UNTERSCHIED Sympathikus und Parasympathikus?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du jemanden sympathisch findest, dann schlägt dein Herz ganz hoch...

folglich ist der Sympathikus dafür da, alle deine extrakardialen Einflüsse zu erhöhen, also dein Herz zb höher schlagen zu lassen, als es nachts der Fall ist.

Also der Sympathikus ist für die ergotrophen (arbeitsaktiven) Aktivitäten da, alles was dein Körper braucht um zu „arbeiten“ (Alltag und wach sein zählt auch)

Vor paranormale Aktivitäten hast du meistens nachts Angst, oder ? Der parasympathikus ist nachts aktiv. Also sind es extrakardiale Einflüsse, die wirken, wenn du in voller Ruhe (wie nachts) bist.. :) also zb ein Puls von 60, wenn du schläfst- da ist dein parasympathikus aktiv und steuert deine körperabläufe- ist also für die tropotrophen (nicht aktive Aktivitäten- Erholungszeit) Aktivitäten da

herrlicher Vergleich! vielen lieben Dank 😻 sogar mit Eselsbrücke.. :)

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@applause

mein Neuroprof sagt immer, wenn wir wirklich lernen wollen, müssen wir altes Wissen „runter laden“ vom Langzeitgedächtnis ins Arbeitsgedächtnis (also da wo wir bewusst denken), und das da mit dem neuen, was wir lernen „verknüpfen“ und „upgraden“ und dann wieder so neu „hochladen“. Dann hält es.

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Eine Geschichte aus dem Pharmaunterricht.

Stell dir vor, du bist auf der Autobahn unterwegs, und willst immer die selbe Geschwindigkeit halten. Dein Auto kennt dazu 2 Möglichkeiten: Bremsen, oder auf das Gas gehen. Die Bremse ist der Parasympatikus, das Gas der sympatikus.

Stellen wir uns vor du willst bergauf fahren. Dann gibt es jetzt 2 Möglichkeiten: Mehr gas geben, oder von der Bremse gehen. Wenn wir also stress ( den Berg) haben, fährt der Körper den Sympatikus (Gas) hoch, und den Parasympatikus (die Bremse) runter.

Wenn wir jetzt bergab wollen, dann müssen wir vom gas gehen, oder halt bremsen. Wenn wir also runter kommen und entspannen, wie beispielsweise beim Schlaf ( Berg runter) dann müssen wir den Sympatikus (Gas) herunter regulieren und den Parasympatikus (die Bremse) verstärkt einsetzen.

Genau so reguliert unser Körper über diese beiden Nervensysteme unser inneres Gleichgewicht.

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