Was ist der Unterschied zwischen Pädagogik und Erziehungswissenschaften?

4 Antworten

Ich würde denken, dass Pädagogk sich eher an die Lehramtskandidaten wendet. Da musst Du mal nach der Ausrichtung der betreffenden Uni schauen. Für den Kinderpsychotherapeuten steht da ausdrücklich Pädagogik, nicht Erziehungswissenschaft. Das verwundert mich etwas.

Deshalb würde ich zur Sicherheit dort nachfragen, wo man die Ausbildung zum K.-und J.Therapeuten machen kann. ;-)

Sorry! Deine Antwort ist falsch!

Lehramtskandidaten belegen auch Pädagogik. Das hat aber nichts mit dem Studiengang Pädagogig/EW zu tun.

Für die Fortbildung können Absolventen verschiedener geeigneter Fachrichtungen zu gelassen werden.

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@Uschi2011

Ich habe geschrieben: ich würde denken. Was kann am Konjunktiv falsch sein? ;-)

Meine Info habe ich von Wiki und der Seite www.therapie.de. Auch dort steht

Neben den schon erwähnten Heilpraktikern, Pädagogen, Sozialpädagogen etc.,

Wieder keine Erzíehungswissenschaft. Dass es Pädagogik und Pädagogik für Lehramtskandidaten gibt, habe ich schon auf einigen Uni-Seiten gesehen. Warum Erziehungswissenschaften aber nicht als Vorausetzungsstudium erwähnt wird, verstehe ich nicht. Oder wird es einfach weggelassen, weil der Text sonst zu lang wäre? ;-)

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@Uschi2011

Auszug aus www.arbeitsagentur.de (Berufenet)

Die Ausbildung im Überblick

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte Weiterbildung, die auf einem abgeschlossenen Studium der Psychologie, Pädagogik oder Sozialpädagogik aufbaut. Teilweise berechtigen auch Abschlüsse in anderen Studiengängen des Bereichs Pädagogik zum Weiterbildungszugang. Die Weiterbildung erfolgt an staatlich anerkannten Ausbildungsstätten.

Die Weiterbildung dauert in der Regel in Vollzeit mindestens 3 Jahre, in Teilzeit mindestens 5 Jahre.

Darüber hinaus gibt es für Psychologen und Psychologinnen, Pädagogen und Pädagoginnen sowie für Sozialpädagogen und -pädagoginnen die Möglichkeit, ein weiterbildendes Studium der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu absolvieren, das mit dem Staatsexamen abschließt.

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@Uschi2011

Auszug aus. www.wikipedia.de

Pädagogik, Erziehungswissenschaft und Bildungswissenschaft sind Bezeichnungen für die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Unterscheidung der beiden Bezeichnungen ist vornehmlich historisch zu sehen....

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@Uschi2011

Auzug aus www.wikipedia.de

Soziale Arbeit ist die Bezeichnung einer Angewandten Wissenschaft, die seit den 1990er Jahren als Ober- und Sammelbegriff der traditionellen Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit gebraucht wird. Soziale Arbeit ist zugleich die Bezeichnung der entsprechenden Berufegruppe wie auch der wissenschaftlichen Disziplin...

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@Uschi2011

Es gibt noch andere Quellen. Aber diese hier erklären es einfach und verständlich. Deshalb habe ich Wiki und die AA gewählt.

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@Uschi2011

Soweit schon klar. Es wundert mich nur immer noch, dass als Voraussetzung nicht Erziehungswissenschaft, sondern nur Pädagogik genannt wird. ;-)

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Gute Frage! Ich denke, eine Rolle spielen die Richtungen oder Schwerpunkte "mehr Forschung und Lehre" bei Erziehungswissenschaft und "mehr Praxis" bei Pädagogik, zum Beispiel gab es an meiner Uni für die Dipl.-Päds die beiden Richtungen Sozialpädagogik und Bildungspädagogik (VHS u.ä.).

Für die genaue feine Differenzierung müsste man bei der einzelnen Uni gucken, und sicher geht beides sehr ineinander über. Am Ende zählt, besonders wenn du dann weitermachen willst, welchen Abschluss du hast, Dipl.-Erziehungswissenschaftlerin (Abkürzung weiß ich nicht) oder Dipl.-Päd.

Für dein Ziel "Psychotherapie" wäre eigentlich der Weg über die Psychologie am besten, therapeutische Zusatzqualifikation dann nach dem Studium ... aber das nur nebenbei, viel Erfolg jedenfalls!

