Unterschied zwischen Astrologie und Astronomie

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Liebe/r DonaldDuck22,

diese Frage hätte eigentlich gelöscht werden müssen, da sehr viele Bereiche auch ergoogelt werden können. Die Community hat Dir wiederum so tolle Antworten gegeben, weswegen es schade gewesen, diese Frage zu löschen.

Bitte achte in Zukunft darauf, beispielsweise im Begleittext, noch genauer darauf einzugehen, in welchem Bereich der Themenstellung Du konkret einen Rat suchst.

Die Frage wird nun geschlossen.

Herzliche Grüsse

Amelie vom gutefrage.net-Support

12 Antworten

Astronomie und Astrologie waren noch bis vor wenigen Jahrhunderten untrennbar miteinander verbunden. Der Mensch, den das Treiben am Firmament schon immer tief fasziniert hat, erkannte systematisch Regelmäßigkeiten in der (scheinbaren) Bewegung der Sonne und dem Lauf des Mondes sowie der Planeten durch die Sterne und Zusammenhänge zu ganz irdischen Vorgängen, etwa den Jahreszeiten.

So ist es nur allzu verständlich, dass unter den Menschen vergangener Jahrtausende die Idee aufkam, dass die Vorgänge am Himmel vielleicht als ein riesiges Buch zu verstehen sind, aus dem die "Qualität der Zeit" herausgelesen werden kann, die Gestirne also dem Zweck dienen den Willen der Götter anzuzeigen.

Hierfür entwickelten die Menschen praktische Beobachtungsmethoden und erste einfache Modelle, um den Lauf der Planeten, der Sonne und des Mondes vorherzusagen, erkannten, dass die "Wandelsterne" (wortwörtliche Übersetzung von "Planet": Wanderer) die Ekliptik durchlaufen, teilten den Tierkreis und die weiteren Sternbilder auf, konnten Sonnen- und Mondfinsternisse vorhersagen, sprich, die Menschheit begann mit systematischen Beobachtungen des Himmels, sie betrieb erstmalig systematische Astronomie.

Von der Idee durchströmt, dass der Lauf der Gestirne auch für den Menschen und seine Geschicke von Bedeutung sei, blieb es jedoch nicht nur bei der (astronomischen) Beobachtung: Primär diente die astronomische Beobachtung und das Sammeln der Daten dem Zwecke, um sie astrologisch zu verwerten, also anhand bestimmter Regeln zu interpretieren und Aussagen über die "Qualität der Zeit" zu treffen. "Wann wäre eine gute Zeit für den Krieg?" oder "Wie fällt die Ernte dieses Jahr aus" sind nur zwei Beispiele für die vielen Fragen, auf die sich die Menschheit durch das Betreiben der gottgegebenen Astrologie Antworten erhoffte.

Astronomie und Astrologie liefen also über Jahrtausende "Hand in Hand", mit der Zeit verbesserten sich die Beobachtungsmöglichkeiten dramatisch, die einst bedeutsame Astrologie verlor jedoch im Laufe des späten Mittelalters sowie der Renaissance mit dem Wandel im Menschen- und Weltbild zunehmend an Bedeutung und Ansehen.

Mit einem neuen Bild vom Menschen und vom Universum ausgestattet fingen die klugen Köpfe der Neuzeit an die astrologische Praxis und den "gottgegebenen" Status der Astrologie zu hinterfragen. Während die Astronomie perfektioniert wurde und auch weiterhin wird, erhielt die Astrologie langsam das Prädikat der "Scharlatanerie", da ihre theoretischen Grundlagen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprachen und ihre Prinzipien mit dem modernen, aufgeklärten Weltbild nicht mehr zu vereinbaren sind: Die Erde steht schließlich nicht im Zentrum des Universum, die Gesterne dienen nicht ausschließlich dem Menschen als Boten des göttlichen Willens, der Lauf der Planeten gehorcht einfachen physikalischen Gesetzen. Anstatt die Astrologie als "gottgegeben" hinzunehmen, wurde ihre Motivation hinterfragt und verlor schließlich die Akzeptanz der Fachwelt sowie (von wenigen Ausnahmen abgesehen) auch der Allgemeinheit.

Heute bescheinigen die modernen wissenschaftlichen Methoden, die auf den Gewinn intersubjektiven und allgemeingültigen Wissens ausgelegt sind, keinerlei über Zufallstreffer oder diffuse Übereinstimmungen ausgehende Präzision, was die "Qualität der Zeit" betrifft. Jede willkürlich zusammengewürfelte Form der Wahrsagerei, zum Beispiel das Herauslesen der Qualität der Zeit aus dem Blattwerk eines heiligen Baumes nach willkürlich definierten Regeln, erreicht vergleichbare Trefferquoten.

