Unterschied zwischen Benzin und Diesel Autos?

6 Antworten

ja, das kann duchaus sein, Benziner hängen besser am Gas, so wie man das ausdrückt. d.h. sie reagieren in der regel schneller auf den befehl "energie" außerdem steigt die Drehzahl schneller an, wenn man gas gibt. das macht sich aber eigendlich nur im leerlauf wirklich bemerkbar.

bei einem eingelegten Gang ist es so, dass beim Diesel, weil er in der regel mehr kraft unten heraus hat (nennt sich drehmoment) die gänge länger übersetzt sind. deswegen dreht der Diesel bei gleicher geschwindigkeit nicht so hoch.

das meiste davon ist aber subjektiv. je höher der motor dreht, desto mehr hat man das gefühl, dass der punk abgeht.

meine BF hat einen Staubsauger von Miele, der ist flüsterleise. jedes mal wenn ich den verwende, habe ich das gefühl er saugt nicht richtig, eben weil er nicht so einen krach macht...

lg, Anna

Der Hauptunterschied ist, dass "Dieselmotoren" (also Selbstzünder) ihre Verbrennung ohne Zündfunken einleiten, "Benziner" (also Ottomotoren) nicht. Und: Dieselmotoren können theoretisch stromlos laufen (das macht sie interessant für Notstromanwendungen) und sind, im Gegensatz zu "Benzinern", zwingend Einspritzmotoren, brauchen also immer eine Einspritzpumpe.

Alle anderen Behauptungen a la "Diesel zieht untenrum besser" sind schlicht Märchen, denn sie gelten nur, wenn man Äpfel mit Birnen (also nicht aufgeladene mit aufgeladenen Motoren) vergleicht.

Der Benziner kann höher drehen und nimmt besser Gas an, der Diesel hat mehr Drehmoment (Durchzugskraft) im unteren Drehzahlbereich.

Man wählt halt denjenigen Motor aus, dessen Charakteristik einem besser zusagt.

Bei Nutzung eines Hängers sollte man aber auf jeden Fall einen starken Diesel wählen.

Das Ganze mal unabhängig davon betrachtet, daß uns etliche Hersteller beim Diesel betrügen..., aber das hat ja nichts mit der eigentlichen Technik zu tun.

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