Unterschiede zwischen Klavier und Keyboard?

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Als Hierarchie (beginnend mit dem schlechtesten): Keyboard, Stage-piano, E-piano, Klavier, Flügel. Keyboards haben gar keinen richtigen Anschlag, nicht den vollen Tonumfang und nur ein gewichtsloses durchdrücken beim Anschlagen. Und einen grottigen Klavierklang dazu. Stage-Pianos haben teilweise schon ausgewogene Taten, alle 88 Tasten und einen recht guten Klang, aber meist nur 1 Pedal. E-Pianos haben z.B. GH3 Klaviaturen. Drei Felder verschieden stark ausgewogen, haben schon 3 Pedale bessere Boxen als Stage-Pianos und ein besseres Sound-Sampling. Klaviere haben den naturgetreuen Anschlag (der sich immer noch deutlich von dem eines E-Pianos unterscheidet) und den naturgetreuen Klang. Saitenresonanzen entstehen halt einfach NICHT beim E-Piano. Für PC's gibt es "Klavier-Plugins". Ich selbst benutze z.b.: The Grand 2 von Steinberg, da dort der Klang (inkl. Saitenresonanzen und Mechanikgeräusche) einstellbar ist. (Klangbeispiele findet ihr auf meiner Homepage: http://www.in-pianothek.de) Aber selbst dieses ausgereifte Programm (welches natürlich ziemlich Resourcen frisst) kommt immer noch nicht an einen Klavierklang ran. Deshalb ist Klavierspielen und E-Piano/Keyboardspielen ein großer Unterschied, da man sich nur beim Klavier auch den richtigen Anschlag anlernt und das nötige Gefühl um den Klang zu modellieren. Erst auf einem E-Piano/Keyboard zu lernen wenn man KLAVIER spielen will ist deshalb nicht empfehlenswert. Zu den Maßen: Da E-Pianos und Stage-Pianos denselben Tastenumfang haben wie ein Klavier, ist (mit geringen Abweichungen) auch derselbe Platz vonnöten. Natürlich sind Klavier in der Höhe(109-138cm) sehr unterschiedlich, aber die Breite (148-160cm) und Tiefe (ca. 50-60cm) unterscheidet sich nicht viel von denen der elektrischen Geräte. Wer trotzdem ein E-piano haben will und den Preis nicht scheut dem kann ich den 'Gran Touch' von Yamaha sehr empfehlen, da dort wenigstens eine echte Flügelmechanik eingebaut ist, sodass man schonmal den richtigen Anschlag lernt. Der Spass kostet zwar einiges, lohnt sich aber immer noch mehr als ein günstiges E-Piano. Gruß, ein Klavierbauer

also ein keybord reicht als übungsgerät für zu hause aus .aber beim spielen merkt man meiner meinung nach starke unterschiede. die tasten von einem keyboard sind leichter zu drücken und der ton ist eben immer derselbe wodurch man ja kein" gefühl " reinbringen kann .ich habe selbst 8jahre lang klavier gespielt. und ich habe sowohl ein keyboard als auch ein klavier und da bevorzuge ich immer das klavier. man hat ja auch meist keine pedale bei einem keyboard... den vorschlag mit dem e piano dagegen finde ich gut, da dass dem klavier mehr ähnelt als das keyboard und die tasten einfach "schöner" zu spielen sind da auch sie schwerer sind ! Lg:)

Stimmt alles. Ich selber würde meine wirklich gute Farfisa-Orgel immer gegen ein Klavier tauschen. Klavier hat einfach "Seele". Aber: Keyboard oder Orgel haben den Vorteil, das Anfänger schneller Erfolge sehen/hören durch Rhythmus-Möglichkeiten, zusätzlich Schlagzeug, Einzelinstrumente, sonstige Effekte. Spielfehler fallen, im Gegensatz zum Klavier, nicht so sehr auf. Die Möglichkeit, einen Kopfhörer anzuschließen, schont zusätzlich die Ohren der Familienangehörigen. Ein Umsteigen von Keyboard auf Klavier ist unproblematisch.

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