Unterschiede dieser Spiegelreflexkameras?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 6 ABSTIMMUNGEN

Andere 83%
Canon eos 70D 16%
Nikon D7100 0%
Nikon D5100 0%
Canon eos 700D 0%
Canon eos 600D 0%
Canon eos 60D 0%

8 Antworten

Hallo

für "Wildlife" also Tierfotografie in Gebüschen, Gras, Wäldern oder um fliegende Vögel aus der Luft abzuschiessen braucht man eine Kombination aus bester Kamera AF Leistung und bester Optik AF Leistung.

Bei Canon würde ich zu einer 7D als Einstieg anraten evtl. auch gleich zu einer 5DIII oder 1D. Die 70D ist eher eine Allround/Studiokamera. Canon hat zwar das AF Modul der 7D verbaut aber die 70D ist in der AF Focusleistung extreem ausgebremst im Vergleich zur 7D. Es gibt zwar Stimmen von 70D Usern das es ein "Bug" wäre und Canon das mit einem Softwareupdate behebt... aber vermutlich erst wenn die 7DII etabliert ist. 60D/650D/700D haben das selbe AF Modul wenn auch die 60D im AF-C Bereich wohl mehr Rechenleistung übrig hat. Kann auch sein das nur das hellere Pentaprisma einen Vorteil bringt. Das AF System taugt nicht besonders für Wildlife aber für Zoo- und Haustiere wo man zum Teil manuel focusiert noch schneller und genauer als per AF ist. 600D mit nur einem Kreuzsensor... es gibt schlimmeres. Nun ja ich habe 40 Jahre ohne Autofocus fotografiert und man kann damit viel besser und schneller als mit Einsteiger AF Systemen arbeiten. Aber dazu braucht man eben eien SLR mit einem richtigen Reflexsucher und nicht die heute üblichen Guckkästen die gar nicht manulen Focus unterstützen.

Bei Nikon ist die Situation ähnlich die D300s hat immer noch die Nase vor der D7100 obwohl Nikon bei der D7100 das verbessserte AF Modul der D300 verbaut hat. Aber bei Nikon gibt es eher ein Software-Upgrade. Zudem hat die D300 denn fetteren Profi AF Motor der bei Stangefocusoptiken 30-50% schneller ist als bei den 7000er AF Motore.

Andererseits verschleisst der "fette" Motor die Stangenfocusoptiken noch schneller. Vor allem billige Fremdoptiken (Sigma mit den Plastikzahnrädern..). Nun denn abgesehen vom soliden (unzerströrbaren) Tamron 200-500 Oldtimer und dem alten Nikkor 80-400VR gibt es fast keine aktuell kaufbaren Stangenfocusoptiken Die D7000 hat nach anfänglichen Problemen mit dem AF inzwischen eine solide Leistung und das selbe AF Modul ist in der günstigeren D5200/5300 hat aber Probleme im AF-C Betrieb während er AF-A Modus der alten D5100 mit dem vertalteten CAM1000 Modul durchaus gute Trefferqouten bringt.

Nikon benutzt ein Schachbrett AF Feld während Canon auf den Rhombus setzt. Für beide Systeme kann die jeweilige PR Abteilung die Vorteile aufzeigen in der Praxis sind Schachbretter Anfängerfreundicher die Rhomben erzeugen höhere Trefferqouten mit weniger AF Punkten. Zumindest bei 08-15 Motiven.

Tendenziel arbeiten die AF Systeme aller DSLR am besten bei Blende 2.8. Deswegen macht es eher "Sinn" eine billige 650D mit einem teueren 70-200/2.8L IS II zu kombinieren als eine 7D mit einem 55-250 IS. AF Systeme profitieren von stabilsierten Optiken vor allem die "billigen" AF Systeme die nicht auf 10B/S ausgelegt sind.

Obwohl Canon und Nikon die "Scene" zu domineren scheinen haben viel Wildlifefotografen eine Minolta/Sony, Pentax, Olympus oder Lumix.

