Unterschied zwischen Wirtschaftskrieg und normalem Krieg (weltkrieg)?

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7 Antworten

Kurz und bündig: Ein Wirtschaftskrieg wird nicht mit Armeen, sondern von Staaten und Irtschaftsunternehmen z. B. mit Ein- und Ausfuhrverboten, Handelsembargos, Strafzöllen usw. geführt Er dient der wirtschaftlichen Schwächung.

Ein normaler, also rein militärischer Krieg wird immer noch von Armeen mit Waffengewalt geführt, also vom Gewehr über den Panzer bis zur Rakete! Er dient der Verteidigung des eigenen Staatsgebietes gegen einen Aggressor oder der Eroberung feindlichen Terrains.

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Ein Handelskrieg kann ausschließlich mit wirtschaftlich-politischen Mitteln (Embargos, etc.) ausgefochten werden.

Es gibt allerdings Steigerungen, wie die militärische Durchsetzung eines Embargos durch Kriegsschiffe.

Mit einer Seemacht kann man das natürlich nicht machen, weshalb es zu offenen Kampfhandlungen kommen kann, die sich aber auf die Seekriegsführung beschränken (z.B. Briten-Spanier). Die Briten haben dazu Freibeuter (Piraten mit Lizenz) eingesetzt. 

Von einem offenen Krieg spricht man gewöhnlich erst, wenn es z.B. auch Angriffe gegen feindliche Küstenstädte gibt und natürlich bei einer Invasion. Das war zw. Briten und Spaniern die Eskalation, als die span. Armada anrückte. Der Hauptunterschied ist die Menge der eingesetzten Kräfte - die Briten hatten beim Handelskrieg zeitgleich nur um 10 Freibeuter im Einsatz, während die Armada (beim offenen Angriff) aus zirka 130 Schiffen bestand.

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Kommentar von schmerberg
09.02.2017, 12:29

Wenn die Waffen sprechen, wird aus dem Handels-/Wirtschaftskrieg ein "richtiger" Krieg, Wenn Deutsche dabei sind, ist es scheinbar ein Weltkrieg

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In einem Handelskrieg wird nicht geschossen und menschen sterben nicht direkt.

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Kommentar von KokoTurkish
09.02.2017, 00:01

Danke:-)

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Ist gehupft wie gesprungen, gewinnen lassen sich beide nicht.In einem Handelskrieg krachen nur Gelder aufeinander, nicht Waffen.

Zugehörig zu einem Handelskrieg sind Protektionismus und Währungskrieg.
Man wird die eigenen Produkte subventionieren, notabene die Kaufkraft im Binnenmarkt stärken. Insgeamt wird es wesentlich kleinteiliger und weniger global zugehen.
Früher oder später erschöpft sich das, wie noch jeder orginäre Krieg auch nur.
Jeder Krieg muss finanziert werden, am Ende einer Schlacht werden die Toten gezählt.

Eingangs eines Krieges steht ein Ziel, zunächst einmal gleich, ob es erreicht werden kann oder nicht.
Dem Ziel werden die Truppen zugeordnet und schließlich ein ideologischer Tamtam aufgeführt, bevor der Bohei losgehen wird.

Letztlich strebt alles nach einem Ausgleich und endet immer gleich. Am Ende wird es heißen "piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb".

Aktuell hat es viel aufblasen und heiße Luft plaudern. Auch damit beginnt jeder Krieg.
Ja der Brexit, Trump und überhaupt der Euro, hängt ihn höher, den jeweilig anderen.
Der Angstlevel reicht bei weitem noch nicht aus, mangels klarer Feindbilder.

Ah, die allfälligen Rechten, taugen nicht wirklich zum Feindbild.
Die poltern ein bissl laut.
Hört genauer hin, geht es denen um nationale Souveränität, wozu eine eigene Währung, ein eigener Haushalt gehören und sie wollen Freihandelsabkommen.
Was in der Summe auf gegen den Euro und gegen die EU eingedampft wird.
Nur wo wäre der Feind für einen Handelskrieg?

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Meiner Meinung nach gibst keinen, da jeder Krieg durch einen Interessenskonflikt zustande kommt.

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Beim Handelskrieg sterben ( normalerweise ) keine Menschen.

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