Unterschiede vom englischen Reiten zum Western-Reiten?

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5 Antworten

Hey☺

Ich mache selbst Westernriding. In dem Satll wo ich reite, reiten wir ohne Gebiss, mot einem Sidepull. Auch der Sattel und die Steigbügel sind anderst als beim englischen Reitsteel. In der Westernreiterei wird viel mit Stimmhilfen und Gewichtsverlagerung gearbeit. Die Hilfengebung verläuft so: anfragen - nachhaken - durchsetzen.   Oder anderst formuliert: klingeln - klopfen - Tür eintreten😊, dass heißt wir geben die Hilfe erst ganz leicht, steigern es dann und steigern es solange, bis das Pferd das macht, was der Reiter verlangt. Es gibt beim Westernreiten auch ganz viele Disziplinen so wie Trail, Reining oder Superhorse. Natürlich gibt es noch viele mehr. Auch Sporen gibt es im Westernreiten. Über die nutzung kann man viel diskutieren und verhandeln. Pflicht ist es nicht, aber Leute, die sagen es ist Tierquälerei, haben damit nicht ganz unrecht. Man kann damit Tiere verletzen. Sporen haben in den Händen von Menschen, die nicht wissen wie und wann man sie benutzt  verloren!!! Wenn die Sporen richtig eingesetzt werden, tut es dem Pferd aber auch nicht weh. Normalerweise herrscht immer eine gelassene Stimmung und eine ruhige Arbeitsatmosphäre  unter Westernreitern.

LG

Das Sidepull - (Freizeit, Sport, Tiere)

Ich denke auch, dass das schon ein extremer Unterschied ist, ob man jetzt englisch oder western reitet...ich glaub, die einzigen Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass man in einem Sattel auf einem Pferd sitzt, mit Zügeln in der Hand ;) Westerreiten besteht meiner Meinung nach mehr aus der Zusammenarbeit und Einigkeit zwischen Pferd und Reiter, da der Reiter ihm tatsächlich durch die lockeren Zügel ziemlich viel Freiheit lässt. Der Westernsattel ist wesentlich schwerer, als der englische Sattel, durch die größere Fläche verteilt sich das Gewicht aber auch besser. Selbstverständlich muss man eine andere Art lernen, sich mit dem Pferd zu verständigen, denn es gibt (meines Wissens) auch keine Gerte, und auch die Hilfen unterscheiden sich wahrscheinlich sehr... sieh es, als lernest du eine neue Sprache, dich mit dem Pferd zu verständigen :):) LG, geheim

solange du aber nicht im turnier reitest kannst du ein gerte nehmen. unsere pferde (bei der reitschule) sind an gerten gewöhnt. meistens müssen sie nur sehen, dass der reiter eins in der hand hält und schon ist das pferd so lieb wie sonst :)

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hey ! :) also wie gesagt sind die sättel unterschiedlich. auch die zügel sind anders. beim western hat man zwei einzelne zügel in den händen, beim englischen hat man ja sozusagen nur einen. außerdem werden beim westernreiten die zügel nicht so sehr benutzt wie beim englischen. beim western ragiert das pferd hauptsächlich auf schenkel- und gewichtshilfen. außerdem gibt es andere arten das pferd zu reiten. beim western gibt es verschiedene übungen wie z.b den sliding stop (oder so :D). kannst ja beides mal ausprobieren und das fortsetzen, was du für besser hältst ! ;) viel spaß ! :)

Was die geheime Person in einer anderen Antwort schreibt, ist Unsinn. Western reiten wird immer gut gesprochen , englisch reiten meist schlecht, dabei kommt es bei allen Reitweisen nur drauf an, WIE man die pferde behandelt. Die lockeren Zügel vom Western reiten sehen zwar schön aus, aber man sollte wissen, was da das Pferd für ein monstergebiss im Maul hat. Ich habe einmal in sehr bekannten Westernställen gearbeitet und habe selten soviel Brutales gesehen. Logisch, dass da die Pferde wie Lämmer stehen, wenn ihnen vorher soviel angst vor gebissen gemacht wurde!! Versteh mich nicht falsch, ich bin weder vetreter der einen noch der andere Reitweise, sondern unterrichte sogenanntes natÜrliches Reiten, weil ich dem Stil einfach einen Namen geben musste. Dies beinhaltet REite im natürlichen Gleichgewicht und das Pferd so sehen und vor allem BEHANDELN wie es ist: als Pferd und nicht als vermenschlichtes oder gefühlslosese Ding. ...gruss caroline

Das hört sich gut an, nach so etwas bin ich auf der Suche. D.h. bei der Wahl des richtigen Stalles sollte ich wohl hauptsächlich darauf achten, wie die Leute mit ihren Pferden umgehen. Hast Du Empfehlungen für solche Ställe im süddeutschen Raum? Danke :o)

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Tut mir leid "Gast", aber ich muss dir widersprechen. In dem Westernstall in dem ich geritten bin hatten ALLE!!! Tiere Hackamores, das bedeutet ABSOLUT KEIN!!! Gebiss. Viele gut ausgebildete Westernpferde brauchen weder Zuegel noch sonstwas, weil das Pferd nur mit Gewichtsverlagerung des Reiters gesteuert wird.

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Das ist ein verdammt großer Unterschied. Es sind komplett unterschiedliche Sattel. Man reitet ganz anders. Beim engl legt man Wert darauf dass das Pferd aufs Wort gehört, man reitet mit angelehntem Zügel, es hat bestimmte Vorschriften, du reitest auf dem Platz oder in der Halle. Beim western ist das alles viel lockerer, du reitest hauptsächlich im Gelände, die Zügel hängen immer durch und das Pferd hat einige Freiheiten, für das Pferd ist das western viel angenehmer und macht mehr Spaß

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