Unterschied zur orthodoxen und katholischen Kirche?

3 Antworten

Wie so oft ging es letztlich um Macht und Geld, also wer bestimmt in der Kirche, wo es lang geht. Im Streit darüber hat man sich 1054 getrennt und lebt seitdem nebeneinander her. Das ist sehr bedauerlich.

Sie gleichen sich und sind doch sehr verschieden.

Die orthodoxe Kirche ist älter als die katholische Kirche (Konfession). Ich selbst bin ebenfalls othodox, und ich meine, dass die Kirche der Orthodoxie noch ein wenig enger an dem Ursprung ist als die katholische Kirche.

Zudem geht es bei uns auch etwas menschlicher zu. Bis zum Erzpriester darf ein geistlicher heiraten. Wenn wir Gläubigen nicht mit unserem Priester einverstanden sind, dann können wir ihn auch in die Wüste schicken.

Ich stell Dir aber auch noch ein hilfreiches Video ein.

http://www.youtube.com/watch?v=aXjc3oai1zA
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Es ist nicht wahr das die Orthodoxe Kirche älter ist als die Katholische .

Denn du scheinst zu vergessen das es bis 1054 nur eine einzige Kirche gegeben hat ,**danach**** gab es dann die Gr.Orthodoxe und eben die Römische Katholische Kirche . Ich frage mich wie du auf solche eine Aussagen kommst .

In wie fern ist die ORthodoxe Kriche denn älter ? Sie kam vom Osten das ist doch klar ,aber damals war sie nicht Orthodox sondern eine Kirche .

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Ein geistlicher darf auch in der Orthodoxen Kirche nur heiraten wenn er schon vor der Priesterweihe verheiratet war ,danach geht das auch dort nicht mehr . Ein Bischof muss unverheiratet sein ...

Oder habe ich da vielleicht was falsch verstanden . Und** auch** die Katholischen Priester werden von der Gemeinde gewählt...

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@waldfrosch2
  • die ortodoxe Kirche hat ihren Ursprung in der byzantinischen Kirche. Sie ist älter als die katholische Kirche
  • Bis zum Erzpriester ist die Ehe erlaubt. Ab dem Bischof nicht mehr
  • die orthodoxen Priester werden direkt von der Gemeinde bezahlt. Wir haben keine Kirchensteuer.
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@1988Ritter

Ich liebe dich :D dank dir hab ich nicht so viel Arbeit mit den Aufklären ;D

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@1988Ritter

•die orthodoxe Kirche hat ihren Ursprung in der byzantinischen Kirche. Sie ist älter als die katholische Kirche

Das byzantinische Reich entstand um 400n.Ch ,da gab es schon 400 Jahre lang die eine christliche Kirche des Herrn Jesus Christus . Natürlich war es weder (die heutige Katholische noch die heutige Orthodoxe Kirche .) Deshalb ist deine Antwort unverständtlich . Es gab eben nur eine Kirche.

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Ein wichtiger Unterschied in der Mentalität ergibt sich daraus, dass im Westen fast alle Theologen Geistliche waren, während die Theologie im Osten von Laien, darunter auch Staatsbeamten und im gewissen Maße den Kaisern bestimmt wurde, wenn auch die Kaiser keineswegs alle ihre theologischen Vorstellungen in der Kirche durchsetzen konnten. Viele frühe westliche Theologen hatten die römische juristisch-rhetorische Ausbildungstradition durchlaufen und gingen mit Denkkategorien aus der Rechtspflege, wie etwa Verbrechen, Strafe und Begnadigung, an die theologischen Fragestellungen heran. In der östlichen Kirche war dies so nicht der Fall; sie hatte eine größere Anzahl von frühen „Vätern“ recht unterschiedlicher ethnischer, sozialer und beruflicher Herkunft, die je einzeln betrachtet jedoch deutlich weniger bemerkenswert und prägend waren als die westlichen. Die östliche Theologie neigt dazu, in medizinischen Kategorien zu denken, wie beispielsweise Krankheit und Heilung. Sie ist auch stärker subjektivistisch geprägt und kann mit der objektivierenden aristotelischen Methode weniger anfangen als die westliche Theologie. Ein weiterer Hauptunterschied ist vermutlich, dass die Orthodoxen insgesamt eine weniger positive Sicht der „heidnischen“ griechischen Philosophie haben – vor allem fehlt die im Katholizismus sehr verbreitete Hochschätzung des Aristoteles – und somit auch deren Denkweise weniger als ein geeignetes Vehikel der christlichen Theologie sehen als die Katholiken, obwohl eine bedeutende orthodoxe Dogmatik vom Aristoteliker Johannes von Damaskus verfasst worden ist, der in dieser Hinsicht aber eine Ausnahme darstellt. Gegenüber der Philosophie in griechischer Tradition werden von den Orthodoxen das Erbe Israels und die direkte spirituelle Erfahrung stärker betont. Daraus ergibt sich, dass viele Bereiche der Theologie bewusst im Vagen gelassen werden; beispielsweise wird bei der Eucharistie zwar eine „Veränderung“ der Elemente bekannt, der Begriff der Transsubstantiation aber abgelehnt, und auch die Marienlehre ist in der Orthodoxie zwar in der Liturgie klar vorhanden, aber kaum formell dogmatisiert. Der griechischstämmige amerikanische Baptist James J. Stamoolis fasste die wesentlichen theologischen Unterschiede zwischen Ost und West im Jahr 1986 in seinem Buch „Eastern Orthodox Mission Theology Today“ so zusammen: die Orthodoxe Kirche teile nicht das Menschenbild des Augustinus von Hippo, noch die Erlösungslehre des Anselm von Canterbury, noch die Methodik des Thomas von Aquin. In den orthodoxen Kirchen basiert die Textausgabe des Alten Testaments auf der Septuaginta und umfasst einen umfangreicheren Schriftenkanon, der allerdings nie formell definiert worden ist und auch kleine Abweichungen zwischen den einzelnen orthodoxen Kirchen kennt. Neben den auch von der römisch-katholischen Kirche anerkannten Spätschriften des Alten Testaments werden im Allgemeinen auch das 3. Buch Esra (1 Esdras), das 3. Buch der Makkabäer und der sogenannte 151. Psalm als kanonisch betrachtet; das 4. Buch der Makkabäer erscheint oft als Anhang, das 4. Buch Esra (2 Esdras, nicht zu verwechseln mit der Esra-Apokalypse) nur teilweise in den slawischen Kirchen, und ohne die wahrscheinlich von Christen nachträglich hinzugefügten Anfangs- und Schlusskapitel der lateinischen Version dieses Buches.

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