Hier wurde mir auch zum ersten Mal beim
Frauenarzt der Blutdruck gemessen. Vorher in keiner Praxis. Bin zwar
immer noch sehr aufgeregt vor jedem Termin, aber die Ärztin hat eine
sehr ruhige Art und ist sehr einfühlsam, wodurch ich den Terminen nicht
mehr mit Angst entgegen sehe.

Fazit: Du braucht wirklich keine Angst vor dem Termin haben. Klar,
jedem ist so eine Untersuchung unangenehm und kein Vergnügen. Aber bis
jetzt haben es alle überlebt. Die Untersuchung ist schnell vorbei.

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Bei einer ganz normalen Untersuchung gibt es erstmal ein kleines Gespräch. Auffälligkeiten? Befinden? Erster Tag der letzten Regel? Wie sieht Das Sexleben ungefähr aus?
Dann einkleidet man sich untenrum in einer Umkleidekabine, dann geht es auf den Stuhl. Ja, es ist ein wenig peinlich vielleicht, aber das ist deren Job und man muss sich einfach entspannen. Dann wird von außen geguckt und (wenn man schon entjungfert ist auf jeden Fall) auch rein geguckt. Dabei wird die Vagina ein wenig gespreizt. Das tut nicht weh, ist nur ungewohnt.
Evtl. Wird mit einem Wattestäbchen noch ein Abstrich von der Schleimhaut genommen, was auch total schmerzlos ist.
Auch kann ein Ultraschall gemacht werden, sowohl von außen (auf dem Bauch), als auch von innen mit einem kleinen Stab.
Meistens gibt man vorher auch noch eine Urinprobe ab. Einmal haben sie auch Blut bei mir abgenommen.
Und das wars auch schon. Alles Schmerzfrei, es sei denn man ist wund untenrum oder so.

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Es gibt 279 mögliche Untersuchungen mit 422 möglichen Verfahren.

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