Diplom gibt es nicht mehr. ;-)

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@Kristall08

Ja okay, oder fast nicht mehr, bei mir war das noch so ;) Spielt aber vielleicht keine entscheidende Rolle für die Frage nach dem Unterschied Erz.wiss. / Päd.?

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@ereste

Heute gibt es kein Diplom mehr, dafür Bachelor- und Masterabschlüsse. Das ist der einzige Unterschied.

Sozialpädagogik dagegen ist ein anderer Studiengang als Pädagogik/Erziehungswissenschaften

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@Uschi2011

Für dein Ziel "Psychotherapie" wäre eigentlich der Weg über die Psychologie am besten, therapeutische Zusatzqualifikation dann nach dem Studium

Aber sie möchte "Kinder- und Jugendpsychotherapeutin" werden. Hier ist der Zugang zur Weiterbildung, wie die Fragestellerin schon richtig schreibt, auch nach einem pädagogischen Hauptstudium möglich.

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@Uschi2011

Völlig richtig, Uschi, dass Kinder- und Jugendpsychotherapeutin auch auf Basis Pädagogik / Sozialpädagogik möglich ist.

Ich hab auch gar nicht gesagt, dass es nur mit Psychologie geht - wollte den Aspekt "Therapie" betonen und dazu sagen, dass ich persönlich die Basis Psychologie für besser halte. Aber das betraf ja nicht die eigentliche Frage, deshalb war es - wie gesagt - nur eine Randbemerkung, eine Anmerkung so nebenbei ;) Ist es jetzt deutlicher?

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@ereste

Ich habe es auch nur als Randbemerkung verstanden. Mein Kommentar ist es auch! ;-) Meiner zielt eher in eine andere Richtung. Hier noch mal deutlicher. Mit einem Studium der Pädagogik/Erziehungswissenschaften/Sozialpädagogik etc. mit entsprechenden Schwerpunkten ist eine Weiterbildung in Richtung KINDER- und JUGENDLICHENpsychotherapie möglich. Aber das gilt NICHTden ERWACHSENENBEREICH. Das liegt eben an dem Schwerpunkt des pädagogischen Studiums, der für den Umgang mit Kindern- und Jugendlichen geeignet ist. Anders verhält es sich nach einem abgeschlossenen Studium der Psychologie. Hier liegt der Schwerpunkt anders. So gesehen ist diese Basis sicher breiter gefächert. Sie lässt eine Weiterbildung in Richtung Psychotherapie bzw. das darauf aufbauende Studium für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu, während es mit dem pädagogischen Studium nur für Kinder- und Jugendliche möglich ist. Dafür haben Erziehungswissenschafter Zugang zu anderen Weiterbildungen, die den Psychologen verwehrt bleiben. Auch das nur am Rande. Hier geht es lediglich um die Schnittstelle. Diese Randbemerkungen können einen ja ganz schön vom eigentlichen Thema abbringen! ;-) Ich bin eben nur an Deine Aussage "Ziel Pschotherapie..." anstatt "Ziel Kinder- und Jungendlichenpsychotherapie" gestolpert.

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Die Frage interessiert mich, deshalb habe ich noch ein wenig weiter geforscht.

Teil 1: erstmal die KJPsychTh-APrV, also die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Da heißt es an der entsprechenden Stelle: "der Nachweis über ... Abschlußprüfung im Studiengang Pädagogik oder Sozialpädagogik oder eine Bescheinigung über eine gleichwertige Ausbildung nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe c oder d des Psychotherapeutengesetzes"

Teil 2: jetzt das PsychThG, also das Psychotherapeutengesetz. Da steht auch ausdrücklich "Pädagogik oder Sozialpädagogik" drin, bei §5 Abs.2 Nr.2 c oder d wird die Erlaubnis dann lediglich auf einen gleichwertigen Abschluss in einem anderen Staat bezogen. http://www.gesetze-im-internet.de/psychthg/BJNR131110998.html

Ich würde unbedingt darauf achten, dass das erste Studium einen entsprechenden Abschluß hat, also Pädagogik und nicht Erziehungswissenschaften.

Die Studiengänge Pädagogik und EW sind gleich.

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@ereste

Die ich mir auch stelle, gerade weil Erziehungswissenschaften nicht aufgeführt wird.

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Liebe Grüße :)

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