Unterschrift zurückziehen?

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4 Antworten

Deine Betriebszugehörigkeit geht nicht über die 4 Jahre. Seit Januar bist Du im Betrieb angestellt.

Was wird Dir nur 3 Wochen bezahlt? Entgeltfortzahlung wegen Krankheit?

Dein Arbeitsvertrag geht bis zum Kündigungstermin und das sollte auch bezahlt werden. Ansonsten muß Dein Betrieb eine neue Kündigung schreiben.

Und für was will eine Versicherung vom AG die Schweigepflichtentbindung??

Ich kann mir nur vorstellen, dass es sich hier - sollte es Deutschland sein - um eine der neuen Abzockversicherungen für Arbeitgeber handelt, die damit das Betriebsrisiko des Ausfalls durch Krankheit auf diese Abwälzen und die sind nicht gerade billig für den Arbeitgeber.

Selbst dann hätte dies null Einfluss auf deinen Anspruch von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall - der ist (in Deutschland) unabdingbar und an fixe Regelungen gebunden.

In Deutschland ist ein Widerruf per Email/Fax nur dann zulässig, wenn dies explizit auch so vereinbart ist...

Also rücke mal damit raus, ob es Schweiz oder Österreich ist oder ganz was anderes, für Deutschland wäre dies sehr außergewöhnlich

Um was für eine Versicherung geht es denn hier? Wenn du krank geschrieben bist, hat der ArbG 6 Wochen Lohnfortzahlung zu leisten und im Anschluss daran steht dir Krankengeld von deiner Krankenkasse zu.

Von einer Versicherung, die außerhalb des Umlageverfahrens des GKV für Entgeltfortzahlungen des ArbG eintritt, habe ich bis dato noch nie was gehört. Unabhängig davon kann man eine Vollmacht aber schriftlich widerrufen. Gleichzeitig würde ich den betreffenden Arzt darüber informieren.

Der geschilderte Werdegang in der Firma spielt dabei keine Rolle.

Einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses musst du keinesfalls zustimmen.

skattla 23.05.2013, 15:23

Danke für die Antwort. Kann ich die Vollmacht per E-Mail widerrufen oder ist dazu ein eingeschriebener Brief nötig? Und muss ich eine Begründung erwähnen?

Es geht um den Krankenversicherer meines Arbeitgebers. Gemäss besagter Dame sei ich zu wenig krank, um länger als 3 Wochen ein Entgelt zu erhalten. Schlafstörungen und Abgeschlagenheit aufgrund des Mobbings reichen nicht, es müssten offenbar noch "körperliche" Symptome vorliegen. Wobei genannte Symptome meines Erachtens nach auch im körperlichen Bereich liegen. Ich habe bis Ende Monat ein Arztzeugnis. Die Dame meinte, wenn ich es verlängere, werde sie mich für weitere Abklärungen zu einem Vertrauensarzt schicken. Muss ich erst einen Nervenzusammenbruch erleiden, um ernst genommen zu werden?

Ich bewege mich hier in einem Bereich, in dem ich mich nicht wirklich auskenne. Hätte das Mobbing nicht stattgefunden, hätte ich ja gar nicht erst gekündigt und hätte nun weder Versicherer noch Vertrauensarzt am Hals. Einen Anwalt kann ich mir nicht nehmen, habe nicht das Geld dazu.

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ralosaviv 23.05.2013, 16:05
@skattla

Einen Widerruf niemals per EMail, sondern schriftlich im Original per Einschreiben.

Ich habe so langsam den Verdacht, dass deine Geschichte nicht in Deutschland spielt?

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