Das moderne Rollenverständnis ist also klar: Die Astronomen sind quasi die "Haushälter" des Universums und beschäftigen sich mit allem, was unser Universum an verschiedenen Objekten und Strukturen zu bieten hat. Sie klassifizieren diese Objekte, verbessern das Wissen darüber durch Beobachtungen und feilen an immer besseren Methoden zur immer besseren und präziseren Beobachtung. Erweitert wird die moderne Astronomie durch die Astrophysik, welche die Methoden der Physik auf himmlische Objekte, Phänomene und Strukturen anwendet, um auch ein theoretisches, quantitatives Verständnis zu erhalten. Beobachtung und wissenschaftliche Theorie, also Astronomie und Astrophysik, sind in unserer modernen Zeit untrennbar miteinander verbunden.

Während die Astronomie also das Bild des Menschen und des Universums revolutioniert hat und unser Selbstverständnis wie kaum eine andere wissenschaftliche Sparte prägt, hat die Astrologie hingegen die totale Bedeutungslosigkeit erreicht und wird nur von einer sehr überschaubaren Minderheit überhaupt noch ernst genommen. Aberglaube alleine, sei er noch so traditionsreich, reicht heutzutage eben nicht mehr aus.

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Kommentar von Enki40
19.03.2012, 14:04

Schade, dass diese sonst sehr gute Erklärung so voreingenommen endet. Und ganz offensichtlich kennst Du nicht die Verbreitung der Astrologie unter Prominenz. Damit meine ich die erfolgsgewohnten Menschen, nicht Dich. Dein astrologisches Bild und Deine Schwierigkeit im beruflichen Bereich dauerhaft Fuß zu fassen kenne ich aus Deinen Daten.

Ich habe in wenigen Einzelfällen hier einige konkrete astrologische Aussagen gemacht. Vieleicht liest das Eine oder Andere dieser Personen diese Frage und meldet sich zu Wort. Du hättest ja von mir ebenfalls konkrete Aussagen erhalten, wenn ein Mindestmaß an Anstand vorhanden gewesen wäre.

Aber ansonsten für die Darstellung: Dh Sie ist richtig.

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Kommentar von Mimosa1
20.03.2012, 15:41

Wirklich schrecklich wie hier in der Welt die Meinungen der Minderheit mit Füßen getreten werden.

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Astrmonie beschäftigt sich zb mit der Zusammensetzungung und Entfernung. von Sternen Planeten usw.mit Galaxien oder Kometen. auch mit der frage nach dunkler Materie schwarzen Löchern. Astronomie ist eine Wissenschaft. Astrologie beschäftigt sich mit der Auswirkung der Gestirne auf den alltag oder Liebesleben der Menschen usw. auch Horoskope gehören dazu. daran kann man glauben oder nicht. ich persönlich glaube nicht an Astrologie und Horoskope usw. astrologie gilt als Pseudowissenschaft.

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Das eine ist eine Wissenschaft (Astronomie), das andere nicht.

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Ich versuch es mal mit einem Vergleich:

Bei der Astronomie nimmt man Kaffeepulver und macht daraus Kaffee.

Bei der Astrrologie schüttet man dann den Kaffee weg und versucht, aus dem Kaffeesatz die Zukunft zu lesen.

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Astronomie beschäftigt sich mit dem Universum. Die Astrologie beschäftigt sich mit der Zeitqualität, wobei Stern- und Planetenbilder nur anzeigen und keine Auslöser sind, wie gerne missverstanden wird. Deshalb ist es kein Widerspruch - außer in der Bezeichnung - wenn es auch Astrologie gibt, wie die chinesische, die sich nicht auf die Sterne bezieht. die Sterne und Planeten sind berechenbare Konstanten, weshalb sie gerne dafür verwendet werden. Astrologie kann Zeitqualität vorhersagen, aber nicht die Zukunft ansich. Auch hier liegt ein fachliches Missverständnis vor.

Die Astrologie geht von der Theorie aus, dass die Qualitäten das gesamte Universum gleich durchdringt, womit sie sich zwischenzeitlich wieder mit der Astronomie z.B. bei der Quantentheorie, trifft.

Vielleicht noch einen Vergleich: Der Astronom ist wie der Pathologe, der den Menschen in seine Einzelteile seziert. Der Astrologe ist wie ein Psychologe, der die Wesensart des Menschen erhellt. Wobei - um das nochmals festzuhalten, Astrologie lediglich wegen der Berechenbarkeit etwas mit den Sternen und Planeten zu tun hat.

