Unterschied Werbeagentur zu Medienagentur?

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1 Antwort

Eine Werbeagentur entwirft und textet Anzeigen und Spots. Eine Mediaagentur plant wo und wann die Werbung am wirksamsten eingesetzt wird. In welchen Illustrierten, auf welchen Websites, in welchen Radio- und TV-Sendern und zu welcher Urzeit. Und wie ist dieser Einsatz am günstigsten zu bekommen. Man spricht dann von Tausenderpreis, d.h. wieviel kostet es, in dem betreffenden elektronischen oder gedruckten Medium tausend Zielpersonen zuu erreichen.

Das kann unterschiedlich sein. In der Zeitschrift "Eltern" erreicht man zum gleichen Preis mit Sicherheit mehr Mütter als in der Zeitschrift "Android".

Was aber die dutzende Kleinanzeigen für Treppenlifte in der ADAC-Zeitschrift zu suchen haben, habe ich in den über drei Jahrzehnten nicht begriffen, die ich in der Werbung gearbeitet habe.

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hdsportsAT 18.04.2016, 11:33

Danke für die ausführliche Info

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Ypsilon789 20.04.2016, 11:58

Seh ich genau so.
Eine Werbeagentur gestaltet die Werbung sozusagen. Hier wird einfach alles gemacht, von gedruckter Werbung wie Flyern, bis hin zu Videos, die gedreht werden. Eine Firma die auch die Vermarktung macht wäre zum Beispiel https://innsiders-media.de/unsere-leistungen/weitere-leistungen/video-werbefotografie/ Die hab ich grad gefunden. Nur so als Anhaltspunkt. 

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mychrissie 20.04.2016, 12:20
@Ypsilon789

Meistens konzentrieren sich Agenturen auf die kreative Erarbeitung von Werbung. Alles andere wird an Spezialunternehmen vergeben: Fotografie, Filmdreh, Marktforschung, Druck, Mediaplanung usw. Ich habe zwar auch schon mal in einer Agentur gearbeitet, die z.B. Marktforschung im eigenen Haus gemacht hat. Das ist aber nicht unproblematisch, weil der Kunde oft vermutet, dass die Agentur bei eigenen Arbeiten die Tests positiv für sich manipuliert.

Das geht übrigens ganz einfach. Es wurde mal ein von mir geschriebener Funkspot auf Akzeptanz getestet. Er kam schlecht an. In der Mittagspause hab ich zu dem Marktforscher gesagt: "Stell die Frage doch einfach mal ein bisschen anders. Frag nicht, ob den Leuten der Spot gefällt, sondern frage sie: >Wenn Sie mal von ihrer verständlichen Abneigung gegen Waschmittelwerbung absehen, wie gefällt ihnen dieser Spot?<"

Nachmittags schoß die Bewertung steil nach oben, weil sich die Leute mit positiven Bewertungen quasi beim Marktforscher dafür "bedankt" haben, dass er Verständnis für ihrer Werbeabneigung gezeigt hatte.

Es ist wie bei GF. Gute Antworten bekommt man nur bei guten Fragen.

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