Bei Olympus gibt es die 90-250/2.8 Optik die in Verbindung mit einer E3 oder E5 auch aktuelle Canon oder Nikon zu Schnecken macht. Aber die Olympus DSLR haben keinen wirklich zu Canikon konkurenzfähigen Mehrfeld AF da sitzen aber meist alte Hasen hinter dem Sucher und die kommen ohne das ganze Elektronicgedöns auch zu guten Ergebnissen. Schon alleine bis man sich bei Canon bei den 7 bis 11 AF-C Typen den optimalen gefunden hat.. ist schön wenn man es versteht und hat aber es geht auch ohne Electronic Overkill. Die Lumix G haben für wenig Geld recht viel Teleleistung und die GH haben die höchste AF Trefferleistung aller AF Systeme. Beide System haben den Vorteil durch den Cropfaktor 2 relativ leichte Linsengruppen zu bewegen und sind oft schon scharf wenn die Konkurenz sich erst mal in Bewegung setzt. Zudem wiegt die Ausrüstung nur die Hälfte da kann man auch mit dem langen Tele noch näher ranpirschen wo man bei den dicken Tüten eher drauf wartet das die Motive näher kommen. Es gibt Tiere wie Wölfe, Füchse oder auch Bären die extreem Kamerascheu sein können und wo man hinterherlaufen muss während andere Tiere wie Wildschweine kann man fast mit einer Weitwinkeloptik ablichten wen man nur genug mut hat nah ranzugehen.

Sony/Minolta hat das 70-400 SSM und das ist die "Beste" bezahlbare Wildlife-Zoom-Optik zudsammen mit der a77 in SLT Technik kommt man das für um 3000€ in Bereiche wo man bei der Konkurenz 10000+ € ablegen darf. Problem der SLT Technik ist der Timelag und das ab 8/B Sek der AF-C nicht mehr nachführt. Aber bei der Konkurenz geht das auch nicht in der Preisklasse. Da muss man schon 5000€ Kameras kaufen um eine a77 für zZ um 800€ abzuhängen. Pentax baut(e) immer solide Kameras mit einem soliden AF Modul (besonders low light fähig) hat aber nur wenige "Superschnelle" Optiken. Dennoch sind die Pentax für kleines Geld MIL Spec und sehr robust und zuverlässig im Geländeeinsatz.

Andere

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Geh einfach mal in ein Geschäft und sieh dir die Kameras an, nimm die in die Hand und probier aus bei welcher dir die Bedienung und das Menü besser gefallen. Technisch nehmen sich die Hersteller nicht viel!

Du kannst auch getrost am Gehäuse sparen und lieber ein oder zwei gute Objektive kaufen... Da musst du bei Canon allerdings aufpassen, die günstigste Canon (1100D) wurde derart limitiert, dass man mit dem Modell bald keinen Spass mehr hat! Bei Nikon kann man auch schon mit der D3x00-Serie glücklich werden.

Daher mein Tip:

  • Nikon D3100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D5100 + 18-105mm Kit-Optik
  • Nikon D7000 + 18-105mm Kit-Optik

Nimm auf KEINEN FALL ein Set mit 18-55mm Kit-Optik! Die ist sehr oft irgendwie zu Kurz und damit wirst du nicht glücklich auf Dauer. Zumindest ging es mir so. Da man sich den Fehlkauf dann auch nicht eingestehen will hab ich mir die 55-200mm Linsen nachgekaufen kann ist das "Doppelzooom-Kit" mit den 2 Linsen war auch nicht so toll. Andauernd die Linsen wechseln, hin und wieder her - was dann recht schnell Staub in die Kamera bringt und egal wo die 2. Linse mitnehmen - einfach nur nervig! Am Ende hab ich beide verkauft und ein 18-105er angeschafft.

Das Nikkor 18-105mm bietet dir sehr gute Bildqualität und deckt mit seinem Brennweiten-Bereich 90% der alltäglichen Fotoaufgaben ab!

Die kleine Nikon D3100 hilft dir auch mal weiter mittels Guide-Modus falls du mal bei einem Motiv nicht weiterkommst... Ich würde jedenfalls immer die "kleinere" Modellserie vorziehen und mir lieber mit dem gesparten Geld noch ein 2. Objektiv kaufen.

Der Grund warum ich eingentlich hautpsächlich Nikon empfehle ist der, dass man bei Nikon einige wirklich großartige Objektive bekommt. Vergleichbare Modelle Bei Canon sind dann nicht so gut oder man muss für vergleichbare Bildqualität deutlich mehr zahlen!

