Unterschied zwischen Wissen und Glauben?

10 Antworten

Wir glauben zu wissen, wissen dabei aber oft nicht, dass wir nur glauben.

Glauben heißt, dass man von etwas ausgeht, was man nicht genau wissen kann. Glauben hat Erfahrungen als Hintergrund, beruht aber auch auf einer Entscheidung. Wir glauben, was wir wollen und glauben nicht, was wir nicht glauben wollen.

Da wir aber nichts genau und völlig ohne Zweifel wissen können, ist eigentlich auch das, was wir Wissen nennen, nur Glaube.

Wissen heißt etwas erkennen und diese Erkenntnis erst einmal als gegeben anzunehmen um sie anschließend immer wieder zu überprüfen und in Frage zu stellen und bei Bedarf (oder tieferen Erkennen) zu verändern und dem aktuellsten Erkenntnisstand anzupassen.

Glauben heißt etwas Vorgegebenes als Erkenntnis anzunehmen ... und es dabei zu lassen, solange man Lust dazu hat.

Wer nach Wissen sucht, der muss analytisch und objektiv denken (können).

Wer glaubt, der muss das nicht ...

Die Bibel sagt:

(Johannes 17:3) 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie** fortgesetzt Erkenntnis** in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

  1. Die ist ein fortlaufender - nie endender Prozess.

  2. Wer Wissen aus der Bibel aufnimmt muss zwingend analytisch denken. Theologie ist immerhin eine "Geisteswissenschaft"

  3. Ausser dem, was ein Mensch kreativ im engeren Sinn schafft (z. B. eine Lied komponieren, bein Bild malen): Ist uns nicht beinahe alles "Vorgegeben"?

Biblischer Auszug zu diesem Gedanken:

(Prediger 1:3-10) 3 Welchen Gewinn hat ein Mensch wirklich in all seiner harten Arbeit, an der er hart arbeitet unter der Sonne? 4 Eine Generation geht, und eine Generation kommt; aber die Erde besteht sogar auf unabsehbare Zeit. 5 Und auch die Sonne ist strahlend aufgegangen, und die Sonne ist untergegangen, und sie kommt keuchend an ihren Ort, wo sie strahlend aufgehen wird. 6 Der Wind geht nach Süden, und er kreist ringsherum nach Norden. Immer ringsherum kreist er unaufhörlich, und geradewegs zu seinen Kreisen kehrt der Wind zurück. 7 Alle Winterwildbäche gehen aus zum Meer, doch das Meer selbst ist nicht voll. An den Ort, wo die Winterwildbäche ausgehen, dorthin kehren sie zurück, um auszugehen. ..... 9 Das, was geschehen ist, das ist, was geschehen wird; und das, was getan worden ist, das ist, was getan werden wird; und so gibt es nichts Neues unter der Sonne. 10 Existiert irgend etwas, von dem man sagen kann: „Sieh dies; es ist neu.“? Es hat schon unabsehbare Zeit bestanden; was ins Dasein gekommen ist, ist aus der Zeit, die vor uns gewesen ist.

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Wenn wir etwas wissen , z. B. Naturgesetze oder Mathematik , dann wissen wir es , weil kluge Köpfe das herausgefunden haben und dann glauben wir es ihnen .. Das allermeiste können wir nicht selber beweisen . Dafür müssten wir ja auch Wissenschaftler sein . Diese kennen wir nicht persönlich . Wir sagen nicht : diese Wissenschaftler gibt es nicht . Wir leben aus Erfahrung . Wir knipsen das Licht an , wir gebrauchen die Technik . Wir können schwimmen .Das wissen wir . Warum trägt uns das Wasser , wenn wir vorgeschriebene Bewegungen machen ? Wir haben es ausprobiert . Was ich damit sagen will : wir glauben denen , die es erforscht haben und nennen es wissen . Den Wind erfahren wir , können ihn aber nicht sehen . Wir glauben , daß er weht , wir erfahren es ja und nennen es wissen . Nun gehe ich eine Dimension höher . Dort sitzt der klügste und beste Wissenschaftler den es gibt . Den haben wir ebenfalls nicht gesehen . GOTT .Wir gebrauchen täglich seine Auswirkungen . Es fängt schon mit der Atemluft an und mit dem Funktionieren unseres Körpers . GOTT braucht das nur abzuschalten , da kann ein Mensch mit allem Wissen nichts daran änden . GOTT lässt auf dem Feld unsere Nahrung wachsen . Kein Wissenschaftler kann auch nur ein Samenkorn erzeugen . Darum ist Gott erfahrbar . Fazit : ICH WEIß daß Gott existiert . Ich erkenne an , daß es eine höhere Dimension gibt , die unseren menschlichen Verstand weit übersteigt . Wenn wir schon den Experten glauben , was die sagen ( verstehen wir doch meistens auch nicht ) . Warum sollten wir dann nicht GOTT glauben ? (verstehen wir auch nicht )

Sehr schöne Antwort. Danke!

Der größe "Wissenschaftler" ist JHWH, und gemäß Sprüche 8:30 da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, . . . Jesus Christus, der größte Mensch, der je lebte.

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@JensPeter

Meinst du wirklich , daß du es warst , der nach Sprüche 3,30 bei Gott ein Schoßkind warst, seine Wonne Tag für Tag? spielend auf dem weiten Rund der Erde? Hast du in diesen Ewigkeitsdimensionen gelebt ? Wie kam es dann , daß du nun als Mensch wie alle anderen lebst? Und Jesus Christus war dir gegenüber nur ein Mensch , der auf Erden lebte ? Oder habe ich das falsch verstanden?

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@Falbe

Ja, falsch verstanden.

Der "Werkmeister" ist Jesus Christus (Vormenschlich). Er war bei Gott, dann wurde er "Mensch" und ist heute wieder bei Gott. Christus Jesus war während der sinnbildlichen Schöpfungstage der "Werkmeister", d.h. er führte alle Enwürfe seines Vater aus (ähnlich Ingenieur - Werkstattmeister.).

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@JensPeter

Gut , daß du es geklärt hast , Danke ! Gottes Segen !

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@Falbe

Gute und sinnvolle Kommentare der beiden. und nicht so entwürdigend wie bei so manschen Schreiber. So macht das mitlesen Sinn und hilft weiter. Danke für JensPeter und Falbe. Weiter so.

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