Unterschlagung von Vereinsvermögen

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4 Antworten

§ 246 Unterschlagung

(1) Wer eine fremde bewegliche Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zueignet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

(2) Ist in den Fällen des Absatzes 1 die Sache dem Täter anvertraut, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

(3) Der Versuch ist strafbar.

Quelle: http://dejure.org/gesetze/StGB/246.html / Zitat Ende

Der Vorstand und speziell die Rechnungsprüfer des Vereins müssen sich jetzt einige unangenehme Fragen gefallen lassen. Wieso ist das so lange nicht aufgefallen?

Ich kann es nicht genau sagen. Ich geh mal davon aus, dass die Rechnungsprüfer "ihren Job" nicht gewissenhaft genug gar nicht haben. Wie Sie das genau angestellt hat, keine Ahnung. Der Kassenbericht würde auch zu den Mitgliederversammlungen immer vorgelesen. Dazu wurden auch Fragen gestellt, die sie wohl immer überzeugend beantwortet hat.

25000 Euro sind kein kleiner Betrag mehr, aber auch nicht so viel, dass sie tatsächlich einfahren würde.

Schätzung: Einige tausend Euro Geldstrafe und eine Gesamtfreiheitsstrafe bis 2 Jahre, die zur Bewährung ausgesetzt wird und deren genaue Länge daher unwichtig ist, wenn sie die nächsten Jahre keinen Unfug macht. Insgesamt also eine eher kleine Nummer.

(Laienmeinung, wie immer.)

Wenn sie noch nicht vorbestraft und geständig und den Schaden gut macht eine Bewährungsstrafe

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