Unterschlagung von Klausurpunkten seitens der Lehrkraft?

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5 Antworten

dein 1. Ansprechpartner ist dieser Lehrer. Mit welcher Begründung gibt er die Punkte nicht. Ich kenne viele Beispiele bei welchen es bei der richtigen Lösung keine Punkte gibt, wenn z.b. der Rechenweg fehlt oder die Aufgabe falsch hergeleitet/der Weg war falsch ist. Sollt der Lehrer dir keine Begründung geben ist der Oberstufenleiter dein nächster Ansprechpartner (gut, wenn der Kollegsprecher auf deiner Seite ist) dann der Rektor u.s.w.

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Kommentar von Largkas
28.10.2015, 22:54

Sowohl Rechenweg, als auch Antwort sind richtig. Die Lehrkraft hatte ursprünglich eine andere Antwort mit Rechenweg festgelegt/ausgerechnet, die aber beide falsch waren. Darauf habe ich nach Rückgabe der Klausuren hingewiesen und nach einigem Hin und Her wurde auch zugegeben, dass meine Antwort korrekt ist, die der Lehrkraft aber falsch. Ich schätze man möchte mir die Punkte nicht geben, da ich als einzige Person aus dem Kurs die richtige Antwort und den richtigen Rechenweg habe und ja eigentlich alle Schüler/innen diese Aufgabe noch einmal neu bewertet bekommen müssten wenn man dies bei mir macht (schließlich ist ja der Erwartungshorizont falsch).

Ich habe mich auch schon an die Oberstufenleitung gewendet, doch die möchte nicht (obwohl man zugibt, dass ich Recht habe), dass ich die Punkte bekomme bzw. die Klausuren bei dieser Aufgabe neu bewertet werden.

Wie sollte man nun am besten weiter verfahren? Sich an den Schulleiter wenden und sonst an das Verwaltungsgericht? 

P.S. Vielen Dank für die Antwort 

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Dir wurde nichts unterschlagen, sondern etwas - wie allen anderen auch - nicht angerechnet :-O

Da die Aufgabe offenbar von niemandem sonst bearbeitet werden konnte, wurde sie schlicht für alle aus der Arbeit und dem Bewertungshorizont herausgenommen.

Der Fleisspunkt für die punktelose richtige Bearbeitung mag dir als sonstige Mitarbeit und damit bei der Zeugnisnote angerechnet werden, in dem Klausurergebnis findet er keine Berücksichtigung.

Das ist zulässig und durch keine "höhere Instanz" zu ändern: Es liegt aus Fachlehererhoheit in dem Ermessen des Prüfers, den Erwartungshorizont oder Notenschlüssel zu ändern, wenn es erforderlich ist.

G imager761


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Kommentar von colocolo
04.11.2015, 14:07

Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Frage kann wohl herausgenommen werden, wenn niemand sie richtig gelöst hat. Aber im vorliegenden Beispiel sehe ich eine unbegründete Benachteiligung. Wenn man das als eine Ermessensfrage des Prüfers ansieht, könnte jeder Prüfer einzelne Kandidaten oder auch Gruppen von Kandidaten bevorteilen bzw. benachteiligen, indem er die eine oder andere Frage herausnimmt und das Prüfungsergebnis verzerrt. Wenn die Benotung für den Fragesteller von großer Bedeutung ist, könnte er sich nach der Ausschöpfung des Verwaltungsweges an das Verwaltungsgericht wenden.


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Überprüfe bitte, ob auch der Weg zur richtigen Lösung hin vollständig aufgeführt und erkennbar ist. Wenn ja, dann solltest du darauf bestehen, dass du die volle Punktzahl erhälst. Notfalls musst du dich an den Direktor der Schule wenden.

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Kommentar von Largkas
28.10.2015, 22:40

Der Weg zur Antwort ist auch (sogar auf Bestätigung der Lehrkraft) zutreffend von mir in der Klausur geschrieben worden. Die Bestätigung der Lehrkraft habe ich aber erst erhalten, als diese festgestellt hat, dass ihre Antwort nicht zutrifft (worauf ich sie nach Rückgabe der Klausuren hingewiesen habe). Die Oberstufenkoordination (die Lehrkraft hat das Thema an diese abgetreten) stellt sich also nur aus Prinzip dagegen mir die Punkte einzugestehen. Ich denke sich an den Schulleiter zu wenden, ist die einzige Option, oder gibt es noch andere Instanzen an die man sich wenden kann?

P.S. Danke für die Antwort :)

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Das würde ich nicht auf mir sitzen lassen, wenn es wesentlich zur Verbesserung der Note beiträgt. Wenn sich die Lehrperson weigert, dann wende dich an deren Vorgesetzen (Schulleiter)

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Nun,das kann ja nicht sein.Du hast die Aufgabe nachweislich in allen Punkten richtig gelöst,also stehen dir auch die Punkte zu die diese Aufgabe betreffen.Gerade weil es zu einer deutlichen Notenveränderung zum Guten kommt.Ich frage mich auch aus welchem Grunde das nicht als selbstverständlich gesehen wird die Punktzahl und die Note zu ändern.

Wende dich sofort an die Schulleitung,sollte das nichts bringen,was ich aber nicht glaube,an den/das Schulrat/Schulamt,Bildungsministerium.


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