Unterschlagung / Bedrohung?!

4 Antworten

Sie kann dich nicht anzeigen, da es sich um reines Zivilrecht handelt. Sie kann höchstens eine Klage gegen dich anstreben. Umgekehrt wird ihr Macker keine Bedrohung begangen haben, sondern allerhöchstens eine Nötigung. Da wird auch kein Staatsanwalt ein Faß für aufmachen, weil das einfach dummes Gelaber vom Macker ist/war.

Ich würde ja auch sagen, wenn sie bei dir wohnte, kann man das als Beteiligung an den Wohnkosten ansehen. Anzeigen kann sie dich jederzeit, aber was hast du zu befürchten? Wenn es wirklich soweit kommt, kannst du dich erst mal dazu äußern. Und da sagst du eben, das sei als Beteiligung an den Wohnnkosten gedacht.

Okay... Ja sie meinte sie könne Anzeige erstellen und dann müsst ich es ihr zurückzahlen...Nur ès war rein mündlich. Keinen schriftlichen Vertrag oder sonstiges. Nur da sie sich benimmt wie 13, seh ichs nicht ein.... Ganz im Gegenteil...ich überlege Anzeige zu erstatten wegen Bedrohung ..

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@Ozapftis

Sag ihr doch mündlich und schriftlich, daß du das als Beteiligung an den Wohnkosten ansiehst - in ruhigem bestimmten Ton. Anzeigen würde ich nicht gleich, da eskaliert doch bloß eine kleine Unstimmigkeit. Und wenn sie dich anzeigt, dann hast du wirklich nichts zu befürchten.

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@emukah

Warum ihr schriftlich eine Quittung dafür geben?

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Ich seh das wie du - wenns dir nicht weh tut, zurückzahlen, aber unter diesen Umständen....

Sie darf sich gern aussuchen, ob sie es als Geschenk oder Kostenbeteiligung sehen möchte. Die Drohung mit der Anzeige ist nur heiße Luft.

Hauptverhandlung wegen Betrug

Hallo zusammen.

Ich habe im März eine Hauptverhandlung wegen Betrugs (meine erste Hauptverhandlung). Ich habe bei einem Kleinanzeigenmarkt Handys verkauft und nicht geliefert. Wollte das Geld immer zurückzahlen und daher nur als kleines Darlehn nehmen. Habe auch nicht meine Indentität versteckt bzw. keine falschen Angaben zu dieser gemacht. Ich habe das Geld in diversen Wett- und Spielcasinos im Internet umgesetzt und wollte mit dem Gewinn Schulden und das Geld an die Geschädigten zurückzahlen. Dies ging mal total schief und es entstand ein Schneeballsystemeffekt. Habe immer neue Handys verkauft um die alten Schuldner zu zahlen und irgendwann bricht das Haus zusammen.

Ich habe bis jetzt drei Strafbefehle bekommen. Der erste im Jahr 2010 (ca. 2000,-€ / habe ich in Raten abgezahlt). Der zweite Anfang letzten Jahres (4300,-€ ) und der dritte Mitte letzten Jahres (4500,-). Beide zahle ich noch in Raten ab.

Ich habe die Taten bei der Polizei nicht abgestritten und war immer geständig. Im August 2012 bin ich freiwillig auf eine stationäre Spielsuchttherapie gegangen. Ich war dort 2,5 Monate. Zeitgleich im August (war bereits schon auf Reha) hat es eine Hausdurchsung gegeben (Handy und ein kaputter Laptop wurde beschlagnahmt). Zudem wurde diverse Emails ausgewertet. Wobei dort nichts anderes herausgekommen ist, als was die Polizei schon wusste. Seit meinem Rehaaufenthalt im letzten Jahres steht nichts mehr im Raum. Ich habe mir nichts mehr erlaubt und werde dies auch nicht mehr.

Jetzt steht im März meine erste Hauptverhandlung an. 9 Fälle (Gesamtwert ca. 1700,-€). Davon wurden ca. 600,-€ bereits rückgezahlt. Aufgrund einer hohen Schuldenlast durch die Spielsucht habe ich einen Pflichtverteidiger. Ein medizinisches Gutachten wurde erstellt. Es wird darin eine Spielsucht prognostiziert, jedoch auch eine volle Schuldfähigkeit.

Was wird auf mich zukommen? Muss ich in das Gefängnis? Oder besteht noch die Chance auf eine Bewährungsstrafe? Kann es mir zugute kommen, dass ich freiwillig diese Therapie gemacht habe (die habe ich wirklich wegen mir gemacht)? Kann es mir auch zu gute kommen, dass ich nicht meine Indentität verändert habe? Und vielleicht sieht ja auch das Gericht, dass ich seit August letzten Jahres mir nichts mehr diesbezüglich erlaubt habe (was ich mir auch nie wieder werde).

Ich bitte um einigermaßen sachliche Beiträge. Und ich weiß, dass ich alleine dafür Schuld bin. Aber ich bereue es zutiefst und werde allen Geschädigten noch Ihr Geld zurückzahlen.

Vielen Dank.

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Nachweis für getilgte Privatschulden

Folgendes Problem: Mein Lebensgefährte hat sich damals Geld von den Eltern seiner Ex geliehen. Das hat er ihnen bereits vollständig zurückgezahlt.

Nun brauchte er dringend Geld um eine Operation für seinen Vater bezahlen zu können und hat sich nochmal Anfang Dezember 2011 Geld von den Eltern seiner Ex geliehen - fragt mich bitte nicht warum, er meinte, sie wären die einzige Möglichkeit gewesen um das Geld so schnell auftreiben zu können, wie er es brauchte.

Zumindest zahlt er Ihnen diese 500 € heute zurück, es gibt auch einen schriftlichen Nachweis darüber.

Nun ist es so, dass wegen einiger ziemlich krasser Dinge, die diese Leute in letzter Zeit mit uns abgezogen haben, er definitiv keinen Kontakt mehr zu den Eltern haben will, folglich auch keine Beträge mehr von ihnen leihen wird. Mit seiner Ex wird er den Kontakt nicht abbrechen, da die beiden eine gemeindame Tochter haben.

Und aber da diesen Leuten zuzutrauen ist, dass da in Zukunft trotzdem noch irgendwelche Probleme kommen werden, will er einen schriftlichen Nachweis fordern, dass alle Geldbeträge, die er jemals von ihnen geliehen bekommen hat, vollständig zurückgezahlt sind und er keine weiteren finanziellen Verpflichtungen mehr zu leisten hat. Gleichzeitig geht er aber davon aus, dass er diesen Nachweis nicht von den Eltern seiner Ex unterschrieben bekommt.

...nun meine Frage zu dem Ganzen: Gibt es irgendeine Pflicht oder ein Gesetz dafür, dass sie ihm diesen schriftlichen Nachweis über sämtliches jemals geliehenes Geld, welches vollständig zurückgezahlt wurde, unterschreiben MÜSSEN, wenn er sowas von ihnen fordert? Und falls sie ihm das nicht 'freiwillig' geben, welche Möglichkeiten gibt es dann für ihn, trotzdem einen solchen Nachweis zu bekommen?

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