Unterschied zwischen Verhaltenstherapie und tiefenpschologisch fund. Psychotherapie

3 Antworten

Es gibt dazu eine theoretische und eine praktischere Antwort. Theoretisch ist es in der Tat so, dass VT eher an der Gegenwart ansetzt, an praktischen Verhaltensänderungen (mit Hausaufgaben, Übungen, Entspannungsverfahren o.ä.) und auch an der Veränderung von hinderlichen Überzeugungen (z.B. "Ich muss perfekt sein", "ich bin ein Versager", "ich bin dumm" usw.), die einem oft im Wege stehen. TP ist die Kurzform der Psychoanalyse nach Freud und stärker orientiert daran, sich selbst mit seiner Herkunft besser zu verstehen.

In der realen Psychotherapie in einer ambulanten Praxis sind diese Unterschiede jedoch oft viel geringer: Natürlich beschäftigt sich auch der Verhaltenstherapeut mit der Kindheit, wenn notwendig und auch der Tiefenpsychologe arbeitet daran, neurotisches Verhalten zu verändern. Insofern sind das in der Praxis eher etwas verschiedene Schwerpunkte. Außerdem haben fast alle Psychotherapeuten zusätzliche Aus- und Fortbildungen, durch die diese Unterschiede weiter gemildert werden.

Noch Fragen? Ich bin selbst langjährig praktizierender Verhaltenstherapeut, deswegen auch etwas ausführlicher zur VT...

Eine tiefenpsychologische Therapie dauert meist länger und meistens geht es da eher darum, dass man seine denkweise ändert, also z.b. vieles besser versteht, was z.b in der Vergangenheit war , kindheit usw. Als negativ denkender mensch lernt man beispielsweise mit der zeit positiv zu denken und zu handeln. In einer verhaltenstherapie hingegen beschäftigt man sich wie gesagt mit dem verhalten. So würde man z.b. bei einer sozialen phobie in bestimmten Situationen oder orten beobachten wie sich die person verhält und es dann analysieren. Bei einer Verhaltenstherapie wird man sozusagen mit seinem problem sofort konfrontiert, was natürlich schneller erfolge zeigt und dadurch auch nicht so lange dauert. Wobei die tiefenpsychologische Therapie ein langwieriger prozess ist indem man sich -langsam- mit der psyche beschäftigt um sich alles, was "richtig" oder falsch, und wichtig für das weitere leben ist, einzuprägen. Kurz gesagt, verhaltenstherapien sind für verhaltensstörungen da, wie z.b. bei phobien, tiefenpsychologische Therapien für längere "psychische" probleme wie z.b. Depressionen.

Ich weiß das ist nicht gerade professionell erklärt aber ich hoffe man versteht es trotzdem :)

Bei der Verhaltenstherapie wird "nur " amVerhalten gearbeitet - nicht aber daran, welche Gründe es für ein Verhalten gibt. z.B. jemand bekommt immer Panikzustände, wenn er mit der Bahn fährt ...dann arbeitet man mit Einzelschritt ( bahnhofsbesuch, in die Bahn ein- und aussteigen, 1 station fahren etc.) Das ist dann die Verhaltenstherapie. In der tiefenpsychologischen Psychotherapie würde man jetzt zurück in die Kindheit gehen. Denn in der Regel entspringt es der Kindheit, wenn man später ein solches Problem hat. Man sucht also die Ursache. Ich hoffe, ich konnte es verständlich erklären.

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Guten Tag,

meine Frage ist: Welchen Unterschied gibt es zwischen Systemischer Therapie und Verhaltenstherapie? Beide arbeiten doch ressourcenorientiert.

Gruß Vi83

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Psychologin sieht mich als Hoffnungslosen Fall - was jetzt?

Hey,

ich leide seit vielen Jahren an Depressionen und hab vor etwa einem halben Jahr endlich den Schritt gewagt und gesagt ich will was dagegen unternehmen.

Nun hat es nochmal knapp 5 Monate gedauert bis ich einen Platz bei einer Psychotherapie bekommen habe (Verhaltenstherapie).

Ich hatte nun ein paar Sitzungen seither und da sagt mir die Psychologin, das sie für mich keine Hoffnung bei einer Psychotherapie sieht.

