Unterschied von Jobcenter und Arge

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Arge und Jobcenter ist das gleiche (ARGE ist die Abkürzung für Arbeitsgemeinschaft). Was du meinst, ist wahrscheinlich der Unterschied zwischen Arbeitsagentur und Jobcenter, du warst demnach bei der Arbeitsagentur und nicht bei der ARGE. Das wird oft verwechselt.

Die Arbeitsagentur, früher Arbeitsamt genannt, ist u. a. für gerade in die Arbeitslosigkeit "gefallene" Erwerbslose zuständig, also mit evtl. Anspruch auf Arbeitslosengeld (oder Alg I). Stichwort SGB III.

Wenn die Höhe des Alg I nicht ausreicht (sog. Aufstocker) oder für alle anderen Erwerbslosen, die 3 Stunden täglich arbeiten können (gesundheitlich ist manchmal mehr nicht möglich, dann ist ein anderer Träger zuständig), wendet man sich an die Arbeitsgemeinschaft, kurz ARGE (oder Jobcenter) - zuständig für alles, was unter's SGB II fällt.

Heißt für dich, wenn du dich von der Arbeitsagentur vermitteln lässt, erhältst du meines Wissens kein ALG I, weil du ja noch nicht berufstätig warst. Dafür erhältst du eine Berufsberatung und wirst eben, wie die Dame schon sagte, an potentielle Arbeitgeber vermittelt. Soweit ich weiß, fällt auch der Bereich "Weiterbildung/Ausbildung" unter die Zuständigkeit der Arbeitsagentur, aber da erkundigst du dich besser nochmal dort.

Zum Jobcenter solltest du gehen, wenn du ALG II bzw. Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung) erhalten willst bzw. erhältst. Was das Jobcenter genau macht, kannst du auch hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jobcenter

Ach, ich lese gerade, du hast bereits eine Berufsausbildung gemacht, dann steht dir evtl. doch ALG I zu.

Ah ok.. das gibt mir schon mehr durchblick.. aber ists beim Jobcenter echt so schlimm das die einen auf gut Deutsch jeden "Drecksjob" unterjubeln wollen?

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@RockyFur

Das kann ich dir nicht sage, da ich mit dem Jobcenter noch keine Erfahrungen gemacht habe. Aber ich nehme es mal an, denn bei der Arbeitsagentur ist es so, warum sollte es beim Jobcenter besser sein? Mein Mann war von Anfang April bis Ende Mai arbeitslos, und was von der Arbeitsagentur an Jobangeboten kam, war im Grunde alles für die Tonne. Also in puncto Arbeitsvermittlung würde ich mich keinesfalls auf diese Institutionen verlassen, sondern mir selber eine Arbeit suchen. Es ist aber nun mal leider so, dass du dich bei den vorgeschlagenen Stellen bewerben musst, wenn du finanzielle Zuwendungen haben willst. Mit Sperren der Gelder sind die ganz schnell. Das sollte dich jedoch nicht daran hindern, dir trotzdem auf eigene Faust eine Arbeit zu suchen!

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@putzfee1

Hm das ich mir selbst was suche ist für mich selbstverständlich.. vielleicht find ich ja auch noch was bevor die sich erst richtig einmischen aber naja, wer weiß das jetzt schon. Aber wie ich durch umhören jetz mitbekomme scheint das bei beiden "Vereinen" Glückssache zu sein an welchen Vermittler man gerät :/ kann ich nur hoffen. Aber danke dir für deinen Rat!

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was ist das denn =O ich hab innner uni gelernt das die arge jetzt neuerdings jobcenter genannt wird also ist es das gleiche nur das der name wohl positiver klingt oder sonst was... an deiner stelle würd ich mich wohl für einen job bewerben die zu deiner erstausbildung passt... ich hab mich auch mal zu ner zweitausbildung beworben aber wurd nicht genommen aber kannst es ja probieren wünsch dir glück :D

Ich dachte bis heut morgen auch noch dass das alles eins ist, aber dem ist scheinbar nicht so :/ Nya an sich isses mir Wurst ob ich noch neAusbildung mach oder Arbeiten kann.. hauptsache was machen und gegen weitere Bildung hab ich einfach auch nichts einzuwenden.

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Drohung, Vermittler, Jobcenter, Arbeitssuche. ..

Meine Mutter ist aufgrund einer schweren OP an der Wirbelsäule seit über einem Jahr arbeitslos und erhält mittlerweile ALG II. Sie bewirbt sich auf alle angebotene Stellen von der Arge und sucht parallel selber im Internet nach Annoncen.

Sie bewarb sich vor 2 Monaten bei einer privater Personalvermittlung für eine bestimmte Stelle und einen bestimmten Arbeitsort, da sie keine Fahrerlaubnis hat und auf die Öffentlichen angewiesen ist. Erst vor einer Woche erhielt sie einen Anruf von der Personalvermittlung und wurde gefragt ob sie noch denn arbeitssuchend sei. Sie sagte ja und bekam ein anderes Stellenangebot für eine andere Firma im anderen Arbeitsort, als bei ihrer Bewerbung. Zwischenzeitlich fand sie eine andere Vermittlungsfirma, die ihr eine Stelle in Ihrem Wohnort anbietet. Sie hat zugesagt und wartet auf einen Termin für das Vorstellungsgespräch.

Die Dame von der roten Vermittlungsfirma meldete sich heute und sagte, es sei nicht in Ordnung, dass sie eine andere Firma einschaltete und wenn meine Mutter nicht zu Dr von ihr angebotenen Stelle hingeht, fühlt sie sich gezwungen das Jobcenter zu informieren.

Details :

Das Angebot der "netten" Frau : 18 Std / Woche 12 Kilometer Fahrt zum Betrieb Monatliche Ausgaben für die Fahrt circa 100 Euro.

Die angebotene Stelle der "neuen" Firma: 140 Std 10 Minuten Fußweg Fällt aus dem Leistungsbezug der ARGE , logischerweise.

Ist die zweite Option nicht für beide Seiten optimal und finanziell besser?

Wird es Stress mit dem jobcenter geben? Einen Vertrag hat sie ja noch nicht, weil der Termin erst morgen mitgeteilt wird für das Probearbeiten und die Dame ja unbedingt die arge über die Absage informieren will..

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