Unterschied zwischen Psychiatrie und Psychosomatischen Krankenhaus?

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7 Antworten

hallo cooleemee,

wie es hier schon steht. deine freundin sollte sich genauestens erkundigen nach der therapie, die in der einzelnen klinik gefahren wird. du schreibst, daß deine freundin traumatische erfahrungen gemacht hat. hier ist es sehr wichtig, daß sie nicht in die falsche klinik kommt, sondern sorthin geht, wo man sich mit traumatischen erlebnissen und deren behandlung auskennt. ich habe lange mit traumapatienten (kriegsflüchtlinge) gearbeitet, allerdings als sozialarbeiterin. jetzt aber nicht mehr, weil zu belastend, vor allem die arbeitsrahmenbedingungen inzwischen. weiß aber dadurch, daß sich sehr viel in dieser hinsicht entwickelt hat.

würde deiner freundin empfehlen, daß sie sich zeit nimmt und im internet recherchiert. das ist sehr wichtig, um fehlbehandlung auszuschließen und dann am ende auch, daß deine freundin in diejenige klinik geht, wo sie das beste gefühl hat. dieses positive grundgefühl ist für den behandlungserfolg auch sehr wichtig. lieber etwas länger recherchieren, auch schon mal dort anrufen und einen ersten eindruck bekommen, fragen stellen etc. als am ende die falsche therapie bekommen. es nützt deiner freundin ja auch nichts, wenn sie z.b. ins behandlungszentrum für folteropfer kommt, wo man sich mit kriegsbedingten traumata auskennt. denn dies wird höchstwahrscheinlich ja nicht die ursache sein. sondern daß sie nachfragt, welche patienten dort behandelt werden.

mit traumata ist im übrigen nicht zu spaßen. das geht auch nicht einfach wieder weg, sondern manifestiert sich mit der zeit immer mehr, wenn die traumata nicht richtig verarbeitet werden.

aber: man kriegt sie in den griff. und kann dann auch wieder ein relativ normales leben führen.

viel glück!

nachtrag: es gibt auch foren im internet dazu. hier könnt ihr auch anchforschen und euch erkundigen.

Jede Psychiatrie hat verschiedene Abteilungen. In den Abteilungen ist jeweils der Personalschlüssel verschieden. Es gibt bestimmte Abteilungen, wo sehr viel mit Medikamenten gearbeitet wird und Gespräche jedenfalls zeitlich eher gering sind, dafür gibt es Arbeitstherapie, Beschäftigungstherapie, Sport.

Es gibt auch in psychiatrischen Kliniken oft ausdrücklich Psychotherapiestationen.

Jede Psychiatrie ist anders, je nach Konzept, nach Chef, nach fachlicher Ausrichtung.

Eine Psychosomatische Klinik befasst sich vor allem mit körperlichen Erkrankungen, die eine psychische Ursache haben. Es kommen verschiedene psychotherapeutische Methoden zum Einsatz, medikamentöse Therapie steht meist im Hintergrund. Bestimmte Psychotherapiemethoden setzen eine relativ stabile Persönlichkeit voraus, Patienten mit einer akuten Psychose sind dort überfordert.

Psychosomatik heißt nichts anderes, als dass sich die psychischen Probleme in körperliche Krankheiten manifestieren. In der Psychiatrie geht es um Psychosen wie z.B. Schizophrenie, Paranoia usw. Vielleicht sollte deine Freundin mal nach einer speziellen Traumatherapie Ausschau halten - die gibt es nämlich auch

das sehe ich genauso!

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In der Psychiatrie werden eigentlich hauptsächlich Medikamente verabreicht, die Betreuung ist eher gering. Normalerweise landen dort die akuten Fälle.

In der Psychiatrie werden überwiegend Menschen mit Psychosen behandelt. Das sind Krankheiten, die oftmals mit einem starken Realitätsverlust einhergehen. Oft werden diese Krankheiten auch mit Medikamenten behandelt.

Ob es sich um eine Psychiatrie handelt oder nicht, sollte ihr egal sein. Sie sollte sich über die Therapie informieren und dann entscheiden, ob das etwas für sie ist. Hilfreich ist es übrigens, eine Patientenverfügung zu schreiben, damit man nicht vollständig den Ärzten ausgeliefert ist.

ich glaube , in die Psychiatrie kommen die, die in der Psychosomatischen Klinik nichts erreicht haben? ...

:)

Die Psychiatrie ist die medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Prävention, Diagnostik und Therapie seelischer Erkrankungen beschäftigt.

Mit Psychosomatik (altgr. ψυχή psyché für Atem, Hauch und Seele und σῶμα soma für Körper, Leib und Leben) wird in der Medizin die Betrachtungsweise und Lehre bezeichnet, in der die geistig-seelischen Fähigkeiten und Reaktionsweisen von Menschen in Gesundheit und Krankheit in ihrer Eigenart und Verflechtung mit körperlichen Vorgängen und sozialen Lebensbedingungen in Betracht gezogen werden. Ihre Erforschung und Umsetzung in der Krankenbehandlung erfolgt in der Psychosomatischen Medizin. Die theoretischen Modelle zur Erklärung der dabei festgestellten Zusammenhänge variierten seit den ersten Ärzteschulen auf Kos im griechischen Altertum zeit- und wissensbedingt erheblich.

psychiartie hat eine starke medizinische komponente... dort wird gerne mit medis gearbeitet...

psychosomatisch arbeitet mit vt und geschprächstehra ...

es ist sehr stark vereinfacht .. zudem greifen inzwischen beide ineinander ...

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