Unterschied zwichen rennrad und normalem fahrrad

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12 Antworten

Ich glaube du hast nette Antworten aber voller Illusionen.

Ich fahre meist Rennrad und fühle mich darauf wohl.

Gewicht: Es ist richtig dass das Rennrad leichter ist, aber das macht nicht viel aus, jedes Kilo auf den Rippen stört mehr. Bei der Tour de France werden NICHT die leichtesten Räder verwendet sondern die stabilen die auch leicht sind. Ist ein Rad zu leicht dann wird es auch zu weich und der Rahmen biegt sich bei jedem Tritt ein wenig links rechts und vernichtet mehr Kraft als ein paar Gramm weniger ausmachen. Und es gibt genau so leichte Montainbikes.

Laufeigenschaften: Unterschiedlich, von viel besser bis kaum ein Unterschied. Die Lagerreibung ist gleich nur die Rollreibumg der Reifen ist anders da die Rennbereifung meist härter vom Gummi, schmäler und härter aufgepumpt ist. Ist auf einem anderen Rad kein grobstolliger Reifen sondern ein glatter und der vernünftig aufgepumpt dann rollst halt statt mit 60 bei gleicher Anstrengung und Haltung allein mit 58kmh bergab. Die Haltung ist mit Rennrädern durch den Lenker meist besser. Aber im Windschatten ist das dann wieder egal.

Windschlüpfrigkeit: Das Rennrad ist geringfügig windschlüpfriger und kann durch besondere Speichen noch erhöht werden. Aber die Haltung auf dem Rad macht wesentlich mehr aus. Presse bergab die Knie gegeneinder und sieh den Unterschied. Ein anderes Rad macht wesentlich weniger aus, aber es hilft. Viel ghrößeren Unterschied machen die Anbauteile, vor allem Kotschützer bremsen enorm. Aber der Lenker ermöglicht erhöhte Windschlüpfrigkeit da er schmäler ist und viele Positionen erlaubt.

Kurvengeschwindigkeit: Rennräder sind normalerweise wesentlich steifer als andere Räder und haben auch die harten Reifen daher sind sie wesentlich genauer durch die Kurven zu dirigieren und erlauben Geschwindigkeiten bei denen andere Räder ins schwingen beginnen und nur mehr irgendwie um die Kurve zu wuchten sind. Über 60 kmh wird man die Stabilität nichtz missen wollen. und über 90 kmh mit einem gefederten Montainbike ist dann schon Selbstmord.

Fazit: Rennräder sind durch Laufeigenschaften im Pomillebereich schneller, durch die bessere Haltung vor allem bei Gegenwind und bergab um einige Prozent schneller. Durch die ökonomischere Haltung wird es aber vor allem auf langen Strecken einen Vorteil für Rennradfahrer geben. Kurzstrecken ist der Unterschied kaum gegeben. Rennräder sind auch von der Schaltung für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt. Rennräder erlauben und animieren vor allem durch die Rahmengeometrie und Steifigkeit zu höherer Geschwindigkeit. Langsam gefahren ist die Sitzposition eher unangenehmer. Die Rennräder sind NICHT fragiler als andere, sie sehen nur so aus. Sie halten genau so viele Kg aus. Nur bei zu vielen Kg verhindert der Bauch die richtige Sitzposition (ich weiß wovon ich spreche und versuche meinen Bauch zu reduzieren, Konnte wegen Operationen 2 Jahre nicht fahren)

Also das rennrad macht es leichter aber ohne Training gaht gar nichts. Bei keinem anderen Rad kommt es auch so auf die exakte Sitzposition an. Das Rad muss einfach passen sonst ist es Krampf

Der größte Nachteil für schwergewichtige Personen ist die Gangschaltung. Die Rennräder haben vorne kein so kleines Kettenblatt und hinten kein so großes wie die Berg und Hügelräder. Die Schlatung kann nicht von 11-36 Zähne bedienen. Das heißt: den Berg hinauf musst immer mit hoher Kraft fahren weil es die Gänge für lockeres fahren nicht gibt. Noch ein Nachteil sind die reifen bei Regen. Durch den Harten Gummi wird die Straße dann zum Eislaufplatz, also nur mit großer Vorsicht fahren und bremsen.

