Unterschiedliche Entgeldgruppe öffentlicher Dienst

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4 Antworten

Im öffentlichen Dienst kommt es eben auch immer auf die Eingangsvoraussetzung an, wie man eingestuft wird.

Aber dafür habt ihr ja einen Personalrat und die Gewerkschaft um euch zu erkundigen und ggfs. eine Höherstufung einzufordern

dies kann z.B. vorkommen, wenn an der gleichen Arbeitstätte Mitarbeiter unterschiedlicher Behörden sitzen.

In Jobcentern sitzen teilweise ehemalige Mitarbeiter von der Kommune & Landkreis, die nach Landesrecht bezahlt werden. Es gibt da aber auch Mitarbeiter, die von der Arbeitsagentur kommen & nach Bundestarif schlechter bezahlt werden., obwohl sie die gleichen Aufgaben wahrnehmen.

Es kann aber auch vorkommen, wenn sich die Stellenbeschreibung bzw. Entgeltgruppe einer Tätigkeit ändert. Jemand der bereits in dieser Stufe eingruppiert war, hat einen Bestandsschutz & darf nicht schlechter gestellt werden.

Die Entgeltgruppe richtet sich nach der Tätigkeit. Deswegen kann das eigentlich nicht sein. Der Verdienst wird sich aber dennoch unterscheiden, da es dazu noch Stufen in jeder Entgeltgruppe gibt.

Es geht nicht nach den Arbeitsaufgaben, sondern nach der Stellenbeschreibung.

Eine weitere Möglichkeit ist der Übergang von einem Tarifsystem in ein anderes. Das ist bei einem weit entfernten Bekannten passiert. Durch den Wechsel sind sie quasi eine Gruppe zu hoch eingestuft worden. Neubesetzungen werden gemäß der Stellenbeschreibung eingestuft und liegen somit eine, in seltenen Fällen zwei Stufen tiefer.

Das hatte man damals wohl auch so gemacht, damit der Wechsel für die "altgedienten" Mitarbeiter keine Lohnkürzung zur Folge hatte. Warum sollte sonst der AG auch den Wechsel machen....

OK das war kein direkter Öffentlicher Dienst, sonst eine Körperschaft des öffentlichen Rechts...

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