Zu meinen Fall: Ich habe panische Angst davor Arbeiten zu gehen, weil es mir beim letzten mal als ich arbeiten gegangen bin (vor etwa nem dreiviertel Jahr) so schlecht ging, das ich permanent Suizidgedanken entwickelt habe.

Ich bin jetzt seit etwa 9 Monaten Krankgeschrieben und beziehe Hartz 4 und habe panische Angst vor der Zukunft. Denn bevor ich mich wieder in einen Job wage, würde ich gerne erstmal meine Depressionen etwas in den Griff bekommen, weil ich Angst habe, mir sonst selbst etwas anzutun, wenn ich jetzt einfach in irgendeinen Job gesteckt werden würde (einfach weil ich es psychisch nicht schaffe).

Zum anderen habe ich aber auch angst was passiert, wenn ich denn 78 Wochen Krankgeschrieben bin. Lande ich dann auf der Straße? Zahlt dann Hartz 4 trotzdem noch oder nicht?

Und zum andern: Zwingt mich die Krankenkasse dann zu einer Reha?!

Denn davor hab ich ebenfalls panische Angst, weil ich nicht weg will von meiner Partnerin. Seit ich bei ihr bin, sind meine Depressionen besser geworden und die Suizidgedanken verschwunden. Aber ich habe Angst das diese wiederkommen.

Naja und wie gesagt jetzt meine Psychologin einfach, das sie mit einer Therapie keinen Erfolg für mich sieht, das sie meint, mir würde es ja am besten gehen wenn ich immer zuhause bei meiner Freundin währe und sie könne mir nur helfen in einen Job zu kommen wodurch es mir wieder schlechter geht.

Naja klar währe es für mich das beste wenn ich bei meiner Freundin die ganze Zeit sein könnte, aber wie soll das bitte gehen?!

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, ich bitte euch diesen Beitrag ernst zu nehmen und danke jedem der mir hier irgendwie weiterhelfen kann, denn ich habe keine Ahnung mehr was ich machen soll...

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Was ist der Unterschied zwischen christlicher Psychotherapie, Seelsorge und psychologischer Beratung

Ich bräuchte dringend eine Antwort auf meine Frage: Was ist der Unterschied zwischen christlicher Psychotherapie, Seelsorge und psychologischer Beratung? Alles wird in einer christlichen Beratungsstelle angeboten. Ich brauche das für meine mündliche Abiturpfrüfung. Wär total dankbar über Antworten Nana

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Suizid gedanken.

Ich habe keinen Plan. Ich habe gerade alle Hoffnung verloren. Ich habe Angst, mich zu töten, weil so viele Leute sich um mich sorgen, aber ich will wirklich nur sterben. Ich genieße das Leben nicht mehr, und ich möchte es schon täglich beenden. Ich weiß echt nicht, wie ich es bis hierher geschafft habe.

Ich bin 16.

Ich habe eine sehr gute Mittlere Reife, und bin sehr zufrieden mit meinem äußeren.

Ich habe auch viele Freunde und eine funktionierende Beziehung.

Trotzdem fühle ich mich Absolut nutzlos sehe kein Sinn in meinem Leben es kommt mir immer nur so vor als würde ich anderen das leben schwerer machen.

Meine Eltern sind jetzt seit 2 Jahren getrennt und seit einem geschieden, ich habe mich Schulisch und Sportlich extrem gesteigert, da ich mich nicht aus der Bahn werfen lassen habe.

Ich habe nicht einmal geweint seit dem sich meine Eltern trennten.

Keiner weiß aber jedoch das ich die Lust am Leben schon lange verloren habe.

Ich merke wie es meiner Mum extrem schlecht geht mit der Trennung kein Geld keine Zukunft.

Und ich stehe jetzt hier mit meinem Abschluss keinem Ausbildungsplatz nichts und liege auf ihrer Tasche.

Mein ganz Großer Bruder der mir nie sehr Nah stand (21) konfrontiert mich immer wieder damit wie Nutzlos ich bin und bricht mich innerlich damit total.

meinem Vater schein ich ohnehin ganz egal zu sein.

Ich will einfach keine Last mehr sein für andere.

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