Großer Vorteil: Man darf im Training unter tags auf der Straße ohne Beleuchtung, Klingel usw fahren, man darf nebeneinander fahren, man braucht sich um Radwege nicht zu kümmern..

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Ich würde sagen, die Reifen sind wesentlich schmaler und man sitzt eher horizontal drauf. Und bis 100kg sollte man auf jeden Fall noch auf nem Rennrad fahren können.

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Kommentar von Baumbart44
05.03.2014, 18:51

Ist das eine vermutung

Danke für die schnelle antwort

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Da die erste Frage bereits breit beantwortet wurde, widme ich mich der zweiten...

Bis zu welchem Gewicht man ein Rennrad benutzen darf, variiert von Modell zu Modell. Manche Modelle sind auch in z.B. XL für mehr Gewicht ausgelegt als in S, weil größere Menschen meist mehr wiegen (logisch ^^). genaue Informationen findest du auf den Verkaufsseiten der jeweiligen Hersteller. Das steht normalerweise immer beim Modell bei.

Jedes Rennrad sollte aber 100kg aushalten, bei mehr kann es mit dem Soll-Wert kritisch werden, der reale Grenzwert liegt aber bei vielen Rädern deutlich drüber.

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Auch ein Rennrad ist ein "normales Rad". Jede Fahrradgattung hat eine spezielle, auf den Anwendungszweck abgestimmte Rahmengeometrie. Ein Rennrad ist deshalb recht kurz und mit steilen Sitz- und Lenkrohrwinkeln gebaut. Die Sitzposition ist auch aufgrund des unterhalb der Sattelhöhe positionierten Lenkers gebeugt, das Lenkverhalten agil. Ein Hollandrad ist das krasse Gegenteil. Langer Radstand, flache Winkel, aufrechte Sitzposition, guter Geradeauslauf. Die Ausstattung ist natürlich auch komplett anders: Beim Hollandrad vollständig und alltagstauglich - Beleuchtung, Schutzbleche, Gepäckträger, vergleichsweise breite, komfortable Reifen, die eher auf Pannenschutz als auf minimalen Rollwiderstand ausgelegt sind. Beim Rennrad ist die Ausstattung minimalistisch, oben genannte Zubehörteile fehlen, dazu schmale Hochdruckreifen, bei denen es auf minimalen Rollwiderstand und weniger auf Pannenresistenz ankommt. Ein Rennrad ist auf niedriges Gewicht optimiert, beim Fahrergewicht jedoch genau so tolerant wie andere Räder auch. All das führt dazu, dass ein Rennrad bei gleichem Kraftaufwand schneller unterwegs ist als ein anderes Rad.

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Prinzipiell dürfte man auf einem Rennrad schneller sein als mit allen anderen Fahrradgattungen. Wie groß der Unterschied ist kommt aber auch darauf an womit man es vergleicht. Ist ein normales Fahrrad dann ein Crossrad, ein Trekkingrad oder evtl. ein Mountainbike? Rennräder sind im Normalfall leicht, haben keine Federung und sehr dünne Reifen um den Rollwiderstand so gering wie möglich zu halten. Den Unterschied zwischen einem Rennrad und einem Mountainbike spürt man auf jeden Fall sehr schnell.

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Hat jemand von euch persöhnlich ein rennrad benutzt? Weil ich bevor ich 1000 euro ausgebe gern wissen will ob man einen deutlichen geschwindigkeits unterschied spürt. Die theoretichen fakten kenne ich bereits. Ich würde bloß gern hören das es viel schneller ist :-). Die wahrheit ist mir aber lieber.

