Unterstützung durch das JobCenter

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3 Antworten

Durchforste erst einmal das Sozialgesetzbuch, ob Du dort einen Hinweis findest - denn vom normalem Empfinden würde ich sagen keine Chance, denn jeder Selbstständige hat dieses Risiko. Die Einnahmen kann sie sichern wenn sie jemanden für diese Zeit einstellt, denn sonst kommt sie aus dem KH und hat Schulden ohne Ende, die so schnell nicht abzubauen sind. Das ganze Problem ist da weitaus komplexer als du es dir vorstellen kannst, also muß man sich tatsächlich mit den jeweiligen Behörden kurzschließen um eine befriedigende Antwort zu erhalten.

Das Jobcenter ist für Einnahmeausfälle aus Selbständigkeit nicht zuständig ....

kann sie nicht für diese Zeit eine Aushilfe engagieren, sodass wenigstens der Betrieb weiterläuft und wenigstens ein Teil der Kosten gedeckt wird ...

Hi, bei uns in Berlin gibt es so gen. Aufstocker. Da hilft das Jobcenter noch einige zeit weiter. In welcher Stadt seit ihr? Sende euch gerne Infos zu. LG babs

EstherNele 10.01.2013, 13:16

Die von Dir zitierten" Aufstocker" (ergänzende Leistungen nach dem SGB II) gibt es bundesweit. Allerdings sind die nur für sog. "abhängige" Beschäftigte, also nicht für Selbständige zuständig. Und was du mit "einige Zeit" beschreibst, kann auch jahrelang sein - je nachdem, ob das Einkommen reicht, um den Bedarf der BG zu decken. Wenn du an Leistungen für eine definierte Zeit denkst, dann meinst du vielleicht einen Existenzgrübnderzuschuss??

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Kectour 11.01.2013, 12:01
@EstherNele

Sorry ich muß dir da wiedersprechen. Solange wie das Geld nicht ausreicht( unterhalb von H4) müssen die Selbstständigen ein vorausschauendes EKS abgeben und eine nach 4 Monaten . Dann muß ein neuer Antrag gestellt werden. Damit beschäftige ich mich ständig. Ausserden kann es auch andere Hilfen geben. der Unterschied hierbei ist es, das es eine Kann Leistung ist. LG babs Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II

Die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) sollen Bedürftigen helfen, ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln zu bestreiten.

Dazu kann auch die Förderung in die Selbständigkeit gehören. Nachstehend die entsprechenden gesetzlichen Regelungen (Auszüge aus dem SGB II). Es handelt sich dabei um Kannleistungen. Notwendig ist in jedem Fall eine vorherige Beratung in dem zuständigen Jobcenter (JC).

§ 16b Einstiegsgeld

(1) Zur Überwindung von Hilfebedürftigkeit kann erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die arbeitslos sind, bei Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen oder selbständigen Erwerbstätigkeit ein Einstiegsgeld erbracht werden, wenn dies zur Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erforderlich ist. Das Einstiegsgeld kann auch erbracht werden, wenn die Hilfebedürftigkeit durch oder nach Aufnahme der Erwerbstätigkeit entfällt.

(2) Das Einstiegsgeld wird, soweit für diesen Zeitraum eine Erwerbstätigkeit besteht, für höchstens 24 Monate erbracht. Bei der Bemessung der Höhe des Einstiegsgeldes sollen die vorherige Dauer der Arbeitslosigkeit sowie die Größe der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt werden, in der die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigte lebt.

(3) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen ohne Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung zu bestimmen, wie das Einstiegsgeld zu bemessen ist. Bei der Bemessung ist neben der Berücksichtigung der in Absatz 2 Satz 2 genannten Kriterien auch ein Bezug zu dem die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigten jeweils maßgebenden Regelbedarf herzustellen.

§ 16c Leistungen zur Eingliederung von Selbständigen

(1) Leistungen zur Eingliederung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können nur gewährt werden, wenn zu erwarten ist, dass die selbständige Tätigkeit wirtschaftlich tragfähig ist und die Hilfebedürftigkeit durch die selbständige Tätigkeit innerhalb eines angemessenen Zeitraums dauerhaft überwunden oder verringert wird. Zur Beurteilung der Tragfähigkeit der selbständigen Tätigkeit soll die Agentur für Arbeit die Stellungnahme einer fachkundigen Stelle verlangen.

(2) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die eine selbständige, hauptberufliche Tätigkeit aufnehmen oder ausüben, können Darlehen und Zuschüsse für die Beschaffung von Sachgütern erhalten, die für die Ausübung der selbständigen Tätigkeit notwendig und angemessen sind. Zuschüsse dürfen einen Betrag von 5 000 Euro nicht übersteigen.

http://www.arbeitsagentur.de/nn_13304/Dienststellen/RD-NSB/Emden/AA/Buerger/Allgemein/BB-Selbstaendigkeit-SGB-II.html

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