Unterschied zwischen den englischen "Zukunftsformen" present progressive und going to future?Beschr.

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5 Antworten

Das Present Progressive ist, wie deine Lehrerin sagt, ein Ausdruck für ein sicher eintretendes, geplantes Ereignis in der nahen Zukunft, währende das going-to-future auch für Sachen, die weiter entfernt liegen, verwendet werden kann.

Meistens wird das Present Progressive dann verwendet, wenn man sich erst kürzlich zu etwas entschlossen, es aber geplant hat: I'm going to the party tonight.

Das going-to-future ist meist länger geplant.

So mache ich das immer nach Gefühl.

Hier ist aber nochmal eine Seite, die auch sehr hilfreich sein könnte, hier steht, dass das Present Progressive meist bei den Verben "come" und "go" das going-to-future ersetzt und dass man oft beides verwenden kann. Ich würde das auch nicht so eng sehen. http://www.englisch-hilfen.de/grammar/going_to_future_besonderheiten.htm

Hallo,

im Englischen gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Futur auszudrücken:

das going to – Future (nahe Zukunft)

wird verwendet

  • für persönliche Absicht, (dabei steht in den Sternen, ob die Absicht auch in die Tat umgesetzt wird)

  • für persönliche Gewissheit (I know, I'm sure, I'm certain)

  • für eine persönliche Entscheidung, aber kein spontaner Entschluss

  • für etwas, das ziemlich sicher eintritt: Wettervorhersagen. Wenn es gewisse Anzeichen für das sichere Eintreffen der Handlung gibt.

Das will – Future dagegen wird verwendet:

  • für Vermutungen, Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen, unsichere, unbeeinflussbare Vorhersagen,

  • für formelle Ankündigungen und Termine, offizielle Verlautbarungen, formelle Treffen, Sitzungen: meetings, conferences, dates

  • für spontane Entscheidungen im Moment des Sprechens (im Gasthaus, beim Essen, Trinken), spontanes Angebot

  • Wenn ein Ereignis nur unter einer bestimmten Bedingung stattfindet, nach einem if – Satz

Wenn man jemanden um etwas bittet

Signalwörter: expect, fear, hope, worry, think, probably, perhaps, possibly, maybe, It is possible that, When I'm older ..., When I'm seventeen, When I'm grown up, In twenty years' time, bet, I'm afraid, I'm worried, promise, wonder, doubt, In that case

Simple Present:

  • für festgelegte Handlungen in der Zukunft (Fahrplan)

Present Progressive/Continuous:

  • für feste Pläne oder Verabredungen für die nahe Zukunft, für die alles organisiert ist

Die Grammatik und Übungen dazu findest du auch im Internet, z.B. bei ego4u.de und englisch-hilfen.de.

Nicht zu vergessen, die Futur - Form der Journalisten-Überschrift: "The Pope to visit Germany next year".

Einen kleinen Trost habe ich noch für dich:

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Zeitformen sind z.T. sehr gering und oft sprecherabhängig. Deswegen kann man öfters mehrere Zeitformen verwenden. Es kommt auch darauf an, ob die Sätze geschrieben oder gesprochen werden, ob man z.B. in England oder den USA lebt.

In Zeitungen wird z.B. oft das will-future benutzt, wenn man sonst das going to-future nehmen würde.

Zeitung: The headmaster will close the old gym.

Mündlich: The headmaster is going to close the old gym.

:-) AstridDerPu

Cool vielen Dank!!!

Leider ist unsere englisch Lehrerin sehr pingelig bei den Zeiten, obwohl die total ineinander übergehen ist gibt in der Regel nur eine Richtige Antwort und zwar ihre... Das leid eines Schülers ;)

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Present Progressive bzw. Continous bezeichnen immer Handlungen, die andauernd sind, und in der Gegenwart stattfinden.

Going to bezeichnet immer zukünftige Ereignisse, aber meistens auch geplante Ereignisse.

Wenn ich jetzt sage, I am singing now, so tue ich das noch nicht, sondern kündige es grad an, dass es jetzt stattfindet. Ich sag es ja grad, also singe ich ja noch nicht. Der Unterschied ist, dass es unmittelbar bevorsteht. Bei Going to, kann es etwas ferner in der Zukunft liegen.

So weit war ich leider auch schon... Aber im Englischbuch steht nunmal, dass es mit den selben Regeln wie das going-to future auch als Zukunftsform fungieren kann.

Ich stimme dir volkommen zu. Ich kenne das present progressive auch nur als Verlaufsform.

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@Kaminari

ja, aber so wie ich es aus dem Sprachgebrauch kenne, ist der Unterschied, dass die Aktion unmittelbar bevorsteht, also viel spontaner. Bei going to ist es in der regel in näherer Zukunft geplant.

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Ich schreibe dir hier mal die Regeln auf, die ich im Buch "English Tenses" (FAlken-Verlag) gefunden habe:

"ähnlich wie das going-to-future benutzt du das Present Progressive (nur bei Tätigkeits- oder Vorgangsverben). um über bereits festgelegte Pläne, Vereinbarungen oder Verabredungen in der nahen Zukunft zu sprechen. Der Bezug zur Zukunft wird durch entsprechenden Zeitbestimmungen (soon, tomorrow, this week, next Sunday) hergestellt.

Im Gegensatz dazu verwendest du das going-to-future um feste Vorhaben oder Pläne in der Zukunft auszudrücken oder um auszudrücken, dass bestimmte Ereignisse unmittelbar bevorstehen (Anne is going to have a baby); hier sind entsprechende Zeitbestimmungen i.d.R. nicht notwendig.

immerhin hab ich bei solchen signalwörtern in der arbeit present progressive eingesetzt... Glück gehabt. Ich hatte mir da nämlich schon sowas gedacht, aber es war nunmal kein schriftlicher Beleg im inet oder im engbuch zu finden...

Das ist doch alles Wischi-Waschi ;)

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Hier findest du eine übersichtliche Erläuterung der englischen Zeitformen für die Zukunft:

http://english.lingolia.com/de/grammatik/zeiten-gegenueberstellung/futur

Gruß

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