Unterschied zwischen Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungs-Pflichtgrenze?

4 Antworten

Hallo Teppichklopfer,

die Beitragsbemessungsgrenze legt die maximale Höhe des Arbeitsentgelts fest, das zur Berechnung der Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeiträge herangezogen wird. 

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) wird auch Versicherungspflichtgrenze genannt. Wer als Arbeitnehmer ein regelmäßiges jährliches Arbeitsentgelt über der JAEG hat, der ist nicht mehr in der Gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Man kann sich entscheiden, ob man sich weiterhin freiwillig gesetzlich oder privat krankenversichern möchte.

Informationen zur privaten Krankenversicherung findest du hier:

http://www.barmenia.de/de/produkte/krankenversicherung/private-krankenversicherung/uebersicht.xhtml

Möchtest du Lücken im Gesetzlichen Grundversicherungsschutz schließen? Dann findest du hier Informationen zu Ergänzungsversicherungen:

http://www.barmenia.de/de/produkte/krankenversicherung/zusatzversicherung/uebersicht.xhtml

Viele Grüße

Anna vom Barmenia-Team

 

Beide Begriffe beziehen sich auf den Themenkomplex Krankenversicherung/Sozialversicherung. Die Beitragsbemessungsgrenze beschreibt dabei den Höchstwert, bis zu dem anteilig die Beiträge eines Arbeitnehmers zu den Sozialversicherungen steigen. Ab einer Höchstgrenze zahlt der AN (und der AG) nicht mehr weiter steigende Anteile des Lohns an die Sozialversicherungen, sie sind also gedeckelt. Dabei gibt es unterschiedliche BBGs, je nach Art der Versicherung und - glaube ich - ob West- oder Ostdeutschland. So beträgt die BBG bei der Rentenversicherung West im Jahr 2008 € 63.600.-- - verdient man also mehr als diesen Betrag, steigen die Beiträge zur RV nicht weiter an. Bei der GKV liegt die BBG 2008 bei € 43.200.-- .

Die Versicherungspflichtgrenze (oder auch Jahresarbeitentgeltgrenze genannt) definiert hingegen, ab welchem Einkommen sich Arbeitnehmer wahlweise privat krankenversichern dürfen. Diese Grenze ist in erster Linie politisch motiviert ständig nach oben korrigiert worden , und liegt derzeit bei € 48.150.--.

Beitragsbemessungsgrenze ist der Wert, bis zu dem in der SV Beiträge vom Brutto erhoben werden. Was darüber liegt, ist frei! Allerdings kann die monatliche Grenze so lange überschritten werden, bis die Jahresgrenze erreicht ist (das ist für sv-pflichtige, variable Lohnbestandteile wichtig!!
Die Versicherungspflichtgrenze ist der Betrag, ab dem man freiwillig oder privat versichert sein kann. Wer mit seinem Einkommen darunter liegt, bleibt pflichtversichert. Wenn ich mich recht erinnere sind da jeweils die Jahreseinkommen der letzten drei Jahre maßgeblich. In der KV sind beide Grenzen gleich!

Beitragsbemessungsgrenze AOK?

Hallo zusammen,

Meine Ehefrau hat kein eigenes Einkommen und ist gesetzlich bei der AOK versichert. Ich bin privat versichert und habe ein Bruttoeinkommen von 7500€/Monat Die AOK verlangt nun knapp 400€ Monatsbeitrag bei meiner Frau. Wie lautet die Formel um auf diesen Betrag zu kommen ? Habe was von Beitragsbemessungsgrenze und "Hälfte Ehegatteneinkommen" gehört.

Danke für die Hilfe

...zur Frage

Was soll diese beschissene Beitragsbemessungsgrenze?

...zur Frage

Beitragsbemessungsgrenze BBG?

Wann bzw. Wie wird die Beitragsbemessungsgrenze eigentlich angewendet ? Kann mir das jemand vielleicht erklären??

...zur Frage

Was bedeutet Beitragsbemessungsgrenze?

Hallo ihr lieben also ich muss den Begriff Beitragsbemessungsgrenze erklären.jedoch weiß ich nicht was das bedeutet . Hab schon etwas recherchiert aber die erklären es kompliziert will es kurz gefasst. Bitte um Hilfe!

Vielen dank im Voraus!

...zur Frage

Mitgliedsbeitrag der Krankenkasse 4.050.00?

Hallo! Ich arbeite freiberuflich ca.8 Stunden und bin für 15 Stunden in Teilzeit angestellt. Nun habe ich von der Krankenkasse einen Fragebogen bekommen. Angaben zur Berechnung der Beiträge.Und einen Fragebogen zur Feststellung der hauptberuflich/nebenberuflich selbstständigen Arbeit. Im Anschreiben steht u.a. Sofern uns keine niedrigeren Einkünfte nachgewiesen werden, sind wir gesetzlich verpflichtet, die Beitragsberechnung aus der Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 4.050,00 durchzuführen. Ich arbeite seit dem 18.11.13 freiberuflich und bekomme erst ab ca. dem 15.1.14 meinen ersten Lohn dafür. Da ich im Aufbau war und meine Rezepte erst nach und nach einreichen konnte. Bis zum 2.1.14. wurde ich vom Arbeitsamt mit Arbeitslosengeld unterstütz. Jetzt da ich die 15 Stunden Teilzeit angenommen habe fällt das ALG weg. Die freiberufliche Tätigkeit werde ich nach und nach einstellen da ich damit nicht klar komme und nicht genug verdiene. Die 15 Stunden Tätigkeit ist weiter ausbaubar. Arbeitslosengeld habe ich vom 18.11.13-2.1.14 bezogen. Ich habe mich selber um eine arbeit gekümmert. Freiberuflich wie auch die 15 Std. Hätte ich mich nicht um eine Arbeit bemüht (15 Std) hätte ich jetzt weniger Probleme...... .

Muss ich in den Fragebögen was beachten? Möchte nicht wegen Formfehler 4.050,00 monatlich bezahlen müssen

...zur Frage

Hallo! Kann mir jemand von euch den genauen Unterschied zwischen Währungspolitik, Geldpolitik und Wirtschaftspolitik erklären?

Hallo! Kann mir jemand von euch den genauen Unterschied zwischen Währungspolitik, Geldpolitik und Wirtschaftspolitik erklären? Ich komme mit diesen drei Begrifflichkeiten irgendwie stets durcheinander und mir kommen die gleich vor.. bräuchte diese Differenzierung für eine Kompetenzprüfung der EU, Vielen Dank schonmal!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?