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Kommentar von Altair080
19.03.2012, 12:26

Die Astrologie geht von der Theorie aus, dass die Qualitäten das gesamte Universum gleich durchdringt, womit sie sich zwischenzeitlich wieder mit der Astronomie z.B. bei der Quantentheorie, trifft.

Dazu hätte ich gerne weitergehende Ausführungen, da ich dort keinerlei Schnittpunkte erkenne.

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Astronomie ist die Lehre von der Zusammensetzung der Sterne und des Alls. Es ist eine Naturwissenschaft, die zwischen Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Geologie und den anderen Wissenschaften liegt.

Astrologie ist keine Wissenschaft, sondern war eine Form, die früher mit der Astronomie zusammen von den Hohepriestern angepriesen wurden, um entsprechend Dinge in den Sternen zu sehen, die es nicht gibt. Es ist nicht umsonst die Silbe LOG drin einhalten.

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Kommentar von Mimosa1
20.03.2012, 16:15

Astrologie nicht runtergemacht, aber trozdem sehr informativ, gute Antwort!

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  • Astronomie: (Astro=Stern, nomie=Beobachtung) beschäftigt sich mit der Beobachtung und erforschung der Sterne, d.h. es ist real und kann niemanls wiederlegt werden
  • Astrologie: (Astro=Stern, lomie=Kunde) beschäftigt sich mit Sternen, im Sinne von Vorhersagen durch Konstellationen von Sonne, Mond, Planeten und Fixsternen. Astrologie wurde in vielen Experimenten wiederlegt. Der Trick der Astrologen liegen darin, dass sie durch vorhersagen der Stimmung, das unterbewusstsein dazu zu bewegen, dass es das glaubt, was da steht. Da haben auch schon viele Beziehungen daran glauben müssen, und es gab auch schon einen Selbstmord, weil ein sehr depressiver Mensch eine schlechte Nachricht im Astrologiereport sah.
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Kommentar von Astroprofiler
20.03.2012, 06:16

Und wieviele Tote gab es weil Astronomen dass Ende der Welt vorhersagten.

Und welche Vorhersagen der Astronomen nach Beobachtungen waren bisher richtig???

:-)))

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Astronomie befasst sich mit den Sternen Sternbildern Galaxien etc. Astrologie sind die Sternzeichen Jungfrau Fische Astronomie ist also Wissenschaft und Astrologie sozusagen Hellseherei ^^

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Kommentar von Mimosa1
18.03.2012, 21:50

Was heißt hier sozusagen, es ist Wahrsagerei.

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Will es mal so beschreiben:

Die Astronomie beschäftigt sich mit dem äußeren, sichtbaren Universum.

Die Astrologie beschäftigt sich mit dem inneren, unsichtbaren Universum.

Die Astrologie untersucht innere Qualitäten, Zusammenhänge, Energien, während die Astronomie sich mit deren Auswirkungen und der Untersuchung und Erforschung derselben beschäftigt.

Die Astronomie ist offiziell anerkannte Wissenschaft, während die Astrologie davon abgespalten wurde. In den frühen Hochkulturen gehörte noch beides zusammen.

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Kommentar von Altair080
19.03.2012, 09:44

Wenn du mehr über das "innere, unsichtbare Universum" wissen möchtest, bringt dich die Quantenphysik deutlich weiter als die Astrologie.

Im Ernst: Diese Definition erfolgte natürlich aus der Sicht eines Befürworters der Astrologie und beschönigt die Realität gnadenlos - man bedenke alleine, wie gewaltig die Unterschiede zwischen der "westlichen" Astrologie sowie der traditionellen chinesischen oder indischen Astrologie sind.

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Das eine beschäftigt sich mit der Menschlichen Energie, das andere mit Weltallschrott und Gesteinsbrocken.

Das beschäftigen mit Dreck ist Wissenschaft, das beschreiben Menschlicher Enegie ist Hokuspokus.

:-)))

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Astrologie machen nur Idioten diese Leute lesen aus Sternen irgentwelchen Quatsch den keinen interessiert . Astronomie ist eine Anerkannte Wissenschaft die auf Fakten beruht es geht dabei um sternenkunde

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Kommentar von Enki40
19.03.2012, 11:14

Guter Rat von Idioten für Idioten. Hier zu haben.

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Kommentar von Mimosa1
20.03.2012, 15:37

Porsche91turbo, deine Meinung ist falsch. Astrologie ist zwar nach deiner und meiner Meinung falsch, das ist aber kein Grund Astrologen etc. runterzumachen. Dadurch wird das Recht einer eigenen Meinung verletzt, die unantastbar ist.

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astronomie ist eine seriöse wissenschaft.

astrologie ist unseriöser unsinn und geldmacherei.

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