Unterschied Psychater / Psychologe?

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Ein Psychiater hat eine ärztliche Ausbildung und darf Medikamente verschreiben.

Ein Psycholge therapiert auf Gesprächsbasis.

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Ein Psychiater kennt sich auch mit organischen Krankheiten aus, die das Nervensystem betreffen. Er würde aus "ernsthaftere" Nervenkrankheiten behandeln, so z.B. Schizophrenie, Borderline usw. Ein Psychologe ist der Mensch, bei dem Du Dich auf die Couch legst und redest. Das ist jetzt natürlich eine grobe Vereinfachung...;-)

  • der Psychiater ist der Arzt in der geschlossenen Anstalt, der sich mit den "harten" Fällen von Psychosen, Schizophrenie ... beschäfigt. Er verordnet in erster Linie die Mittel zur Behandlung schwerer "Gemütserkrankungen"
  • der Psychologe ist der Mann fürs Gespräch, weil er typischerweise keine ärztliche Approbation hat, also auch gar keine Pharma verordnen kann. Das Berufsbild ist immer noch von Siegmund Freud beeinflußt: der Patient liegt auf einer bequemen und erzählt und wird "analysiert".

Der Psychiater darf Medikamente verschreiben, der Psychologe dagegen macht Therapien und darf keine Medikamente verschreiben. Der Psychiater macht auch Therapien wenn es seine Zeit zu lässt.

Der Psychiater ist von der Grundausbildung Allgemeinmediziner und hat die Facharztweiterbildung "Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie" absolviert.

Der Psychologe hat Psychologie studiert und nicht zwangsläufig eine Therapeuten-Ausbildung angehängt.

Mit entsprechender Ausbildung bieten beide Berufsgruppen Psychotherapie unterschiedlicher Schulen (Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, ...) an, wobei der Arzt (Psychiater) darüber hinaus mit Medikamenten behandeln kann, der Psychologe nicht!

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