Unterschied zwischen Rechenschieber?

4 Antworten

Multiplizieren können sie alle, weil die Logarithmen auf Zunge und Hauptteil eingetragen sind.

Alles andere ist Schnickschnack, da es nur einfache Skalen sind, die auf den Rechenschieber übertragen wurden, mal diese, mal jene.

Die Genauigkeit ist klein, - umso kleiner, je kleiner das Modell ist.

Das Einzige, wozu er heute noch gut ist, ist, damit anzugeben, wenn er aus der Brusttasche hervorragt, und man den Anschein erweckt, als könne man damit tatsächlich umgehen.

Außer dass es eben einige Unterschiede bei den Modellen gab, so eben die typischen Schul-Rechenschieber die zumeist nur bei der verschiebbaren Zunge beidseitig skaliert waren, während Rechenstäbe für Techniker dann zusätzlich weitere Skalen, z.B. für Winkelfunktionen aufweisen.

Mein Aristo Trilog 0908 (das war die edlere West-Marke) hat beispielsweise 22 Skalen.

Schul-Rechenstäbe kommen oft mit den Skalen C / D, CF / DF, D, L und K aus.

DDR-Rechenstäbe sind, kommt es auf Haltbarkeit und Genauigkeit an eigentlich gleichwertig.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es die in verschiedenen Ausführungen auch für bestimmte Fachgebiete optimiert.
Die Schul-Rechenschieber haben sich aber wohl nicht viel getan.
Wir hatten auch Faber Castell. DDR-Modelle kenne ich nicht.
Es kommt auch ein bisschen auf die handwerkliche Verarbeitung an. Damit die Zunge möglichst leicht und ruckfrei verschoben werden kann.
Wenn die nicht mehr neu sind, können sie natürlich mit der Zeit auch gelitten und sich etwas verzogen haben.
Wenn Du Bilder hast, siehst Du ja, welche Skalen vorhanden sind. (Winkelfunnktionen, x², x³, lg, e^x ...)

 https://www.google.de/search?q=rechenschieber&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwi5xMCY08DSAhXJCMAKHQnMAMEQ_AUICCgB&biw=1429&bih=998#imgdii=1YiKSttnSb7MGM:&imgrc=ktVMrZ0JDB5ObM:

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