Unterschied zwischen Homoöpathie und pflanzlichen Mitteln?

5 Antworten

In der Homöopathie werden Pflanzen, Mineralien oder andere Stoffe weiterverarbeitet und mit Trägerstoffen sooft verschüttelt oder verdünnt, bis kein Bestandteil der ursprüglichen Substanz mehr nachweisbar ist. Die "Information" der Heilpflanze wird dadurch jedoch verstärkt weitergegeben. Diese Mittel sollen nicht mit Metall (-Löffeln)oder anderen Stoffen (im Mund)zusammmen kommen. Deshalb möglichst einige Minuten oder bei Hochpotenzen bis zu einer Stunde vorher und nachher nichts mehr in den Mund nehmen. Auch nicht Zähne putzen.Am Besten nach Gebrauchsanweisung, Arzt oder Apotheker fragen.

Ich möchte es vergleichen mit unseren modernen "Datenträgern" - am Beispiel Geld. Du hast eine Bankkarte und kannst mit den darauf befindlichen Daten dein Guthaben ausdrucken oder damit bezahlen, obwohl auf der Karte nicht ein Euro in Papier oder als Münzen vorhanden oder nachweisbar sind. Auch diese Datenträger können durch Magnete beschädigt werden und nicht mehr funktionieren, obwohl sie unbeschädigt aussehen.

In der Phytotherapie einem Teilbereich der Medizin werden wirksame chemische Verbindungen von Pflanzen zur Therapie eingesetzt.

Bei der Homöopathie werden gerne auch Dinge wie Mondstrahlen, etc. verwendet. Bei diesem esoterischen Verfahren ist zumeist kein Wirkstoff mehr im angebotenen Wunderwässerchen mehr vorhanden. Die Homöopathie basiert auf magischem Denken und widerspricht in allen Belangen allen bekannten Naturgesetzen. Bei der Herstellung spielen Rituale übrigens einge grosse Rolle, da muss das Gemisch immer in einer bestimmten Reihenfolge auf ein Lederkissen geschlagen werden.... Voodoomedizin bestenfalls.Das lustige an der Homöopathie ist ja, dass sie gar nicht herstellbar ist:

Wenn auch nur eine einzige Tollkirsche in einen Bach fällt, dessen Wasser in die Leipziger Trinkwasserversorgung führt (34 Millionen m3 Jahresverbrauch), dann würde dies zu einer Atropinkonzentration im Trink-/Brauchwasser von D17 führen. Dies bedeutet, dass es methodisch gar nicht möglich ist, größere Atropin-Verdünnungen als D17 herzustellen, weil das homöopathische Heilmittel bereits mit D17-Atropin-Wasser hergestellt wird. Selbst das reinste auf der Welt herstellbare destillierte Wasser enthält immer noch einige Moleküle fast aller häufigeren Elemente und zahlreicher chemischer Verbindungen als Verunreinigungen. Da sich in hochpotenzierten Homöopathika jedoch rein mathematisch gar keine Moleküle der Ausgangssubstanz befinden dürften, ist diese Konzentration an Verunreinigungen im fertigen Medikament in jedem Falle höher als die des Homöopathikums, denn durch die Luft gelangen solche Verunreinigungen bei jeder Potenzierung in die Lösung. Die anfänglichen Verunreinigungen werden bei der Potenzierung natürlich ebenso „mitpotenziert“ wie das Homöopathikum, so dass die Verunreinigungen im fertigen Medikament nicht nur als erneute Verunreinigungen durch die Umwelt vorliegen, sondern auch in höchstpotenzierter Form (höherpotenzig als die Wirksubstanz selbst). Jedes Homöopathikum ist also in Wahrheit ein buntes Gemisch aus mehr oder minder hohen Potenzen unterschiedlichster Substanzen, unter denen die vermeintliche Wirksubstanz keinerlei hervorgehobene Rolle mehr spielen kann. Dieser Umstand führt ein zentrales Prinzip der Homöopathie ad absurdum.

Sicher ist bei diesem Thema auch der Unterschied, dass die Homoöpathie bei vielen Menschen erstaunlich wirkungsvoll ist, ohne dass jemand genau sagen kann, warum. Bei den pflanzlichen Heilmitteln gibt es oft viele Jahrhunderte Erfahrungen und die Nachweise der Wirksamkeit und der körperlichen Abäufe ist nachvollziehbar.

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