Unterstützung im Winter und beim Fellwechsel?

4 Antworten

Unsere alte Ponydame bekommt 2 mal im Jahr (Ende Winter und Ende Sommer) Kristallkraft 1 und 2 - jeweils halb und halb, 40 Tage lang gefüttert. Es ist eine Entgiftungskur, die so mild ist, dass sie sogar tragende Stuten nehmen dürfen. Und die Gute sieht top aus und kommt locker aus ihren mehr als reichlichem Winterfell. 

Der Name des Produktes kling esoterisch - aber die Produkte sind wirklich gut und haben mit Esoterik nichts zu tun. https://www.kristallkraft-pferdefutter.de/fellwechsel?gclid=EAIaIQobChMIqMv0lbmD1gIVL7ftCh0CvgiQEAAYAiAAEgLgQfD_BwE

Zusätzlich achten wir auf auf den Omega-3-Fettsäurenhaushalt und geben Leinöl und Zink und ein Mineralfutter von Lexa. Unsere Seniorin bekommt außerdem zusätzlich zu reichlich Heu und Weidegras eingeweichte Heucobs, während die anderen Pferde Kraftfutter bekommen. Sie hat dann das Gefühl, sie bekommt auch was - denn sie ist grundverfressen und wir haben dann das Gefühl, dass sie auf jeden Fall gut versorgt ist.

Und was wir noch machen, seit sie ca. 27/28 Jahre alt wurde: wir decken sie mit einer Regendecke bei usseligem Wetter ein, damit die alten Knochen nicht durchnässen. Sie zeigt deutlich, dass sie das sehr schätzt. Nachts in der Box trägt sie normalerweise keine Decke, weil das Klima hier bei uns recht milde ist. Gehen die Temperaturen dann aber doch mal richtig in den Keller, achten wir darauf ob sie friert. Tut sie das, bekommt sie eine Stalldecke solange, wie es zu kalt für sie ist. Und auch wenn hier sehr oft vehement gegen Decken gewettert wird und viele der Argumente auch absolut richtig sind, so hilft exakt dieses Prozedere unserem Pony sehr. Auch wenn sie schon lange nicht mehr geritten wird, achten wir sehr auf sie. ist schließlich Teil der Familie und wer sie sieht, würde niemals denken, dass sie schon 30 Jahre alt ist. 

Hat er wirklich kein ECS? Denn ca. 80% aller Pferde über 30 Jahre leiden darunter. Futtertechnisch solltet Ihr die gesamte Heuration (also mindestens 1,5kg pro 100kg Körpergewicht) durch eingeweichte Heucobs ersetzen und statt stark melassehaltigen Pellets lieber ein getreide- und melassefreies Futter füttern. Unser 31jähriger Trakehner kommt wunderbar mit Pur.itan von Höveler klar, Getreidehaltiges Futter kommt dagegen unverdaut wieder raus, da freuen sich dann nur die Vögel drüber.

Was den Fellwechsel angeht, da hilft nur Scheren, und zwar im Frühjahr, sobald es warm genug ist, und eventuell im frühen Herbst, damit noch genug Winterfell nachwachsen kann.


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Also laut TA ist er wirklich kerngesund.
Das mit dem heucobs werden wir auf jeden Fall mal ausprobieren, allerdings könnte das mit dem Heu etwas schwierig werden, da er und mein Pony zusammen stehen.

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Unterstützend im Fellwechsel füttere ich neben einem guten Mineralfutter (besonders auf ausreichend Zinkzufuhr achten,  Mangan, Kupfer und Selen ebenfalls wichtig) Sonnenblumen-, Lein- und Hanfsamen im Ganzen (bei meinem alten Pferd eingeweicht). Das hilft meinem Oldie schon ungemein, seither verläuft der Fellwechsel schneller, besser und mit weniger Abbau.

Ich würde immer zuerst versuchen, Gewichtsverlust mit Heu ad libitum und, wenn das nicht ausreicht, mit Heucobs (und eventuell Luzerne - je nach Pferd) auszugleichen, bevor ich auf melassierte Pellets zurückgreife. Pellets würde ich durch ganzen Hafer (falls dein Pferd den fressen kann - sonst frischen, gequetschten) ersetzen. Wie gut frisst dein Pferd denn noch Heu? Mash würde ich auch eher weglassen - das ist nicht unbedingt ein Dauerfutter und wirkt eigentlich eher abführend, außerdem verhinderst du damit bei gleichzeitiger Mineralfütterung die Aufnahme der Mineralstoffe.

Wenn ein Pferd im Winter stark abbaut würde ich es eventuell auch mit eindecken versuchen, damit es nicht zu viel Energie für die Temperaturregulation benötigt.

Hoffe, ich konnte etwas helfen - dauerte bei mir auch etwas länger, bis ich das beste für meinen Oldie herausgefunden hätte...

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Eindecken würde ich nicht, denn die Thermoregulation benötigt nicht in dem Sinne Energie, sondern das Eindecken schwächt das Immunsystem durch nahezu ausschalten der Thermoregulation.

Aber die Fütterungshinweise mit Pellets und Mash weg lassen und korrekt mineralisieren (nicht alles, was Mineralfutter heißt, hat den Namen verdient) sind sehr gut und wichtig!

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Eindecken wäre für meinen Opa keine Option, da er strikt gegen das eindecken ist. Heu und Gras frisst er noch gut, auch wenn er schon einen Zahn verloren hat (auch das wird regelmäßig vom Zahnarzt kontrolliert). Aber über Heucobs und besseres Mineralfutter werden wir uns mal informieren :)

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Nun zu meiner Frage:

Was für eine Decke könnt ihr mir empfehlen? Nur eine Regendecke ohne Füllung/Fleece? Regendecke mit leichter Füllung? Winterdecke?

Vielen Dank für eure Antworten!

Bitte keine negativen Kommentare wegen eindecken :)

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