Unterschiede zwischen Religionen/Anschichten

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5 Antworten

Atheisten glauben nicht an Gott. Ein anderes Wort wäre "Gottlose". Nihilisten verneinen jeden Denkansatz - positiv oder negativ. Sie gehen vereinfacht davon aus, dass alles, was man ihnen erklärt - in Bezug auf Religion oder so, falsch ist.

Judentum glaubt an einen Gott und wartet auf den versprochenen Erlöser. Christentum glaubt an den gleichen Gott, glaubt aber, in Jesus Christus sei dieser Erlöser schon da gewesen.

Buddhismus basiert auf dem Leben und Wirken von Siddharta. Zwar stammt die Vorstellung der Götterwelt aus dem Hinduismus, also den Veden, hat sich aber anders entwickelt. Siddharta, der später Budda genannt wurde, lehrt vereinfacht ausgedrückt ein Leben ohne göttlichen Beistand in einem Zyklus aus Wiedergeburt, der durch Erlangen der Erleuchtung beendet wird.

Hinduismus ist ein Viel-Götter-System, bei dem es für jede Sache irgend einen Gott gibt, der sich darum kümmert. Die Veden sind das heilige Buch des Hinduismus, eine Sammlung aus vielen Versen, in denen die Göttergeschichte aufgezeichnet ist. Auch dort geht man von einem ständigen Kreislauf aus Wiedergeburt (Reinkarnation) aus, wo das Vorleben für die Zustände des jetzigen Lebens ausschlaggebend ist.

Natürlich beansprucht jede Religion irgendwie für sich, die allein selig machende zu sein. Doch ich finde, eine wichtige Sache gibt es durchaus, die den christlichen Glauben von den anderen großen Weltreligionen unterscheidet.

Überall geht es eigentlich darum, dass der Mensch zurück zu Gott finden muss. Das Wort „Religion“ impliziert das bereits. Das lateinische Verb "religare" bedeutet soviel wie rückbinden. Diese Rückbindung sei somit das Ziel der Menschen. Im Islam kommt das sehr deutlich zum Tragen. Alle Moslems versuchen auf vielfältige Weise zu Gott zu kommen. Dazu gehören religiöse Übungen wie das rituelle Gebet, das Fasten oder die Pilgerfahrt nach Mekka. All das soll den Moslem näher zu Gott bringen. Gott hingegen ist im Islam absolut unnahbar. Er ist viel zu weit weg und zu transzendent, als dass ein Moslem ihn je auf Erden erfahren könnte. Es gibt dort kein persönliches Glaubensverhältnis zu Gott. Wenn ein Moslem sagt „Ich glaube an Gott“, dann meint das „Ich halte für wahr, dass Gott existiert“.

Auch im Hinduismus und im Buddhismus gilt es, durch verschiedene Übungen Gott näher zu kommen. Obwohl es im Hinduismus nicht nur einen, sondern mehrere Götter gibt, auch wenn Brahma als der Schöpfergott angesehen wird. Besonders durch ein Leben, welches positives Karma verschafft, versucht ein Hindu nun dem Göttlichen näher zu kommen. Auch Meditationen gehören zu den religiösen Übungen eines Hindus. Ähnlich verhält es sich im Buddhismus. Dort gilt es, durch Meditation und Rituale dem ewigen Nirwana näher zu kommen. Es ist jeweils der Mensch selbst, der durch das Befolgen von Riten sein Schicksal in der Hand hat und per eigener Anstrengung das spirituelle Ziel erreichen kann – oder auch nicht.

Das Judentum möchte ich aus gebotenem Grunde nicht in diese Kette stellen. Zwar gibt es auch dort das pharisäerhafte, religiöse Denken und Verhalten, aber ich meine, dass es mir nicht zusteht, das Volk Gottes zu beurteilen. Der lebendige Gott selbst hält seine Hand über sein Volk. Es mag eine züchtigende Hand sein, aber es ist eine Hand.

Im Christentum ist all das wirklich ganz anders. Es ist nicht der Mensch, der zu Gott kommen muss. Nein – Gott ist zu den Menschen gekommen. In Jesus Christus schickte Gott seinen einzigen Sohn in diese Welt, um den Menschen Rettung und Erlösung anzubieten. Das ist unter allen Religionen einzigartig. Gott sagt uns in seinem Wort, dass der Mensch von sich aus gar nicht in der Lage wäre, sich Gott zu nahen. Durch den Sündenfall entstand ein Graben zwischen Gott und dieser Welt. Aus purer Liebe nun sandte Gott Jesus, um diesen Graben zu überbrücken. Wo sonst gibt es das? Wir können uns noch so sehr anstrengen, wir können noch so viele religiöse Übungen exerzieren – ohne Jesus können wir nicht zu Gott. Denn Gott ist heilig. In sein vollkommenes Reich wird nur eintreten, wer durch den Glauben gerechtfertigt wurde. Überall sonst heisst es „Du musst, du musst…“. Bei Gott hingegen lautet die Devise „Du darfst!“.

Mehr unter http://www.christliches-artikelverzeichnis.de/der-grosse-unterschied.html

Judentum merke ich mir immer als die Vorstufe des Christentums. Sie basiert auf dem Alten Testament, der Zeit vor Jesus. Mit Jesus und dem neuen Testament beginnt dann das Christentum, welche als Basis aber auch das alte Testament haben. Atheisten glauben nicht an Gott, während Nihilisten an nichts glauben, dh auch nicht an Energien etc. Hoffe das hilft schonmal.

Weißt du eigentlich was du alles in deine Frage hineingepackt hast? - Wohl kaum, denn sonst würdest du nicht erwarten, dass dir jemand umfassend und für dich verständlich, dazu noch unentgeltlich antwortet.

Ich glaube du hast viel mehr davon, wenn du versuchst die einzelnen Begriffe und Themen deiner Frage selbst abzuarbeiten. Das Internet kann dir dabei heutzutage eine wunderbare Hilfe sein. Nur so lernt man auch dabei und das ist doch auch dein Ziel, oder? Dabei findest du dann möglicherweise auch deine eigene Meinung.

Judentum und Christentum: Das Judentum hofft bis heute an einen Messias und sieht in Jesus nur einen Propheten, während das Christentum Jesus als Messias sieht. Deweiteren gibt es im Judentum eine Tora und im Christentum eine Bibel. Im Judentum ist der Freitag heilig und im Christentum der Sonntag. Aber es gibt auch viele Gemeinsamkeiten der beiden Religionen, da das Christentum ja noch die Grundlagen vom Judentum hat.

Die anderen weiß ich auch nicht ;)

Smasherbos 28.03.2012, 20:09

Ich bin mir nicht sicher dass die Juden in Jesus ein Prophet sehn,hast du vill. eine Quelle für diese Aussage?Denn es würd mich interessieren...

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