Zum Thema filmen mit der DSLR & DSLR-Kauf hab ich noch einige Infos in meinen Tipps: http://www.gutefrage.net/nutzer/mbauer588/tipps/neue/1

Gleiches gilt für Canon ab den 3-stelligen… Die EOS 1100D hat keine Sensorreinigung was dann dazu führt, dass man in kürzeren Abständen eine bezahlte Sensorreinigung bei Canon durchführen lassen muss. Leider ist das 18-135er Canon deutlich Schwächer im Weitwinkel-Bereich und kostet gute 100 EUR mehr :( Auch das 50mm f/1.8 ist nicht das gelbe vom Ei schon garnicht im Vergleich zum Nikkor... Für vergleichbare Bildqualität wie das 50mm Nikkor muss man bei Canon zum 3x so teuren f/1.4er greifen! Und ein 35mm Normalobjektiv ist ebenfalls gut 100 EUR teurer und 1/3 Blenden lichtschwächer...

Das und einige andere Dinge veranlassen mich eher Nikon im Crop-Segment zu empfehlen!

Noch wichtiger als die ganze Technik ist die Person hinter der Kamera! Beschäftige dich mal mit den Grundlagen der Fotografie - auf youtube gibt es hunderte gute Tutorials zu dem Grundlagen der Fotografie. Such einfach auf youtube nach "Fotografie Grundlagen" oder "Fotografie Basics"!

Denn erst wenn man die ganzen Grundlagen beherrscht und richtig Einsetzt werden die Bilder wirklich gut. Eine DSLR ist nur ein Werkzeug, dass man allerdings beherrschen muss denn sonst ist die Gefahr groß versehentlich oder unwissend etwas einzustellen, dass die Bilder nicht gerade verbessert. Auch die ganzen Automatiken der Kameras sind allzuoft suboptimal und liefern oftmals nur mäßige Bildergebnisse. Darum ist das lesen der Bedienungsanleitung und der Erlernen der Grundlagen der Fotografie entscheidend!

Bei Tieren in Bewegung empfehle ich zusätzlich eines dieser Objektive anzuschaffen:

Tele:

  • Tamron 70-300 VC USD - 330 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, gute Abbildungsleistung
  • Tamron 70-200 f/2.8 - 550 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, 1,2kg schwer!
  • Sigma 70-200 f/2.8 - 990 EUR - sporttauglicher schneller AF, guter Zoom-Bereich, top Abbildungsleistung, lowlight-tauglich, Stabilisator, 1,5kg schwer!
Andere

Fuer Ameisen in Bewegung brauchst Du etwas Anderes als fuer Haie in Bewegung. Ohne konkrete Angaben und besonders ohne Budget kann man sich hier einen "Wolf schreiben" und es ist trotzdem sinnlos.

jaundnein98 03.06.2014, 14:40

hunde und Pferde in bewegung

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Airbus380 09.06.2014, 16:21
@jaundnein98

Das Budget hast Du immer noch nicht genannt! :-(

Pferde sind recht einfache Motive (wenn sie nicht gerade in der Halle sind!) Dafuer reicht ein 70-300mm oder auch 70-200mm jedes Herstellers. Kommt halt auf die Bildidee an und wie weit Du von den Tieren entfernt bist. Bei Hunden gibt es verschiedenen Szenarien:

-Portrait des ruhenden Hundes,

-spielende Hunde, die in einiger Entfernung an Dir vorbeilaufen

-rennende Hunde, die auf Dich zulaufen

Nur das letzte Szenario bereitet Probleme: Fellzeichnung, Groeße, Geschwindigkeit und (fehlendes) Licht koennen dem AF arge Probleme bereiten. Dabei spielt die Technik der Kamera eine große Rolle. Genau so groß ist aber die Rolle des verwendeten Objektivs und die Erfahrung des Fotografen. Der sollte naemlich verstehen, wie der AF arbeitet und wo die Grenzen sind. Und Kameras mit Kontrast-AF sind da immer noch unbrauchbar, wenn die Hunde nicht nur trotten sollen. Mit Erfahrung und Tricks kann man zwar sehenswerte Fotos hinbekommen, aber fuer einen Einsteiger ist der Weg dahin sehr frustig.