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Ein Rennrad hat andere Reifen als ein normales Fahrrad, man erkennt meistens schon von weitem, ob da ein Rennrad oder ein normales Fahrrad steht. Mit dem Gewicht hat das nichts zu tun, das ist egal xD Auf der Straße ist ein Rennrad schneller, da die Reifen besonders dünn sind und das Rennrad besonders geformt ist.

Viele Grüße,

Sonnenblume :-)

P.S.: Hier noch zwei Bilder

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Kommentar von Baumbart44
05.03.2014, 19:01

Danke.

Ich vermute das du persönliche erfahrung gemacht hast und deswegen: Kannst du den unterschied zum normalen fahrrad deutlich spüren?

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Wie bereits der Name es verrät, handelt es sich beim Rennrad um ein Renngerät (es verhält sich wie bei Autos und einem Rennwagen). Ein Rennrad ist auf ein effizientes Fahren bei hoher Geschwindigkeit konzipiert. Der Lenker ist ein Merkmal dafür. Zudem sind die Geometrie des Rahmens und die Laufräder (sehr hoher druck bei einer schmalen Decke) 8-11Bar bei 25mm bis 21mm. Die Rennräder sind mit Klick-Pedalen ausgestattet und erlauben es mit den passenden Rennradschuhen sich in die Pedale einzuklinken. Damit wird während der Fahrt der Schuh an der Pedale festgehalten und der Fahrer kann beim Wiegeschritt die Pedale beim Bergfahren nicht nur drücken sondern auch mit seinen Beinen ziehen.

Das Rennrad besticht zudem durch ein sehr niedriges Gewicht bei einer sehr hohen Steifigkeit des Rahmens. Die Zahnkränze und Kettenblätter sind so ausgelegt, das auch hohe Geschwindigkeiten gefahren werden können. Bei einer Übersetzung von 53/11 lassen sich in der Ebene bei einer guten Kondition und wenig Gegenwind auch lange Strecken mit bis zu 40km/h fahren. 

Bei den Rennrädern gibt es bereits große Unterschiede, die teilweise durch die verwendeten Komponenten und Materialien deutlich werden. Das wiederum schlägt sich im Preis nieder. Die Profi-Fahrer verwenden Rennräder die ab 7000-15000 Euro kosten können und aus modernen Carbon-Rahmen, Carbon-Laufrädern und high-end Schaltgruppen von Shimano (Dura-Ace), SRAM (RED 22) und Campagnolo (Super Record) als 11-Fach-Systeme mechanisch oder elektronisch geschaltet werden.

Wenn du Unterschiede zu anderen Fahrrädern haben möchtest (was ist deiner Meinung ein normales Fahrrad? Ein MTB, Cross-Bike, ATB, City-Bike, Fixie?!) solltest du das bitte noch schreiben. Weil ansonsten ist deine Frage gleichzusetzen mit was ist der Unterschied zwischen einem "Rennwagen und einem normalen Auto?"…

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Es liegt am Gewicht vom Rahmen, am Reifendurchmesser,, am Profil, am Reifendruck, (fahre selbst mit 9 Atü)an der Sitzposition , das alles macht das Radfahren so viel besser als mit einem normalen Rad.

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Aus eigener erfahrung kann ich sagen dass man mit dem rennrad bei entspannter fahrt gut 20 kmh schneller ist aber das variiert je nach fahrer. Der unterschied ist sehr deutlich.

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Ein Rennrad hat deutlich dünnere Reifen und wiegt weniger, als ein normales Fahrrad. Man merkt deutlich, dass dies schneller ist. Ein Höchstgewicht des Fahrers ist mir nicht bekannt, aber logischerweise varriiert dies je nach Modell.

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Kommentar von Baumbart44
05.03.2014, 18:55

Das hatte ich nicht bedacht. Danke. Ich dachte bloß das es sein kann da es viel "fragieler" aussieht

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Fühlt man besonders daran das der Puls immer über 150 Schläge die Minute liegt. Wenn man nicht reintritt fährt das Rennrad auch nicht schneller.

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