Unterschied zwischen Testamentsvollstecker und Nachlassverwalter?

2 Antworten

Kann man OHNE Untervollmacht einen Nachlassverwalter z.B. Notar) beauftragen?

Hallo, ich hab' folgendes Problem: Vater verstorben, 4 Kinder = 4 gleichberechtigte Erben, kein Testament vorhanden, 1 Schwester hat eine komplette Vorsorgevollmacht einschl. Vermögensverwaltung - über den Tod hinaus - die Erteilung von Untervollmachten ist aber eindeutig ausgeschlossen.. Diese Schwester wickelt jetzt den Nachlass ab (Wohnungsauflösung/Pkw-Verkauf usw.) Wir 3 übrigen Geschwister werden gelegentlich mit unklaren Informationen zum 'Stand der Dinge "abgespeist". Sobald wir einen Einwand haben (z.B. Pkw ist deutlich mehr wert als von ihr genannt), kommt prompt die Antwort: Wenn Euch meine Vorghehensweise nicht gefällt, kann ich die Nachlassabwicklöung auch einem Nachlassverwalter = Notar übergeben (das kostet natürlich .....) - das hat sich schon mehrfach wiederholt. Da ja aber eine Erteilung von Untervollmachten ausgeschlossen wurde, frage ich mich, ob sie überhaupt einen Nachlassverwalter einsetzen kann? Hab' schon alles zum Thema abgesucht, aber es war meistens viel "Juristerei" dabei, die ich nicht verstehe.

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Wie arbeitet ein Nachlassverwalter, wie schnell wird geklärt, was mit dem Erbe passiert?

Hallo liebe community, mein Patenonkel, der nie verheiratet war, keine Kinder hatte und sehr zurückgezogen gelebt hat, ist überraschend gestorben. Niemand weiß, ob er vielleicht ein Testament hinterlassen hat. Deshalb wurde das Amtsgericht beauftragt, einen Nachlassverwalter einzusetzen, der irgendwann in das Haus meines Patenonkels geht und den Nachlass regelt und auch guckt, ob es ein Testament gibt. Kennt sich irgendjemand damit aus, wie sowas von statten geht und wie lange es dauert, bis geklärt wird, wer was erbt? Es gibt ein Haus mit Grundstück, Wertpapiere, ein Auto und noch einiges von Wert. Habe noch die klitzekleine Hoffnung, dass er mir als sein Patenkind irgendetwas vererbt hat. Was passiert ohne ein Testament?

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13 Erben sind sich einig, nur einer zeiht nicht mit - und nun?

Hallo liebe Community,

folgender Fall:

Ein Mann verstirbt im hohen Alter, er hinterlässt Äcker und einiges an angespartem Geld. Insgesamt sind 14 Angehörige erbberechtigt.

Eine der Erbberechtigten bietet sich an die Sache mit dem Nachlassgericht etc. in die Hand zu nehmen und informiert alle Erben über ihre Vorgehensweise. Somit ist ein offizieller Nachlassverwalter nicht nötig.

Nun geht es darum, dem Verstorbenen einen Grabstein zu kaufen, der insgesamt ca. 8000 € kosten soll.

13 Erbberechtigte haben dem zugestimmt, nur einer möchte dies nicht. Nun hat sich diejenige Erbberechtigte, die die ganze Zeit verwaltet hat, zurückgenommen und will die Erbsache an das Nachlassgericht zurückgeben, da der eine Erbberechtigte als einziger keine Zustimmung zum Kauf eines Grabsteins gegeben hat.

Dies bedeutet, dass nun ein offizieller Nachlassverwalter eingesetzt wird, dem 30% der gesamten Erbmasse als Lohn zustehen.

Nun meine Frage: Wenn aus der Erbgemeinschaft sich alle einig sind und nur einer dagegen schießt, kann er dann die ganze Sache kippen? Das bedeutet ja letztendlich, dass alle weniger erben, weil nun von der Erbmasse der Nachlassverwalter bezahlt werden muss. Und dies wäre ja vermeidbar gewesen.

Kann doch eigentlich nicht sein, dass alle Nachteile haben nur weil einer meint er muss mal wieder prinzipiell dagegen sein, oder?

Ich hoffe hier kann mir jemand helfen, der sich in dieser Sache auskennt und sage schon mal vielen Dank im Voraus.

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