Ein recht preiswerter Einstieg in Hundefotografie waere eine gebrauchte Kombination aus einer Canon 50D (ca. 400 Euro) und dem EF 70-210mm/3,5-4,5 USM (ca 150 Euro). Etwas besser waere das EF 70-200mm/4,0 L USM fuer gut 500 Euro neu mit der 7D (1000€). Dann gibt es noch recht neu das AF-S 70-200mm/4,0 von Nikkor fuer ca 1000€. Zusammen mit einer gebrauchten D300s eine ueberlegenswerte Kombination, wenn man die Nikon Bedienung mag.

Weitere Kandidaten haben die Kennzahlen 70-200mm/2,8 von Canon, Nikon, Sigma oder Tamron, die es fuer verschiedene Anschluesse (Sigma) gibt. Sie wiegen alle mehr als 1300Gramm und kosten zwischen 900 und 2000 Euro.

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Canon eos 70D

Wichtig wäre erstmal ob du bereits Erfahrung hast, ob du evtl. bereits eine DSLR und/oder Objektive besitzt und wie dein Preisrahmen aussieht. An sich wäre die Canon 70D auf jeden Fall keine schlechte Wahl, mit 7 Bildern pro Sekunde ist sie für diese Preisklasse ziemlich schnell und das neue AF-System sollte eine kontinuierliche Nachführung erleichtern. Aber natürlich brauchst du dafür auch ein entsprechend präzise und schnell fokussierendes Objektiv, für welches du gleich nochmal rund 1000€ einplanen solltest.

Andere

Erstmal - ich empfehle nichts!

Aber Du hast Dich bereits stark eingeschränkt, besser Du probierst alle Hersteller Durch um das für Dich richtige Werkzeug (ein DSLR Body ist ein Werkzeug) zu finden. Zusätzlich solltest Du Dich mit Zeit und Blende (und der Notlösung ISO) beschäftigen. Vermutlich wird sich dann auch der Wunsch ergeben das Kit-Objektiv durch ein lichtstärkeres Modell zu ersetzen. Denn bei Bewegung kommt es vor allem auch auf kurze Beleichtungszeiten und hohe Lichtstärke an.

Zweitens, ich empfehle folgendes:

  • Vergiss wer alles seine Camera lobt. Die Wenigsten Menschen gestehen Fehlkäufe ein. Wichtiger ist wenn jemand sein Modell kritisiert! Warum - ist es für Dich ebenfalls ein Problem. Wenn ja, wie schwerwiegend? Lass Dich nicht von technischen Daten wie mehr Megapixel etc. beeindrucken. Das ist Digitaler Schwanzvergleich.
  • Die wenigsten Testberichte sind neutral - ist Deine Meinung die des Testers? Überlege was DU mit der Camera machen willst. Welches der Modelle unterstütz DICH hinsichtlich der Technik am besten?
  • Geh in den Laden, nimm alle Modelle in die Hand. Wie fühlen Sie sich an. Sind alle für dich wichtigen Funktionen bequem und schnell erreichbar (Knöpfe, Schalter) oder tief in den Menüs versteckt (Kamera abnehmen, Aufs Display sehen, umstellen kostet Zeit)
  • Kommst DU mit den Menüs zurecht oder sind diese Schlecht strukturiert, Überladen?

Und jetzt : DU musst Dich entscheiden. Denn DU musst mit der Camera umgehen. Nicht ich, nicht sonst wer.

Andere

Es spielt eigentlich keine Rolle, du kannst jede von Dir aufgeführte nehmen. Es kommt auch darauf an, was du investieren willst.

Die Canon 7D hat einen sehr guten AF und bietet sich bei Hundefotografie an. Zusammen mit einem 70-200 /4L oder 70-200 /2.8 L ist es eine perfekte Kombi. Mit dieser Kombi liegst du so zwischen 1500-2500 Euro.

Besser geht natürlich immer.

Die 70D ist eine super Kamera. Da besteht kaum Zweifel. Die Frage ist nur.. Brauchst du das alles überhaupt?? Wenn du die Kohle hast, dann greif zu!

Wenn nicht. Dann tut es eine 600D oder 40D/50D bestimmt genauso.

