Unterschiedliches Verhalten beim chemischen Ätzen?

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3 Antworten

dafür kann es neben unterschiedlichem Material mehrere andere Usachen haben.

kaltgewalzter Stahl wird üblicherweise mit einer fettigen Schutzschicht versehen; wenn die ungleichmäßig entfernt wurde, erhält man auch andere Ergebnisse.

chemisches Ätzen hängt auch stark von der Oberflächenrauhigkeit ab. Also gleiches Material, aber unterschiedliche Oberfläche.

Die Ätzlösung könnte nicht mehr frisch und daher schwächer als vorher sein.

m.f.G.

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Das kann z. B. auch am Alter der Teile (bereits Korresion infolge Luft und Wasser) liegen.

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Hallo, das kann an unterschiedlichem Werkstoff liegen., an der Warmbehandlung (weichgeglüht (Ferrit + Karbid oder Ferrit + koagulierter Perlit), normalisiert (Ferrit + Perlit), kaltgewalzt (Zeilengefüge))., an  unterschiedlicher Korngröße, an Randentkohlung (vor der Warmbehandlung phosphatiert), Aufkohlung, Randoxidation, an Kontaminationen durch Schmiermittel, Öle, Fette usw. , an der Rauhheit. Welche Blechqualität, welche Abmessungen??  Könnte auch davon abhängen, ob im Coil die fraglichen Blechstreifen aus Randbereich  oder  Mittenbereich stammt. Dazu: warmgewalzt oder kaltgewalzt? Grundsätzlich ist es so, daß Rauhheit, vermehrte Korngrenzen, unterschiedliche Gefügebestandteile (Perlit = Ferrit + Zementitlamellen - wird optisch stärker angeätzt (Zementit steht im Relief) als nur Ferrit (keine Reliefbildung).   Gruß Osmond

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