Unterschied zwischen der freien und der sozialen Marktwirtschaft?

3 Antworten

bei der freien Marktwirtschaft hält sich der Staat komplett aus dem Marktgeschehen raus (USA). Bei der sozialen kümmert man sich trotz der Marktgesetze auch um die, die auf der Verliererseite stehen und ohne Hilfe nicht überleben können.(BRD)

In der freien MW sorgt der Staat nur für ein rechtliches Rahmenwerk und lässt die Firmen ansonsten frei handeln. Bei der sozialen MW sorgt er zusätzlich für einen Ausgleich zwischen den weniger erfolgreichen und erfolgreichen Staatsbürgern, zum Beispiel durch allgemeine Krankenkassen und Sozialtransfers.

Siehst Du am einfachsten am Arbeits"markt". Nach dem Prinzip von Adam Smith ("Erfinder" der freien Marktwirtschaft) regelt sich der Markt für Arbeitskräfte dadurch, daß diejenigen, die keine arbeit haben, verhungern. Sind genug Leute verhungert, werden die Nachkommen / Arbeiter knapp, die Löhne (und Söhne) steigen, und die Leute überleben wieder.

Greift nun der Staat aber ein, in dem er die Menschen NICHT verhungern läßt , zB über Arbeitslosenversicherung, sind STÄNDIG zu viele Arbeitskräfte da, die Löhne sinken immer weiter, und irgendwann kann keiner mehr davon leben (ungefähr auf halbem Weg dazu ist die BRD, die USA versuchen es andersrum: da hungern jetzt schon 14. Millionen Menschen)

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