Wichtiger ist, welche Objektive du benutzt. Für schnelle Bewegungen ist ein Ultraschall-Motor pflicht und eine hohe Lichtstärke ist auch empfehlenswert.

Andere

Hallo!

Warum willst du DSLR? Das ist das ungeeigneteste Gerät für deine Aufgabe.

Du benötigst dazu einen extrem schnellen Autofokus, am besten einen dynamischen Autofokus mit Objekterkennung und Objektverfolgung. Und Aufnahmeserien.

Dabei ist ein Spiegel nur im Weg!

Sie dir einmal die Panasonic-Lumix G- und GF-Serie an (System Bridge-Kameras).

LG Bernd

deltaforc 03.06.2014, 21:10

ganz genau nicht. außer einer alten 400d und älter gibt es nichts langsameres als sytembridgekameras

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berndamsee 04.06.2014, 04:46
@deltaforc

Na ja ... manche wollen es halt nicht wahrhaben, dass ihre geliebte DSLR ein Relikt aus alten Tagen ist ...

Und ich komme selber aus diesen alten Tagen und war immer ein Verfechter der Spiegelreflextechnik ... aber Zeiten und Systeme ändern sich ...

LG Bernd

1
SeifenkistenBOB 07.06.2014, 15:26
das ungeeigneteste Gerät

Erläutere das mal bitte!!

Auch wenn er angeblich sehr schnell ist, in diesen System-Bridge-Kameras steckt auch nur ein gammliger Kontrast-AF!! Und kein richtiges Autofokus-System, wie in DSLRs.

Und außerdem.. Wo ist dort bitte der Spiegel im Weg??

Ja wenn es um Serienaufnahmen geht, liegen DSLRs immernoch ein Stück zurück. Aber selbst wenn ich in den Dschungel fahren würde und extrem seltene und schnelle Tiere einfangen will, käme ich bestimmt mit 6 Bildern/Sekunde bestens aus.

Ganz davon abgesehen, sind da auch MFT-Bildsensoren verbaut!! Das ist gerademal halb so groß wie 35mm-Kleinbild!

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berndamsee 08.06.2014, 09:38
@SeifenkistenBOB

Hallo! Du musst mir erst einmal erklären, was für dich ein gammliger Kontrast-AF im Gegenstz zu einem "richtigen" AF ist?

Für mich ist die Schärfe wichtig und wie schnell sie erreicht wird.

Der Spiegel ist bei Serienaufnahmen im Weg, ganz einfach ... und das schon seit Jahrzehnten!

Der Spiegel hat noch viele andere Nachteile, die hier aufzuzählen sprengt den Rahmen. Er ist in der heutigen Zeit absolut unnötig und ein Überbleibsel aus alten Tagen, wo es nicht anders ging. Heute geht das wesentlich eleganter ...

Nein, man/frau muss es andersherum betrachten, dann macht es Sinn. Bridge-Kameras, oder in unserem Fall DSLM, benötigten durch das Weglassen des Spiegels eine andere Möglichkeit der Objektbetrachtung.

Und dies führte zur Entwicklung von LifeView, digitale Objektbetrachtung in Echtzeit (RealTime). Was wiederum weiter zur Entwicklung von extrem schnellen Prozessoren führte .... dem einen oder anderen wird jetzt eventuell klar werden, wohin der Zug geht ...

Der Wegfall des Spiegelkastens erlaubte andere - einfachere - Objektivkonstruktionen. Je weniger Linsen ein Objektiv benötigt, desto besser ist seine Abbildungsleistung und desto geringer ist seine Anzahl von Linsenfehlern.

Und die Grösse des Chips ist doch auch kein Kriterium mehr ... Pixel-Anzahl ist Pixel-Anzahl! Die ganze Elektronik lebt doch von der Miniaturisierung ... warum sollte das jetzt gerade bei einem Aufnahmesensor nicht mehr gelten und genau umgekehrt sein? Das ergibt doch keinen Sinn ...!

Und das sind für mich alles Gründe, warum heute eine Bridge-Kamera die weitaus bessere Wahl ist.

Canon und Nikon gehen doch, wenn sie nicht bald das Ruder herumreissen, ihrem Ende entgegen ... leider, aber wie sagte schon Gorbatschow "...wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ...

LG Bernd

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