unterste Oktave

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also, deine frage bezieht sich ja offb. auf die hifi. dennoch ist ein ausflug in die musiklehre notwendig: der begriff "oktave" beschreibt ein intervall, also einen tonabstand, von 7 ganztönen. physikalisch bedeutet eine oktave die exakte verdoppelung der grundfrequenz (wenn der ursprungston "a' " bei 440 hz liegt, ist der oktavton darüber bei 880 hz und heisst auch "a",wird aber, um ihn von dem tieferen a unterscheiden zu können, mit zwei beistrichen (also a") geschrieben. das a eine oktave darunter wird ohne strich (also a) geschrieben, das zwei oktaven darunter "A",drei oktaven darunter A mit unterstrich usf. und auch für alle anderen töne. gegenwärtig liegt der stimmton für das a' bei ca. 440 hz, a liegt also bei 220 hz, A bei 110 usf. die tiefste oktave, die instrumente spielen können, bezeichnet man als subcontraoktave. geschrieben wird das gross mit zwei unterstrichen. der tiefste ton, den das menschliche gehör hören kann, liegt bei etwa 16 hz. die kann nur eine kirchenorgel bringen! instrumente erhalten ihren spezifischen klang (also geigen-, trompeten-, oboenklang etc.) durch spezifische obertöne, die den gespielten grundton überlagern. diese töne bilden sich durch resonanzen im instrument. geigen klingen anders als flöten, weil die obertöne der geige im mitteltonbereich besonders laut sind, die der flöte aber im sehr hohen tonbereich. um jetzt zur hifi zu kommen: wenn man ein instrument naturgetreu reproduzieren möchte, muss man das spezifische spektrum von grund- und obertönen reproduzieren. sonst klingt eine geige möglicherweise eher wie eine flöte. ein grund, warum gute hifi-anlagen die "unterste okatave" können sollen ist also der, dass sonst die spezifische klangfarbe eines instrumentes verfälscht wird. aber: das menschliche gehör lässt sich bescheissen. nur darum funktioniert stereo. das gehör hört einen klang und "ergänzt" tiefe töne, die die hifianlage eigentlich nicht bringt, weil es schon einmal eine flöte und eine geige gehört hat und auch aus dem obertonspektrum ohne grundton (jedenfalls in den tiefen oktaven) und spezifischen nebengeräuschen sowie dem spezifischen einschwingen eines instrumentes erkennen kann, ob es "flöte" oder "geige" ist.
ausserdem: selbst wenn ein lautsprecher sagen wir 'mal 20 hz "bringen" sollte, müsste man ihn in einen riesigen raum stellen, damit diese überhaupt hörbar werden. die wellenlänge liegt bei mehreren metern. wenn das zimmer in länge und breite kleiner ist als diese wellenlänge, wird man die grundfrequenz gar nicht hören, sondern nur die obertöne.
in der hifi stellt man aber fest, dass die räumliche abbildung besser gelingt, wenn tiefe töne korrekt wiedergegeben werden. das gehör kann dann offenbar besser orten, wo das instrument steht. die "unterste oktave" ist also für die realistische räumliche wiedergabe wichtig (auch hier gibt es wenns und abers: die korrekt räumliche darstellung wird nämlich nur gelingen, wenn die töne aus hoch-, mittel- und bassbereich auch in zeitlich korrekter abstufung das gehör erreichen).

fazit: die "unterste oktave" sorgt in sehr guten hifianlagen, die ein tongeschehen sowohl mit linearer schalldruckverteilung als auch zeitlich korrekt wiedergeben können, für bessere klangfarben und bessere eine ortbarkeit und räumlichkeit.

na, schlauer??!

grüsse, peter

der logik nach sind es die tiefsten 8 töne eines instruments (daran anschließend kommt die 2.oktave etc,je nachdem,wieviel tonumfang das instrument hat)

hat eine Oktave nicht zwölf Halbtöne?

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@coeleste

ZUSATZ Eine Oktave ist in 12 gleiche Tonschritte (Halbtöne) eingeteilt. Die Oktave mit zwölf Halbtönen nennt man auch "Chromatische Tonleiter"

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@coeleste

das steht unter notenlehre halbtöne,wenn man halbtöne googelt

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die unterste oktave brauchst du für akkorde

und dann? wozu wird sie für Akkorde benötigt?

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Bist Du dir sicher ?

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völlig falsche Antwort.

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